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Hautpflege

Dermakosmetik: Mit Wissenschaft gegen Falten, Pigmentflecke und Co.

Dermakosmetik vereint tiefenwirksame Pflege und fundierten Erkenntnissen aus der Wissenschaft mit dem Ziel, Problemhaut in den Griff zubekommen. So wird Dermakosmetik angewandt

Eine Frau während einer Dermakomsetik-Behandlung
Eine Anwendung aus dem Bereich der Dermakosmetik ist das Micro-Needling iStock

Die Haut verändert sich im Laufe des Lebens: Unebenheiten und Pickel, wie sie vor allem in der Pubertät vorkommen, weichen irgendwann den ersten Fältchen, welche sich dann bilden, wenn die Haut trockener wird und die permanente Sonneneinstrahlung ihre Spuren hinterlassen hat. Egal, in welchem Stadium sich Ihre Haut gerade befindet, Dermakosmetik hält immer die passende Behandlung zur Verschönerung der Haut bereit.

Was ist Dermakosmetik?

Dermakosmetik beinhaltet alle dermatologischen Anwendungen, die zielgerichtet gegen bestimmte Hauptproblematiken wie Falten, Akne, Pigmentflecke oder extrem trockene Haut vorgehen. Eine Kombination aus effektiven Wirkstoffen, und wissenschaftlichen Erkenntnissen sorgt für eine sofortige Linderung des Problems. Auch zur Vorbeugung können dermakosmetische Anwendungen sinnvoll sein. Wenn Sie die Behandlungen ausprobieren möchten, sollten Sie sich nach einem Institut erkundigen, das auch wirklich auf dermakosmetische Behandlungen spezialisiert und zertifiziert ist.

Welche Methode eignet sich bei unreiner Haut?

Lymphdrainage

Eine Lymphdrainage wird meist als unterstützende Therapie im Bereich der Versorgung von Patienten mit Lymphödem oder Sportverletzungen angewandt. Sie ist aber auch Teil der Dermakosmetik und kommt immer dann zum Einsatz, wenn die Haut unter schwerer Akne leidet und sich erste Narben bilden. Eine Lymphdrainage stimuliert den Lymphfluss und kann zum Ende einer Behandlung der Haut in Kombination mit Pflegeprodukten dafür sorgen, dass diese besser von der Dermis aufgenommen werden.

Hydrafacial

Beim Hydrafacial bekommt die unreine Haut gleich in mehren Schritten Zuwendung. Im ersten Schritt werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt. Dann folgt in der Regel ein Glykolsäurepeeling, das die Haut nochmals reinigt und für den so sehr geliebten Glow sorgt. Im dritten Schritt folgt eine Tiefenreinigung per Vakuum. Zum Schluss wird der Haut verlorengegangene Feuchtigkeit mittels spezieller Pflege wieder zugeführt.

Welche Methode hilft bei Falten?

Microneedling

Beim Microneedling wird die oberste Hautschicht mit Hilfe eines sogenannten Dermarollers leicht verletzt. Die Haut ist nun gezwungen, sich zu erneuern - der Körper setzt zu diesem Zweck den Heilungsprozess frei. Bei diesem Vorgang wird die Produktion von Kollagen, Hyaluronsäure und Elastin ordentlich angefeuert, sodass die neue Haut rosig, straff und faltenfrei zutage tritt. Bis erste Ergebnisse der dermakosmetischen Behandlung sichtbar sind, benötigt es sechs bis acht Anwendungen.

Ultraschalltherapie

Während der 60-minütigen Behandlung mit einem Ultraschallgerät wird die Haut mittels Ultraschallwellen, die einen Vibrationskopf in Schwingungen bringen, stimuliert. Oft wird in den Prozess das Auftragen und Einarbeiten eines dermatologischen Pflegeprodukts in Gelform integriert. Diese Pflege kann aufgrund der Stimulation auch in die tieferen Hautschichten eindringen und tiefe Falten aufpolstern. Außerdem entsteht währen der Behandlung Wärme, die die Einschleusung der Wirkstoffe noch effektiver macht.

Welche Methode entfernt Pigmentflecke?

LED-Facial

Nicht erschrecken - bei der dermakosmetischen Behandlung fürs LED-Facial bekommen Sie eine Maske aufgesetzt, die von innen mit LEDs versehen ist. Die LED-Strahlen dringen während der Session tief in die Haut ein - jedes Licht erzielt dabei ein andere Wirkung:

  • Rotes LED-Licht: Das rote Licht ist bekannt als Infrarotlicht. Es fördert die Durchblutung der Haut und wirkt entzündungshemmend.

  • Blaues LED-Licht: Das blaue Licht wird zur Behandlung von Akne angewendet und desinfiziert die Haut und macht Schluss mit Bakterien und Entzündungen.

  • Grünes LED-Licht: Grünes LED-Licht ist ideal zur Entfernung von Pigmentflecken und Hyperpigmentierung im Gesicht. Es bricht das Melanin, welches die dunklen Flecken bildet, auf, und hemmt deren Erscheinung.

Welche Methode sorgt für eine strahlend schöne Haut?

Eine echte Allzweckwaffe gegen so manchen Markel - die in den letzten Jahren einen echten Hype erfahren hat - heißt: Chemisches Peelings. Im Vergleich zu mechanischen Peelings, die die Haut oft mit Peelingkörnchen aus Microplastik reinigen, und so als Umweltsünder schlechthin gelten, klärt ein chemisches Peeling die Haut mittels Säuren.

Fruchtsäure- und Milchsäurepeelings

Fruchtsäurepeeling ist auch unter dem Namen AHA-Peeling sehr bekannt. Es besteht meist aus Säuren wie der Zitronensäure oder Apfelsäure und dringt in die oberste Hautschicht ein, um abgestorbene Hautschuppen zu entfernen. Bei einem Milchsäurepeeling passiert in etwa das gleiche - nur die Säure ist eine andere und wird durch ein Fermentationsverfahren mit Kohlenhydraten wie Zucker und Stärke hergestellt. Was nach einer Behandlung bei beiden Peelings übrig bleibt, ist ein traumhaft schöner, strahlender Teint. Für ein so tolles Ergebnis sind allerdings fünf bis zehn Sitzungen beim Dermatologen Pflicht.

Retinol-Peeling

Retinol ist nicht nur ein Faltenkiller, sondern verleiht der Haut auch neue Ausstrahlung und ein straffes, rosiges Erscheinungsbild. Außerdem fängt es freie Radikale ab, fördert die Speicherkapazität der Feuchtigkeit und verfeinert das Hautbild. Hauptwirkstoff ist Vitamin A, welches ein beliebter Pflegestoff der Dermakosmetik ist. Vitamin A ist nicht nur Vitamin, sondern auch Antioxidant und dringt in die tieferen Hautschichten vor. Dort sorgt das sogenannte Retinol für eine Stimulation, die die Erneuerung der Haut ankurbelt.

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