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Gesundheit

Das passiert, wenn Sie zu heiß baden

Ein heißes Schaumbad am Abend - der perfekte Abschluss der Woche. Oder doch nicht? So gefährlich ist ein heißes Bad für Ihren Körper wirklich

Frau in der Badewanne
Ein zu heißes Bad kann die Schutzfunktion der Haut schädigen iStock

Zu heiß baden: Das sind die Folgen

Ein heißes Bad entspannt Körper und Seele, sagt man ja. Dass das alles andere als gesund ist, wissen dabei nur wenige. Denn heißes Wasser versetzt unsere Haut in eine Stress-Situation.

Sie spannt, verliert Feuchtigkeit und wird rissig – sogar beim Baden. "Gerade heißes Wasser lässt die oberste Hautschicht aufquellen und das schädigt die Schutzfunktion der Haut", sagt Medizinjournalist Dr. Christoph Specht gegenüber "MDR Jump". Die Folge sind trockene Haut, rote Flecken und Entzündungen. Bei geschwächten Personen kann es sogar zum Hitzeschlag kommen. Wassertemperaturen über 42,5 Grad können Bewusstlosigkeit, Zelltod und Herzinfarkte auslösen.

Besonders für Männer ist ein zu heißes Bad gefährlich. Wenn die Hoden des Mannes hohen Temperaturen ausgesetzt sind, werden die Spermien negativ beeinflusst. "Zu viel Wärme kann dazu führen, dass in den Hoden Gewebe kaputt geht. Dann ist im Allgemeinen die Zahl der Spermien beeinflusst, also die Konzentration", sagt Dr. Ines Hoppe zum "MDR". Die Folgen können eine geringere Spermienbildung und sogar Unfruchtbarkeit sein.

Entscheidend sind Dauer und Häufigkeit. Ein warmes Bad ab und zu ist also kein Problem, versichern die Mediziner.

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