Coronavirus

Das kann teuer werden: Wer in Italien keine Maske bei sich trägt, wird zur Kasse gebeten

In vielen Ländern Europas spitzt sich die Corona-Lage zu: Vor allem auch in Italien. Den Ministerpräsidenten veranlasst das zu einer Straf-Maßnahme, die vielen teuer zu stehen kommt

Eine alte Frau in Italien trägt Mundschutz
Einen Mundschutz dabei zu haben wird in Italien wichtiger als das Mitführen des Handys oder Portemonnaies Foto: Getty Images

Was sich im Februar 2020 in Italien abspielte, soll sich bloß nicht wiederholen. So oder so ähnlich könnte die Devise des italienischen Ministerpräsidenten Guiseppe Conte lauten. Denn die Zuspitzung der täglichen, neuen Infektionszahlen veranlassten ihn zu einer drastischen Verordnung, die vielen Menschen teuer zu stehen kommen könnte. Zur Einordnung: In den letzten Tagen stiegen die Zahl der an Covid-19 erkrankten Personen immer weiter an - an einem Tag sogar auf eine Fallzahl von über 3.600.

Neue Masken-Verordnung mit hoher Bußstrafe

Wie Bild.de und andere Online-Newsportale berichten, muss jeder Bürger, sobald er sich außerhalb seiner Wohnstätte aufhält, eine Maske mit sich tragen. Tut er dies nicht, droht ihm eine Strafe zwischen 400 und 1.000 Euro. Damit die neuen Regeln auch eingehalten werden, sollen in den kommenden Tage strenge Kontrollen stattfinden. Wer da seine Maske aus Versehen zu Hause vergisst, und nur mal kurz eine Runde Spazieren gehen möchte, kann sich unter Umständen auf ein teures Vergnügen freuen.