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Karriere

Die perfekte Antwort auf den Klassiker im Vorstellungsgespräch

"Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ Das ist die berühmt-berüchtigte Frage in jedem Bewerbungsgespräch. Wir verraten Ihnen, wie Sie sie ohne Probleme meistern

Zwei Frauen sitzen sich gegenüber
Mit diesen Tipps glänzen Sie in jedem Bewerbungsgespräch iStock

Wer sich auf einen neuen Job beworben hat, wird um ein Bewerbungsgespräch mit Fragen à la "Wie würden Ihre Freunde Sie beschreiben?“ oder "Was kritisieren andere an Ihnen?“ wahrscheinlich nicht herumkommen.

Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch

Bei der Nennung von Stärken und Schwächen gilt: Ehrlich währt am längsten. Allerdings ist das wie und was entscheidend!

Do's

  • Sowohl zu Schwächen als auch zu Stärken sollten Sie immer eine Situation und ein Beispiel nennen. 
  • Zeigen Sie stets ein gesundes Selbstbewusstsein und seien Sie authentisch. Mit Überheblichkeit oder mit permanenter Zurückhaltung und Schüchternheit können Sie bei Personalern nicht punkten.
  • Achten Sie auf Ihre Wortwahl. Nennen Sie Schwächen, aber versuchen Sie sie durch Worte wie "manchmal", "gelegentlich" und "selten" zu entschärfen. Beispiel: "Ich bin manchmal ungeduldig und kann Ergebnisse oft kaum erwarten."
  • Nach Nennung der Schwäche sollten sofort die Selbstreflexion und der gute Vorsatz folgen, dann klingt die Schwäche halb so schlimm. Zum Beispiel: "Vor kurzem hatte ich das erste Mal einen Kunden in Spanien. Natürlich kann ich auf Englisch einwandfrei mit den Leuten vor Ort kommunizieren, trotzdem könnte es zukünftig hilfreich sein, Spanisch und andere Fremdsprachen in einem Kurs zu erlernen." Oder "Meine Selbstorganisation könnte besser sein - jedoch schreibe ich mir daher gerne wichtige Termine und Aufgaben auf."

Dont's:

  • Ein absolutes Tabu stellt eine Schwäche dar, die Sie für die Position disqualifizieren könnte. Ein Journalist, der eine Grammatikschwäche hat oder unter Zeitdruck ins Trudeln gerät? Ein Teamleiter, der eine Durchsetzungsschwäche hat? Sehr fragwürdig, ob der Personaler Sie dann als passend einstuft.
  • Banale Floskeln und Versuche, humorvoll abzulenken: "Ich habe keine Schwächen" oder "Ich habe eine Schwäche für Schokolade", finden Personaler gar nicht lustig. Sie stellen Ihnen die Frage schließlich nicht zum Spaß und stehen auch nicht darauf, wenn Sie sich dazu keine Gedanken machen möchten. Auch auswendig gelernte Sätze kommen nicht gut an.
  • Schwächen als Stärken auszulegen - beispielsweise "Ich bin manchmal zu genau" oder "Ich überarbeite mich manchmal und verliere die Zeit aus den Augen" - sind schwierig. Das kann schnell nach hinten losgehen und negativ wahrgenommen werden.
  • Schütten Sie sich nicht emotional bei dem Personaler aus. Er ist nicht Ihr bester Freund, sondern möchte lediglich prüfen, ob Sie zu der gesuchten Position passen. Private Situationen und Schwächen in der Partnerschaft gehören hier nicht her.


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