Cowboy-Boots: Der Lieblingsschuh für jetzt und immer

Der Cowboystiefel ist der Trendschuh der Saison. So wandelbar lässt er sich tragen.

Weiße Cowboy-Boots sind in dieser Saison besonders im Trend

Weiße Cowboy-Boots sind in dieser Saison besonders im Trend

Die Geschichte des Cowboy-Boots

Seinen Ursprung hat der Cowboystiefel im 17. Jahrhundert. Viele ehemalige Soldaten verdienten als Viehtreiber ihren Lebensunterhalt. Für ihre Arbeit nutzten sie ihre alten Militärstiefel, die für die Arbeit mit Tieren jedoch vollkommen ungeeignet waren – denn die Stiefel waren vorne zu breit und der Absatz zu flach. Es vergingen fast zwei Jahrhunderte, bis sich Söhne eines deutschen Einwanderers den Problemen der Vieharbeiter – in Amerika Cowboys genannt, daher auch die Bezeichnung des Schuhwerks – annahmen. Sie wandelten den Stiefel in die Form um, die man heute als Cowboy-Boots bezeichnet. Der Stiefel verändert sich mit der Zeit ständig. Besonders, als das Schuh Modell in den 20er Jahren zum Hollywood Liebling wurde.


Cowboy-Boots

Spätestens nach den Modeschauen F/W 18/19 von Isabel Marant, Fendi, Calvin Klein und auch Dolce & Gabbana sollte klar sein: Cowboy-Boots sind zurück und stilsicherer denn je.
Schon längst trägt man sie nicht nur zur Jeans oder Bikerjacke, wie man es aus den meisten Western Movies kennt, sondern auch ganz verspielt und filigran zum Plissee-Rock oder zum feinen Tüllkleid. Isabel Marant präsentiert den Trendschuh jedes Jahr spannend anders (diese Saison als Overknees) und bei Dolce & Gabbana wird er zum funkelnden Eye-Catcher der Stunde.

 
Die Cowboy-Boots erinnern kaum noch an die klassischen schwarzen oder braunen Varianten, hinsichtlich der Farbe und des Schnittes ist alles erlaubt.
Wer jetzt denkt, dass die Stiefel immer anders aussehen der täuscht sich: Fakt ist, dass es den Cowboy-Boot nämlich in nur zwei Formen gibt: Den Klassiker, der ungefähr bis zur Mitte des Unterschenkels reicht und den „Roper“, der bis knapp über den Knöchel geht.
Alexa Chung trägt den Klassiker in Schwarz

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Cowboy-Boots als Allround-Talent

Wer diese Saison auf Cowboy-Boots setzt liegt also nicht nur absolut im Trend, sondern trägt auch einen bequemen Schuh: Er galt schon immer als Gebrauchsgegenstand und überzeugte in erster Linie durch seine Funktionalität. Dass der Stiefel jetzt auch ein stylisches Upgrade bekommen hat ist ein Argument mehr, in diesen zu investieren.

Cowboy-Boots 2018



Cowboy-Boots kombinieren

  1. Eine Prise Howdy im Office: Im Büro ist die Light-Variante des Kultschuhs besser geeignet. Entscheiden Sie sich daher am besten für eine Variante, die den Cowboy-Stil nur abzeichnet, wie etwa einen kleinen Absatz und Ziernähte. Zum Blazer oder zur Karottenhose sehen die Stiefel wunderbar aus.

    Veronika Heilbrunner kombiniert ihre schlichten Boots zu Rock und Hemd

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  2. Cowboy-Feeling im Alltag: Hier können Sie ruhig mutig sein und zu Stiefeln greifen, die Cowbboy nur so schreien. Zu den auffälligen Schuhen passen sowohl schlichte Basics, wie Mom- oder Skinny-Jeans, als auch blumige Boho-Kleider.

    Paola Alberdi entscheidet sich für den Coachella-Look

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  3. Ready for dinner: Cowboy-Stiefel passen auch zu schickeren Anlässen, wie etwa einem feinen Abendessen. Wählen Sie zu den Stiefeln ein Maxi Kleid und einen Trenchcoat.

    Cowboystiefel können auch schick sein

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Unsere Cowboy-Boots Lieblinge

Casadei, über Farfetch, 1350 Euro, See by Cloe, über Net-a-Porter, 475 Euro, Golden Goose, über Farfetch, 765 Euro (v.l.)

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