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Coronavirus

Corona: Das müssen Haustierbesitzer jetzt wissen

Das Coronavirus breitet sich aus und die Zahl der Infizierten steigt täglich. Damit verbunden stellt sich die Frage bei vielen Haustier-Besitzern, ob sich auch ihre Fell-Lieblinge infizieren oder das Virus übertrage können. Fragen und Antworten

Hund und Katze schlafen auf Couch
Die wichtigsten Fragen von Haustierbesitzern bezüglich des Coronavirus hat MADAME.de beantwortet iStock

Das Coronavirus und Haustiere

Kann mein Haustier mich mit Corona infizieren? Und was geschieht mit meinem Tier, wenn ich in Quarantäne bin? Diese und viele weitere Fragen stellen sich derzeit Haustierbesitzer auf der ganzen Welt. Als Vorsichtsmaßnahme geben viele Menschen ihre Vierbeiner sogar in Tierheimen ab, wie zum Beispiel das Tierheim Buchholz berichtet.

Das muss nicht sein! Aus gegebenem Anlass haben der Deutsche Tierschutzbund und die Weltgesundheitsorganisation WHO ein Statement zum Thema Haus- und Nutztiere in Verbindung mit Corona veröffentlicht. MADAME.de hat die wichtigsten Fragen für Sie zusammengefasst:

Kann mein Haustier an Corona erkranken?

Ja, auch Hunde oder Katzen können an Corona erkranken. Coronaviren sind bei Tieren schon seit mehreren Jahren bekannt, jedoch verläuft das Krankheitsbild anders als bei Menschen. Haustiere erleiden bei einer Infektion mit Coronaviren Magen- und Darmerkrankungen in Form von Verdauungsstörungen oder Krämpfen. Eine Erkrankung kann besonders für Katzen tödlich enden, da das Virus eine ansteckende Bauchfellentzündung der Tiere auslösen kann.

Wichtig: Das derzeitige SARS-CoV-2, mit dem sich täglich immer mehr Menschen infizieren, zählt zu den Beta-Coronaviren – die Erkrankung bei Tieren erfolgt durch eine Alpha-Form des Virus. Es handelt sich also um zwei verschiedene Arten von Corona. Das bedeutet: Aktuell erfolgt die Infektion nur von Tier zu Tier, oder Mensch zu Mensch.

Können Haustiere das Virus an Menschen übertragen?

Nach derzeitigem Stand der Forschung können Ihre Haustiere das Virus nicht an Menschen übertragen. Der Deutsche Tierschutzbund rät jedoch dazu, während der Pandemie explizit auf die hygienischen Standards zu achten. Besonders im Kontakt mit Vierbeinern, die sich oft im Freien aufhalten – wie Hunde oder Katzen – sollten Sie darauf achten, sich regelmäßig die Hände zu waschen und die körperliche Nähe zu verringern. Sollten Sie dennoch Befürchtungen diesbezüglich haben, können Sie je nach Tierart Ihr Haustier mit geeigneten Produkten baden. Achten Sie hier jedoch unbedingt darauf, es nicht zu übertreiben und setzen Sie sich gegebenenfalls bei Fragen mit Ihrem Tierarzt in Verbindung.

Vorsicht: Übermäßiges Waschen eines Tieres bedeutet für dieses ein erhöhtes Stresslevel und kann sogar gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen, da diese von Natur aus selbst für ihre Hygiene sorgen. Haushaltsübliches Desinfektionsmittel sollten Sie unbedingt vom Tier fern halten, da es Haut und Schleimhäute schädigen kann. Atemmasken sind für Tiere ebenso nicht notwendig und nicht empfehlenswert.

Ich bin am Virus erkrankt und nun in Quarantäne – Was geschieht mit meinem Tier?

Auch wenn Sie sich in Quarantäne befinden, benötigt Ihr Tier genügend Auslauf und Möglichkeiten, sich zu bewegen. In diesem Fall ist es besonders von Vorteil, wenn Sie über ein Grundstück mit Gartenzugang verfügen – so können Sie Ihr Haustier bequem selbstständig vor die Tür gehen lassen, ohne selbst das Haus verlassen zu müssen. Alternativ können Sie Freunde, Familienmitglieder oder Nachbarn bitten, sich vorübergehend um Ihr Tier zu kümmern. Jedoch sollten Sie vermeiden, dass die beauftragte Person dabei in direkten Kontakt mit Ihnen tritt. Eine mögliche Ansteckungsgefahr lässt sich beispielsweise durch Verwendung einer separaten Hundeleine verringern, die Sie nicht berührt haben.

Davon abzuraten ist von dem Gedanken, Ihr Tier aufgrund der Ausnahmesituation in ein örtliches Tierheim abzugeben. Diese sind aufgrund von Panikabgaben wegen Befürchtung einer möglichen Ansteckungsgefahr durch Hund, Katze und Co. zurzeit überlastet. Die vorübergehende Abgabe eines Vierbeiners sollte nur in diesen Fällen erfolgen:

  • Sie befinden sich aufgrund einer Infizierung im Krankenhaus

  • Sie können sich nicht ausreichend um Ihren Liebling kümmern, da Sie nach der Erkrankung unter häuslicher Quarantäne stehen und keinen Garten zur Verfügung haben

  • Sie haben keine Person, die sich um Ihr Haustier in der Zeit kümmern kann

Ausgangssperre – Was bedeutet das für Haustierbesitzer?

Vor einem allgemeinen Ausgangsverbot fürchten sich momentan die meisten Tierfreunde, da die Regelungen noch völlig unklar sind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Sie auch weiterhin mit Ihrem Hund spazieren gehen dürfen – zum Wohle des Tieres. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, den Kontakt zu anderen Personen und Tieren zu meiden und nur in großen Abständen voneinander zu agieren. Für Katzen sollten Sie nach Möglichkeit eine Innenhaltung während der akuten Pandemie-Welle in Betracht ziehen.

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