Conch-Piercing: Der Schmuck-Trend fürs Ohr

Ohrschmuck at it‘s best: Conch-Piercings erobern gerade unsere Lauscher mit kleinen Glitzerverzierungen und Motivsteckern. Was den Schmuck-Trend so besonders macht

Conch-Piercing

Auch Chiara Ferragni trägt ein Conch-Piercing

Was ist ein Conch-Piercing?
Die Einstichstellen im Überblick

Die Einstichstellen im Überblick

Conch bedeutet aus dem Englischen übersetzt Muschel und bezieht sich in der Piercing-Szene auf das Verschönern der Ohrmuschel. So kann die äußere Partie bis hin zum Beginn des Gehörgangs mit den hübschen, kleinen Steckern versehen werden. Dabei wird beim Conch-Piercing zwischen diesen beiden Arten unterschieden:

In Kombination mit klassischen Ohrringen in unseren Ohrlöchern entsteht so ein toller Blickfang.

Vor allem bei weiblichen Kundinnen kommt die Piercing-Art gut an, weil sie subtil wirkt und im Gesicht nicht zu dominant zur Geltung kommt. Je nach Stecker, kann die Auffälligkeit jedoch intensiviert werden, sodass für jeden der passende Ohrschmuck dabei ist. 
 

Was das Conch-Piercing so beliebt macht

Das Ohr ist die perfekte Piercing-Stelle für alle, die es dezent mögen. Im Gegensatz zum Gesicht kommen die Schmuckstücke nur leicht zur Geltung und sind daher besonders "jobfreundlich". Wem schlichte Stecker zu langweilig sind, kann mit auffallenden Stäben, Glitzersteinchen und Ringen einen stärkeren Hingucker erzeugen. In Kombination Ohrlöchern schaut ein Conch-Piercing besonders hübsch aus. Und das Beste: Durch die beiden Arten, Inner und Outer Conch, und all den weiteren Piercing-Typen am Ohr, entsteht ein großartiges Kunstwerk, das beliebig ergänzt und durch verschiedene Schmuckstücke variiert werden kann.

 
Conch-Piercing stechen lassen – so geht’s

Bevor es mit dem Stechen losgeht, desinfiziert der Piercer die gewünschte Stelle gründlich und markiert sie, damit er einen Anhaltspunkt für das Ansetzen der Nadel hat — natürlich immer in Absprache mit dem Kunden. Anschließend wird mit Hilfe einer Klemmzange das Ohr fixiert, bevor der Experte mit einer Piercingnadel die Stelle durchsticht. Zum Schluss wird noch der gewünschte Stecker eingesetzt – fertig ist das Conch-Piercing. Gut zu wissen: Bevor Schmuckstecker eingesetzt werden, empfiehlt der Piercer immer zuerst auf Chirurgenstahl oder Titan zurückzugreifen, damit sich der Einstich nicht entzünden und schnell verheilen kann.
 

Wie schmerzhaft ist ein Conch-Piercing?

Selbstverständlich ist das Schmerzempfinden immer Typsache. Wenn der eine sich vor Schmerzen nur so krümmen könnte, nimmt der andere den Einstich leicht hin. Was jedoch sicher der Fall ist: Das herkömmliche Stechen des Ohrlochs ist nicht mit einem Piercingstich vergleichbar – und schon gar nicht an dieser sensiblen Stelle! Die Ohrmuschel ist im Gegensatz zum Ohrläppchen wesentlich dicker mit Knorpel versehen, was das Durchdringen der Nadel komplizierter macht. Der Piercer sollte also mit großer Vorsicht an dieser Stelle arbeiten, um das Gewebe nicht noch stärker zu verletzen. Der Pluspunkt eines Conch-Piercings: Knorpel kann sich wieder schnell von dem Eingriff erholen und der Stich verheilt zügiger als an anderen Stellen am Ohr.