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Hautpflege

Chemisches Peeling: Diese Säure passt am besten zu Ihrer Haut

Wenn einem die eigene Haut mal wieder fahl und grau erscheint, sorgen chemische Peelings für neue Ausstrahlung. So wird Ihre Haut wieder glatt und schön!

Chemisches Peeling hat bei einer Frau für reine, glatte Haut gesorgt
Ein chemisches Peeling sogt mithilfe von Säure für einen strahlenden Teint Getty Images

Nicht nur der Name geht unter die Haut und mag auf manch einen im ersten Moment abschreckend wirken: Chemische Peelings. Neben den mechanischen Peelings, die, wie der Name es bereits vermuten lässt, die Haut mithilfe von Peeling-Perlen oder Granulaten glättet, sorgen chemische Peelings durch genau bestimmte Zusammensetzungen an Säuren für pralle, glatte Haut.

Wie genau funktioniert ein chemisches Peeling?

Bei einem chemischen Peeling werden mithilfe von Säuren abgestorbene Hautschüppchen, sonnengeschädigte Haut und Unregelmäßigkeiten wie Verdickungen an der Hautoberfläche entfernt. Die Haut erneuert sich anschließend selbst, was durch die angeregte Kollagenproduktion zu einem glatten, rosigen Ergebnis führen soll. Viele Frauen berichten von einem Gefühl der kompletten Hauterneuerung und Straffung. Weil chemische Peelings nicht ganz ohne sind, raten wir unbedingt zum Besuch bei einer Kosmetikerin, die das Peeling fachmännisch und zielgerichtet aufträgt. Wer sich immer noch unsicher ist, holt sich vor der ersten Anwendung außerdem eine Einschätzung vom Hautarzt oder Dermatologen.

Was bewirkt ein chemisches Peeling?

Bevor Sie sich dazu entscheiden, dieser Art von Peeling eine Chance zu geben, sollten Sie sich darüber bewusst sein, was es kann - oder eben nicht kann. Voraussetzung für den Erfolg der Anwendung sind in jedem Fall Kontinuität und Ausdauer. Ihrer Kosmetikerin sollten Sie daher über einen gewissen Zeitraum mehrere Besuche abstatten. Die ersten Ergebnisse werden Sie dann nach ca. 5-6 Wochen bemerken.

Ein chemisches Peeling kann ...

  • die Faltentiefe reduzieren
  • Pickelmale und Pigmentstörungen mindern
  • Narben sichtbar verkleinern
  • das Auftreten von Pickeln und Mitessern reduzieren
  • der Haut neue Ausstrahlung verleihen

Welche Säuren werden in chemischen Peelings am häufigsten verwendet?

Das kommt ganz auf den Hauttyp an und das Ergebnis, das mit der Anwendung erzielt werden soll. Die drei gängigsten Säuren sind:

  • AHA - Alpha-Hydroxysäure
  • BHA - Beta-Hydroxysäure
  • PHA - Poly-Hydroxysäure

Die AHA-Säure lässt sich in drei Säuregruppen unterteilen: Fruchtsäure, Milchsäure und Mandelsäure. Zu den Beta-Säuren zählt die Salicylsäure. PHA ist der Oberbegriff für Gluconolactone, welche die Elastizität der Haut erhalten.

Welches chemische Peeling eignet sich bei Hautunreinheiten?

Wer seiner unreinen Haut eine chemische Abreibung gönnen möchte, ist mit einem Peeling, das Salicylsäure enthält, bestens bedient. Diese Art von Säure wirkt auf der Haut wie ein Schwamm, der Mitesser und überschüssigen Talg einfach aufsaugt. Den idealen pH-Wert erreicht Salicylsäure bei 2,97. Achtung: Wer auf Aspirin allergisch reagiert, oder an der Hautkrankheit Rosazea leidet, sollte vor der ersten Anwendung unbedingt mit der Kosmetikerin darüber sprechen. Meist wird Ihnen bei einer Aspirin-Unverträglichkeit davon abgeraten, Salicylsäure auf der Haut zu verwenden. Wer an Rosazea leidet, dem wird vor der Erstanwendung ein Test an einer kleineren Hautstelle unterzogen.

Welches chemische Peeling sollte ich bei Fältchen und Pigmentstörungen verwenden?

Eine PHA-Säure ist bestens für die Reduktion feiner Linien und Fältchen geeignet. Außerdem hellt sie Pigmentflecken oder Hyperpigmentierungen, die aufgrund exzessiver Sonneneinstrahlung entstanden sind, zusätzlich auf. Trotz der geballten Kraft, gehört die Polyhydroxy-Säure noch zu den milderen und ist deshalb auch auf sensibler Haut anwendbar.

Welches chemische Peeling sorgt für mehr Elastizität?

Peelings, die Säuren aus der AHA-Gruppe enthalten, sorgen dafür, dass die Haut rundum gesund und gepflegt aussieht. Fruchtsäure beispielsweise verbessert die Elastizität der Haut, regt die Kollagenproduktion an und verleiht der Haut ein rundum frisches Aussehen. Da diese Art der Säure das Peeling zu einem mit mittlerer Stärke macht, das gerne mal eine Konzentration von bis zu 70 % aufweist, sollten Sie sich von einer Kosmetikerin in einem Vorabgespräch über die Verträglichkeit auf Ihrer Haut beraten lassen und einen Test durchführen.

Welche Nebenwirkungen können beim chemischen Peeling auftreten?

Egal, für welche Art des chemischen Peelings Sie sich entscheiden, das Risiko einer allergischen Reaktion besteht immer! Umso wichtiger ist es, das Peeling an einer kleineren Hautstelle vorab erst einmal zu testen. Bleibt eine Reaktion der Haut aus, gibt es von der Kosmetikerin grünes Licht. Denken Sie außerdem immer daran, dass ein chemisches Peeling während der Behandlung und danach immer auch Stress für die Haut bedeutet. Seien Sie nach der Anwendung vorsichtig mit der Verwendung von Reinigungsbürsten und Co. Letzter wichtiger Punkt: Sonnenschutz! Das Gesicht nach dem Peeling über mehrere Tage und Wochen hinweg mit einem Sunblocker vor Sonnenbrand und -reizung schützen. Die Anwendung einer Creme mit integriertem Sonnenschutzfaktor sollte nach einem chemischen Peeling zu Ihrer festen Pflegeroutine gehören - egal, wie lange die Behandlung zurückliegt.

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