Gesundheit

CBD-Öl: Was bringt das Hanföl wirklich?

Als Creme, Kapsel oder Tropfen – CBD-Öl erobert den Gesundheits- und Lifestylebereich wie im Sturm. Doch was macht das Hanföl so besonders? Und was kann es überhaupt?

CBD-Öl beruhigt bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzuständen
CBD-Öl beruhigt bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzuständen CBD-Öl beruhigt bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzuständen unsplash.com/kelly-sikkema

Was ist CBD-Öl?

Bei Cannabidiol, oder kurz CBD-Öl, handelt es sich um eine Substanz, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Für alle, die sich jetzt aber fragen, ob sie davon high werden können: nein, der Fall tritt nicht ein. Da CBD aus Faserhanf gewonnen wird, fehlt die psychoaktive Wirkweise, die zum Beispiel im Pendant THC (Tetrahydrocannabinol) vorhanden, und vor allem in Drogenhanfsorten wie der Marihuana-Pflanze vorzufinden ist. Wenn THC also für ein berauschendes Gefühl steht, bewirkt CBD genau das Gegenteil und sorgt für mehr innerliche Gelassenheit.

Mitunter sind hierfür die in CBD-Öl vorhandenen Inhaltsstoffe verantwortlich: Omega-3, Omega-6, Eisen, Magnesium, Zink, Mineralstoffe und Proteine bieten alles, was der Körper braucht und die Selbstheilung/ Schmerzlinderung vorantreibt. Kein Wunder also, dass die Pharmaindustrie Angst bekommt, denn schließlich macht der pflanzliche Wirkstoff vielen pharmazeutischen Produkten mächtig Konkurrenz und könnte eine kostengünstigere Alternative zu Schmerzmitteln und Co. darstellen.

Einnahme von CBD-Öl

Das Gute an Hanföl: Es kann in den unterschiedlichsten Formen verwendet werden – als Inhaltsstoff von Cremes, als Kapsel oder Tropfen. Vor allem letztere Variante ist auf dem Vormarsch und gilt als eines der effektivsten Mittel, wenn es um psychische und physische Erkrankungen geht. Ein bis zwei Tröpfchen werden hierbei jeweils morgens und abends unter die Zunge gegeben, fünf Minuten einwirken gelassen und anschließend geschluckt. Unser Tipp: Vermeiden Sie circa 15 Minuten nach der Einnahme das Essen und Trinken, damit nach der Mundschleimhaut auch der Körper das CBD bestmöglich aufnehmen kann. Je nach Schweregrad der Erkrankung kann die Dosis nach und nach erhöht werden.

CBD-Öl beruhigt bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzuständen
CBD-Öl beruhigt bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzuständen CBD-Öl beruhigt bei Schmerzen, Schlafstörungen und Angstzuständen unsplash.com/max-van-den-oetelaar

Gegen welche Krankheiten hilft CBD?

CBD-Öl kann keine Krankheit heilen, aber verspricht zumindest Linderung bei starken Symptomen. Vor allem in der Epilepsie-Heilkunde hat Cannabidiol eine beruhigende Wirkung auf die Betroffenen und äußert sich positiv gegen Beklemmungserscheinungen. Die eintretende Müdigkeit des Körpers kommt auch Patienten zugute, die an Schlafstörungen leiden. Regelmäßig eingenommen, verhilft CBD zu einer schnelleren und vor allem erholsameren Nachtruhe.

Selbst gegen Multipler Sklerose oder Krebs zeigt das CBD-Öl positive Effekte: Gerade bei Beschwerden, die durch die Behandlungsmethoden oder bei fortschreitendem Krankheitsverlauf eintreten, hilft das Cannabidiol. Schmerzen werden so beispielsweise gelindert, Entzündungen gehemmt und vor spastischen Lähmungen und Depressionen vorgebeugt.

Weitere Anwendungsbereiche:




Wichtig: Aktuell gibt es noch keine Studien dazu, ob CBD-Öl sinnvoll oder schädlich in der Schwangerschaft ist. Jede werdende Mutter sollte daher dringlichst mit ihrem Arzt über eine eventuelle Einnahme oder mögliche Alternative sprechen — oder um ganz sicher zu gehen, dass dem Kind nichts passiert: auf Cannabidiol verzichten.