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Zeitgeist

Buchtipps: Literatur, die Sie jetzt lesen sollten

Von starken Frauen für starke Frauen: Wir stellen Ihnen 7 Buchtipps vor, die Sie unbedingt gelesen haben sollten

Frauenbeine, Kaffee und Buch auf einem Bett
Buchtipps: Literatur, die Sie jetzt lesen sollten iStock

Das Haus ist aufgeräumt und blitzeblank geputzt, das x-fache Home-Workout vollzogen und die Streamingdienste liefern aktuell auch keine neuen, sehenswerten Blockbuster mehr? Dann ist es höchste Zeit, wieder auf das gute alte Buch zurückzugreifen. Mit zeitlosen Klassikern und neuen Bestsellern lässt es sich die Stunden nämlich besonders gut vertreiben - und dank der spannenden Geschichten der Charaktere in eine ganz andere Welt eintauchen.

Dazu hat mojoreads.de, Online-Plattform und -Buchshop in einem, sieben literarische Werke von starken Frauen für starke Frauen evaluiert, die wir Ihnen gerne vorstellen möchten:

7 Bücher von Frauen für Frauen

"Sturmhöhe" von Emily Brontë

Die Liebe in ihrer Kompromisslosigkeit: Brontë hat sie in ihrem einzigen Roman "Sturmhöhe" erfahrbar gemacht wie kaum eine andere Autorin. Gleichzeitig ist der Klassiker des 19. Jahrhunderts eine genaue Betrachtung des Zusammenspiels von Gesellschaft und Konvention – und eine wuchtige, über drei Generationen reichende Erzählung über die Eingrenzung der großen Gefühle. Hanser Verlag, ca. 39,90 Euro

"Die Glasglocke" von Sylvia Plath

Der einzige Roman der großen Lyrikerin: Veröffentlicht 1963, hat "Die Glasglocke" bis heute Aktualität, vielleicht mehr denn je. Trotz der mittlerweile vielen Bücher über Depression ist und bleibt dieses besonders: Schonungslos geht es darum, was die Krankheit der Protagonistin genau ist. Plath dringt sprachlich in sie hinein, macht sie plastisch ohne jedes Sentiment. Mitunter beklemmend, ist das vor allem fesselnd. Suhrkamp Verlag, ca. 9 Euro

"Hautfreundin" von Doris Anselm

„Eine sexuelle Biographie“ ist der Untertitel des Romans. Die Geschichte der Ich-Erzählerin, bestehend aus vielen Bettgeschichten, ist eine kunstvoll arrangierte Selbstbetrachtung - nicht nur um weibliche Sexualität, sondern auch um ihre sprachliche Befreiung. Humorvoll, sinnlich, eigenwillig. Luchterhand Literaturverlag, ca. 20 Euro

"Marzahn, mon Amour" von Katja Oskamp

Menschen, erzählt von ihren Füßen aus. Die vielen kleinen Geschichten, die das große Ganze ergeben: Kaum eine zeitgenössische Autorin kann sie so anrührend-witzig arrangieren. Mit Mitte 40 erscheint der Autorin das Leben in allzu eingefahrenen Bahnen. Das Kind flügge, die Schriftstellerei bis dato ein eher enttäuschendes Feld. So heuert sie als Teilzeit-Fußpflegerin im Salon einer Freundin an. Während sie Hornhaut entfernt und Hühneraugen betrachtet, hört sie zu. Schillernde Lebens-Destillate von ganz normalen Menschen sind herausgekommen. Sie bescherten Oskamp zurecht ihren ersten Bestseller. Hanser Verlag, ca. 16 Euro

"Akteneinsicht" von Christina Klemm

Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutsch­land von physischer und/ oder sexualisierter Gewalt betroffen. Die Strafrechtsanwältin Christina Klemm hat der Zahl mit diesem Buch eine neue Dimension gegeben. Sie hat die Lebensgeschichten von betroffenen Frauen recherchiert und aufgeschrieben – einfühlsam und präzise. Verlag Antje Kunstmann, ca. 20 Euro

"Jazz" von Toni Morrison

Kein Buch über Jazz, ein Buch das funktioniert wie Jazz. Eine Geschichte, deren Kernthema immer wieder in verschiedenen Variationen auftaucht: Die (große) Liebe und die Umstände, die sie unmöglich machen. Es sind die Zwanziger Jahre in Harlem, ein Wohnhaus, ein Mord: Ausgehend von dieser Szenerie erzählt Toni Morrison vom schwarzen Leben in einer von Weißen bestimmten Welt. Die Geschichten ihrer Figuren und deren Vorfahren lässt sie zu einer komplexen Komposition zusammenlaufen. Rowohlt Taschenbuch, ca. 10 Euro

"1000 Serpentinen Angst" von Olivia Wenzel

Ein besonderes literarisches Debüt: In schlaglichtartigen Szenen erzählt die Ich-Erzählerin vom Aufwachsen in Ostdeutschland - als einer von wenigen Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe. Von der Suche nach Identität, von Therapiesitzungen und familiärer Vergangenheit. Eine Selbstfindungs-Odyssee in Dialogform, bissig und zugleich zärtlich. Fischer Verlag, ca. 21 Euro

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