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Medical Beauty

Botox spritzen: Alles über Kosten, Nebenwirkungen und Co.

Eine der beliebtesten minimalinvasiven Eingriffe ist das Spritzen von Botox. Erfahren Sie hier alles über anfallende Kosten, Wirkung und Risiken

Gesichtspartie wird mit einer Botox-Spritze behandelt
Botox spritzen: Alles, was Sie wissen sollten iStock

Botulinumtoxin, Botulinum oder kurz Botox, gehört neben Hyaluronsäure zu den bekanntesten und beliebtesten Substanzen im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie. Kein Wunder, denn das Mittel lässt sich wunderbar zur Faltenminimierung, Optimierung einzelner Gesichtspartien und sogar zur Therapie von neurologischen Bewegungsstörungen einsetzen. Erfahren Sie hier alles über Kosten, Wirkung und Risiken von Botox.

Was ist Botox?

Botulinumtoxin, besser als Botox bekannt, ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium gebildet wird. Es gehört zu einem der stärksten Nervengifte überhaupt und kann zu ganz unterschiedlichen Zwecken eingesetzt werden. Überwiegend wird die Substanz im medizinischen Bereich zur Behandlung von Spasmen und im ästhetischen Feld zur Faltenglättung sowie weiteren minimalinvasiven Schönheitseingriffen verwendet.

Gut zu wissen: Insgesamt sieben unterschiedliche Botox-Varianten - genau genommen die Serotypen A, B, C, D, E, F und G - sind der Wissenschaft bis dato bekannt. Vor allem Botulinumtoxin Typ A wird aufgrund seiner einfachen Gewinnung und wegen seiner effektiven Wirkweise in der Medizin angewandt.

Wirkungsweise von Botox

Warum sollte man zu Botox greifen? Eine Frage, die Medizinern häufig gestellt wird. Da sich im Laufe der Jahre und mit dem Alter immer mehr Mimikfalten bilden, die vor allem im Bereich der Augen, Nase, Stirn und um den Mund herum auftreten, ist das Injizieren von Botox eine beliebte Methode. Dadurch, dass das Nervengift eine Muskelkontraktion verhindert, kann sich die betroffene Muskulatur wieder entspannen. So werden Falten sichtbar minimiert oder verschwinden sogar vollständig - vorausgesetzt, sie sind noch nicht zu tief.

Botox spritzen: Ablauf

Wie vor jedem größeren oder kleineren Eingriff sollte auch beim Botox spritzen unbedingt vorher mit einem Arzt gesprochen werden. Er klärt nicht nur über möglichen Risiken auf, sondern steht auch beratend zu Seite, wenn es Unsicherheiten oder Fragen gibt. Nach der Beratung erfolgt die Injektion, für die - je nach Einstichpartie - eine bis mehrere Spritzen benötigt werden. Nach der Behandlung heißt es dann abwarten - denn das Endergebnis einer Botox-Behandlung ist erst nach vier bis sieben Tagen sichtbar. In dieser Zeit gehen auch Schwellungen, eventuelle Blutergüsse und leichte Rötungen an den Einstichstellen zurück. Arbeiten oder sich mit Freunden treffen ist direkt nach der Injektion möglich, lediglich auf Sport und direkte Sonneneinstrahlung sollten die Patienten circa zwei Tage lang verzichten.

Botox spritzen - vorher / nachher

Krähenfüße vor und nach der Behandlung mit Botox
Krähenfüße vor (links) und nach der Unterspritzung mit Botox iStock

Nebenwirkungen von Botox

Vorweg: Nebenwirkungen treten beim Botox spritzen eher selten auf. Patienten sollten sich lediglich auf Schwellungen, Hämatome oder rote Einstichstellen vorbereiten - dabei handelt es sich um normale Symptome, die nach wenigen Tagen von alleine verschwinden. Beim Injizieren selbst kann es zudem zu einem leicht brennenden Schmerz kommen.

Kritisch wird es hingegen, wenn dem Patienten eine zu hohe Dosis verabreicht wird: Mundtrockenheit, Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, Übelkeit oder eine starke Einschränkung der Mimik können die Folge sein. Sollte das Präparat in die Blutlaufbahn gelangen und die Atemmuskulatur lähmen, muss sofort ein Antiserum vom Arzt verabreicht werden.

Was kostet Botox?

Wie auch schon bei Hyaluron, hängen die Kosten stark vom Aufwand, der zu behandelnden Region, der Dosis und dem Mediziner selbst ab. Deshalb empfehlen wir, sich im Voraus über die möglichen Kosten zu informieren und gegebenenfalls mehrere Angebote einzuholen. Preise ab 200 Euro pro Behandlung sind jedoch durchaus realistisch.

Wie lange hält Botox?

Die Übertragungsstelle vom Muskel zum Nerv kann bis zu sechs Monate lang blockiert bleiben. Das bedeutet, dass die Faltenbildung in dieser Zeit minimiert wird und die Haut deutlich geglättet ist. Nach dieser Dauer kann erneut Botox injiziert und das Resultat verlängert werden.

Frauengesicht mit Feilen
Ob Kinn, Nase, Lippen oder Hals - Botox kommt an den unterschiedlichsten Gesichtspartien zum Einsatz iStock

Botox spritzen: Die wichtigsten Infos im Überblick

  • Botulinum wird nach einigen Monaten wieder komplett abgebaut. Eine erneute Injektion ist zu jeder Zeit und beliebig oft möglich
  • Auch wenn es sich bei dem Präparat um ein Nervengift handelt: Eine Vergiftung kann bei den ärztlich vorgesehenen Mengen nicht stattfinden
  • Liegt eine Schwangerschaft vor oder befindet sich eine Patientin in der Stillzeit, ist die Injektion abzuraten
  • Leidet der Patient an muskulären Erkrankungen oder an einer Blutgerinnungsstörung, ist das Botox spritzen ebenfalls nicht geeignet
  • Klassisch wird Botox zur Faltenglättung an Stirn, Nase oder Augen verwendet
  • Neuere Anwendungsbereiche sind das Dekolleté oder die gut sichtbaren Muskelstränge am Hals
  • Ein Beratungsgespräch über Kosten und Risiken ist immer ratsam

Fazit

Auffrischen und verjüngen - das ist die Hauptaufgabe von Botulinum. Das Präperat ist somit eine gute Möglichkeit, vor allem das Gesicht von Falten zu befreien und einen jugendlicheren Teint zu zaubern. Auch in Sachen Nachbehandlung ist Botox neben Hyaluron besonders unkompliziert: Schon ein Kühlpad reicht aus, um aufkommende Schwellungen im Zaum zu halten und zeitnah an den Arbeitsplatz zurückzukehren.

Generell gilt: Wer sich für das Botox spritzen entscheidet, sollte sich immer an einen fachkundigen Arzt wenden, der nicht nur zur behandelten Gesichtspartie berät, sondern auch über mögliche Risiken und Kosten aufklärt.

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