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Abnehmen

Blaue-Zonen-Ernährung: Das steckt hinter dem Gesundheitstrend

Menschen, die in den sogenannten "Blauen Zonen" leben, leben besonders lange, was vor allem auf die Ernährung zurückzuführen ist. Das Prinzip wurde nun als Blue-Zone-Diät zusammengefasst. Alles zum neuen Abnehm-Trend

Frau liegt mit einem rosa Bikini auf einer Luftmatratze im Pool
Blue-Zone-Diät: Das steckt hinter dem Abnehm-Trend iStock

Was ist die Blaue-Zonen-Ernährung?

Auf die Blue-Zone-Diät kam erstmalig Dan Buettner. 2005 schrieb der US-amerikanische Bestsellerautor über die Menschen der Blauen Zone, die laut Buettner im Vergleich zur restlichen Bevölkerung wesentlich länger leben. Dies ist vor allem auf die Ernährung innerhalb der Regionen zurückzuführen: Die Menschen in Okinawa in Japan, auf der Insel Sardinien in Italien, der Nicoya-Halbinsel in Costa Rica, der Insel Ikaria in Griechenland und in Loma Linda in Kalifornien würden sich besonders bewusst ernähren. Hinzukommen viel Bewegung, frische Luft und die engen soziale Kontakte, die für ein langes Leben sorgen.

Mit einem Forscherteam hat Dan Buettner anschließend versucht, alle Geheimnisse der Menschen aus der Blauen Zone niederzuschreiben und sie so für die Bevölkerung anderer Landesteile zugänglich zu machen. Mit Erfolg: Entstanden ist die sogenannte Blue-Zone-Diät, die zehn Ernährungsregeln beinhaltet. Die sechs wichtigsten Prinzipien, die auch in unserem Alltag wunderbar umgesetzt werden können, haben wir für Sie hier zusammengefasst:

Grüner Smoothie steht auf dem Bett
Vor allem grünes Gemüse ist in der Blue-Zone-Diät wichtig iStock

Ernährungsregeln in den Blauen-Zonen

1. Pflanzliche Ernährung

Fisch und Fleisch sind erlaubt, allerdings sollte der pflanzliche Teil Ihrer Ernährung mindestens 90 bis 95 Prozent ausmachen - so, wie es bei den Bewohnern der Blauen Zone der Fall ist. Die Menschen in Loma Linda gehen sogar noch einen Schritt weiter und setzen auf eine komplett vegetarische oder vegane Ernährung, welche sie mit der Aufnahme von sehr wenig Zucker verbinden.

MADAME.de-Tipp: Wer nicht in Gänze auf Fleisch oder Fisch verzichten mag, sollte zumindest darauf achten, seltener und dafür hochwertige Produkte zu sich zu nehmen.

2. Die "Hara Hachi Bu"-Regel

Essen Sie nach dem chinesischen "Hara Hachi Bu"-Prinzip, das besagt, dass man den Magen nur zu 80 Prozent füllen sollte, um diesen nicht zu überlasten. Ein Trick, der dabei behilflich sein kann, ist, sich einen kleineren Teller oder Schüssel zu nehmen.

Auch gut: Die Hauptmahlzeit am besten mittags verzehren; am Morgen und Abend sollte auf kleinere Portionen gesetzt werden.

3. Frische Zubereitung

Wer frisch kocht, geht weitesgehend versteckten Zuckerquellen aus dem Weg. So machen es auch die Bewohner der Blauen Zone. Wo im japanischen Okinawa vor allem Reis, Algen oder Süßkartoffeln auf dem Speiseplan stehen, setzen die Menschen auf der griechischen Insel Ikaria auf Käse, Olivenöl und frisches Gemüse, das sie mediterran zubereiten.

Besonders die Auswahl der Lebensmittel fällt auf: Gegessen wird das, was regional und saisonal zur Verfügung steht und nur sehr kurze Transportwege zurücklegen muss.

4. Grüne Lebensmittel

Bohnen, Spinat, Kohl, Salat, Gurken oder Paprika - was alle Gemüsearten gemein haben? Die grüne Farbe! Als besonders gesund und vitaminreich gelten die Sorten, die in der Blauen Zone fast täglich verspeist werden. Auch eine entgiftende und entschlackende Wirkung sagt man manchen Produkten nach, die somit prädestiniert zum Abnehmen sind.

5. Hülsenfrüchte und Getreide

Hülsenfrüchte und die verschiedensten Getreidesorten lassen sich prima als Sättigungsbeilage im Speiseplan integrieren. Ob Vollkornprodukte, Reis, Hirse, Kichererbsen oder Linsen: Die Lebensmittel gehören aktuell nicht nur zu den Trend-Lebensmitteln schlechthin, sondern eignen sich auch als tolle Alternative zu Nudeln oder Kartoffeln.

6. Dickmacher meiden

Auch in der Blauen-Zone-Diät sollten Softdrinks und Süßigkeiten lediglich Ausnahmen sein. Vor allem am Anfang der Ernährungsumstellung und unter der Woche achten Sie lieber auf eine cleane Ernährung. Wer anfällig für Heißhungerattacken ist, kann mit Trauben, Nüssen oder Reiswaffeln Abhilfe schaffen und die schlimmsten Gelüste stillen. Auch stilles Wasser und Kräutertees wirken sättigend und entschlacken den Köper zugleich.

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