Die beste Beauty-Routine

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - auch bei der eigenen Beauty-Routine. Da wird über Jahre hinweg das gleiche Shampoo benutzt, an einen neuen Duft traut man sich ohnehin nicht ran. Und Gesichtsreinigung? Hat man immer schon mit diesen drei Produkten betrieben! Damit wir uns nicht falsch verstehen: Liebgewonnene und eingespielte Dinge sind perfekt, aber bei so mancher Pflegegewohnheit lohnt sich ein Überdenken.

Morgens oder abends duschen?
Morgens oder abends duschen? (1/5) iStock

Morgens oder abends duschen?

Welcher Duschtyp sind Sie eigentlich? Springen Sie morgens ins kühle Nass, um Kreislauf und Gedanken so richtig in Schwung zu bringen? Oder nutzen Sie das Abbrausen am Abend, um damit auch gleich Stress und Alltagssorgen den Abfluss runterzuspülen?

Morgens duschen: Wer gleich nach dem Aufstehen unter die Dusche geht, wird automatisch wach - vorausgesetzt, man dreht die Wassertemperatur nicht allzu hoch. Kreislauf und Blutzirkulation werden angeregt, und man kann frisch in den Tag starten - auch im übertragenen Sinn: Denn mit dem Wasser fließt auch der Schweiß, den wir nachts produzieren, davon.

Abends duschen: Der Vorteil einer abendlichen Dusche liegt klar auf der Hand - das warme Wasser entspannt Muskeln und Geist, wir werden müde und können besser schlafen. Vor allem Allergiker sollten abends duschen, da sie Pollen, Staub und Co. vom Körper spülen und nicht mit ins Bett nehmen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Am nächsten Morgen hat man mehr Zeit!

Sie sehen: Ob man nun morgens oder abends duscht, hängt größtenteils von den eigenen Vorlieben und Bedürfnissen ab. Ein allgemeingültiges Patentrezept gibt es nicht - aber gerne mal die Alternative ausprobieren und so Abwechslung in die Beauty-Routine bringen!

Wie oft soll ich baden?
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Wie oft soll ich baden?

Es gibt Menschen, die es hassen. Andere wiederum könnten fast täglich in die Wanne steigen. Doch wie viel ist zu viel? Wie oft soll bzw. darf ich Baden in meine Beauty-Routine einbinden?

Auch wenn ein warmes Vollbad die beste Entspannung ist: Allzu oft sollten Sie Ihre Haut nicht damit strapazieren (Experten raten zu maximal ein- bis zweimal pro Woche), damit deren Säure-Schutzmantel nicht aus dem Gleichgewicht gerät. Allerdings kommt es vor allem auf die Badezusätze und nicht das reine Wasser an. Diese besitzen bestenfalls einen pflegende und rückfettende Komponenten, damit die Haut nicht austrocknet. Eine Badetemperatur zwischen 35 und 38 °C und eine Badedauer zwischen zehn und 20 Minuten sind optimal, damit der Kreislauf nicht belastet wird.

Wie soll ich mein Gesicht reinigen?
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Wie soll ich mein Gesicht reinigen?

Bei der Gesichtspflege gilt: Am besten keine Experimente! Wer zu viele unterschiedliche Produkte in seiner Beauty-Routine ausprobiert/einbaut, riskiert eine gereizte, oft überpflegte Haut. Ein Dermatologe kann klären, wie es um Ihre Bedürfnisse steht: Ist die Gesichtshaut zu trocken, zu fettig? Wie sehen die Poren aus? Welches Make-up benutzen Sie?

Die Antworten auf all diese Fragen lassen einen Rückschluss auf die für Sie passende Pflege zu. Dabei kommt es nicht nur darauf an, welche Inhaltsstoffe die Produkte haben (sind sie beispielsweise entzündungshemmend oder feuchtigkeitsspendend?), sondern auch auf deren Konsistenz (benutzt man zur Reinigung lieber einen Schaum, ein Gel oder eine Milch?). Letzteres hängt dabei oft von den eigenen Vorlieben ab. Bitte nur eines beachten: Benutzen Sie zur Gesichtsreinigung keine herkömmliche Seife! Diese würde den natürlichen pH-Wert der Haut auf Dauer zerstören. Wobei wir gleich zum nächsten Punkt kommen.

Toner: Ursprünglich sollte ein Gesichtswasser den pH-Wert der Haut nach einer Reinigung wieder normalisieren. Inzwischen sind die Produkte aber so gut abgestimmt, dass es einen Gebrauch oft überflüssig macht. Daher scheiden sich bei Toner die Geister - die einen schwören darauf, die anderen beklagen sich im Anschluss über eine (noch) trockenere, spannende Haut.

Peeling: Ein Peeling sollte jedoch in die Gesichtsreinigung einbezogen werden - sofern es sanft ist und nicht allzu oft angewendet wird. Einmal pro Woche ist hier ein guter Richtwert, um abgestorbene Hautzellen zu entfernen und den Teint zu klären. Wer zu Unreinheiten neigt, kann auch einmal pro Woche eine auf die Bedürfnisse abgestimmte Maske verwenden.

Immer wichtig: Sonnenschutz - auch im Winter und an bewölkten Tagen! Und Abschminken - jeden Tag, sofern Sie Make-up getragen haben. Haben Sie schon mal die gehypten Mizellenwasser ausprobiert?

Wie geht eine richtige Maniküre?
Wie geht eine richtige Maniküre? (4/5) iStock

Wie geht eine richtige Maniküre?

Schöne Nägel sind unsere Visitenkarte. Deswegen sollten wir Ihnen bei unserer Beauty-Routine besondere Aufmerksamkeit widmen.

Die richtige Feile ist hier Trumpf: Mit einer Glas- oder Mineralfeile bekommt man selbst weiche Nägel gut in den Griff. Dabei schonend vorgehen und nur in eine Richtung feilen (von außen zur Mitte), um ein Einreissen der Nägel zu vermeiden. Nagelzwicker und -schere sind tabu.

Im Anschluss sollten Sie sich noch um Ihre Nagelhaut kümmern. Oft reicht schon eine Handcreme oder Nagelöl, ein Handbad sorgt für die Extraportion Pflege. Wichtig: Nagelhaut nie zurückschneiden, sondern - wenn überhaupt - nur vorsichtig mit einem Rosenholzstäbchen zurückschieben. So werden Verletzungen und daraus resultierende Entzündungen vermieden. Jetzt sind Ihre Nägel perfekt auf einen dieser aktuellen Nackellack-Trends vorbereitet!

Wie oft soll ich Haare waschen?
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Beauty-Routine für das Haar: Wie oft soll ich die Mähne waschen?

Ähnlich wie beim Duschen oder Baden stellt sich auch bei der Haarwäsche die Frage: Wie oft ist gut? Allerdings lässt sich hier ebenfalls keine konkrete Aussage treffen, die für jeden von uns gilt. Vielmehr kommt es auf Haarstruktur, Schnitt und Lebensführung an. Will heißen: Kurze bis mittellange Haare brauchen eine häufigere Wäsche, damit sie in Form sind. Bei längeren Haaren kann es oftmals schon ausreichen, sie nur zweimal pro Woche zu waschen - es sei denn, der Ansatz fettet stark.

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