Medical Beauty

Bauchstraffung ohne OP: Diese Methoden sollten Sie kennen

Wer mit dem Anblick seines Bauches unzufrieden ist, kann gegen die ausgedehnte Haut vorgehen - und muss dafür nicht mal unters Messer. Bauchstraffung ohne OP: Diese Methoden sollten Sie kennen

Bauch einer Frau
Seinen eignen Bauch wieder lieben - das macht eine Bauchstraffung ohne OP möglich Foto: iStock

Ob eine schnelle Gewichtsabnahme oder eine Schwangerschaft - die überschüssige Haut, die meist ein unschönes Überbleibsel des vermeintlichen Erfolgs ist, müssen Sie nicht zwangsläufig in Kauf nehmen. Und auch, wenn eine Bauchdeckenstraffung die einzige Option gegen die unschönen Hautlappen scheint, gibt es einen anderen Weg, Ihre Körpermitte wieder in Schuss zu bringen. Wie eine Bauchstraffung auch ohne OP gelingt, erfahren Sie hier.

So entsteht die schlaffe Haut am Bauch

Eines vorab: Auch, wenn die unschöne "Fettschürze" am Bauch für große Unzufriedenheit sorgen kann, muss man der Haut danken. Wie ein Wunder hat das größter Organ des menschlichen Körpers gezeigt, wie anpassungsfähig es ist. Vor allem während einer Schwangerschaft legt sie Haut am Bauch in kürzester Zeit eine Verwandlung hin, ohne die wir unser Baby nie so gesund in den Armen halten könnten. Blöd nur, dass es ihr wesentlich schwerer fällt, wieder in die ursprüngliche Form zurückzufinden. Was der Haut fehlt sind zwei Dinge: Kollagen und Elastin. Von beidem ist während einer schnellen Zu- und Abnahme viel zu wenig vorhanden. Wer zudem ein schwaches Bindegewebe hat, muss als Resultat mit überschüssiger Haut am Bauch rechnen.

Als einzige Lösung kommt den Betroffenen oft die operative Bauchstraffung in den Kopf. Und wir geben zu, eine Operation ist sehr erfolgsversprechend - offenbart aber auch einige Risiken, denen sich nicht jeder aussetzen möchte. Zum Glück gibt es neben dem Eincremen und Verwenden von Schlammpackungen (die nur einen kleinen Teil zur Verbesserung beitragen und oft die Haut oft nur kurzfristig straffen) auch zwei weitere Methoden, die eine Bauchstraffung ohne OP ermöglichen.

Bauchstraffung ohne OP: Das sind die Möglichkeiten

Fadenlifting

Die Methode des Fadenliftings stammt aus dem Bereich des Anti-Agings. Dass neben der Haut im Gesicht auch die Haut am Bauch gestrafft werden kann, machen sich immer mehr Ärzte zu nutze. Sie bieten die Behandlung an, welche in jedem Fall auch nur von einem Spezialisten durchgeführt werden sollte.

Beim Fadenlifting werden medizinische Fäden unter die Haut gesetzt, die dank kleiner Widerhaken in gewünschter Position verharren und die Haut straffen. Durch die Stimulation der Haut wird noch ein weiterer Nebeneffekt erzielt: Es werden neue Hautzellen und Kollagen gebildet. Da die Fäden vom Körper als fremder Eindringling wahrgenommen werden, bildet er das Kollagen vermehrt um die Bindfäden herum.

Das Ziehen der Fäden ist hinfällig, da diese aus Milchsäure bestehen und sich innerhalb einiger Wochen von selbst auflösen. Das Ergebnis bleibt jedoch bestehen: Bis zu zwei Jahre lang ist die Haut am Bauch sichtbar straffer und glatter. Und Schmerzen muss bei der Methode auch keiner befürchten: Die Haut wird vor dem Eingriff örtlich betäubt.

Thermage

Bei der non-invasiven Straffungsmethode Thermage wird die Haut mittels Radiofrequenztechnologie gestrafft. Das Kopfstück des Geräts (Thermatip) gibt während der Behandlung bei Hautkontakt einen Wärmeimpuls ab, deren Intensität der behandelnde Arzt vorab bestimmen kann. Die Wärme dringt dabei auch in die tieferen Hautschichten ein und kurbelt so die Kollagenbildung an.

Während der Behandlung kann die Wärme zwar kurzzeitig wahrgenommen werden, wird aber durch eine konstante Kühlung der Hautoberfläche weder als unangenehm noch als schmerzhaft empfunden. Eine Betäubung kommt daher nicht zum Einsatz. Auch hier hält der Effekt bis zu zwei Jahre.