Bartpflege: Pflegetipps und Styling-Tricks

Bye bye Bad Beard Day! Wie Sie die Bartpflege richtig angehen und welcher Bartstil zu Ihnen am besten passt – unser KMS-Experte Daniel Bruns gibt Hilfestellung

Genauso wichtig wie der Bart selbst: die Bartpflege

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Bartpflege: Alles, was Sie wissen müssen
Männliche Stilikonen der Neuzeit
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Das kann Mann von ihnen lernen

Spätestens dann, wenn der Haarwuchs die Dreitagebart-Länge überschritten hat, beginnt der unangenehme Juckreiz. Grund hierfür ist die zunehmende Bartlänge, die anfängt zu kräuseln und so die Gesichtshaut reizt. Noch dazu stehen die Barthaare in alle Richtungen ab – und der Frust ist da. Bad Beard Day nennt man dieses Phänomen, was wir schon vom Pendant Bad Hair Day kennen und vor allem unsere Damen beschäftigt. Die Sache mit dem Gesichtshaar ist hingegen reine Männersache, aber seien Sie sicher: sie ist genauso unschön!

Für Abhilfe sorgt deshalb nur die richtige Bartpflege. Das weiß auch der KMS-Markenbotschafter Daniel Bruns: „Das Bartöl ist im Grooming-Bereich kaum mehr wegzudenken, denn es spendet Haut und Haar die benötigte Pflege. Mein persönlicher Tipp für ein geschmeidiges Haargefühl ist dazu ein Cleansing Conditioner.“ Ja, Sie haben richtig gehört, auch die Bartwäsche ist ein fester Bestandteil und sollte alle paar Tage in die Pflegeroutine integriert werden. Das Reinigungsprodukt wirkt dabei klärend und spendet dem Barthaar gleichzeitig Feuchtigkeit. Für eine gepflegte Bartoptik sind auch die richtigen Beauty-Tools wie eine Bürste oder ein Kamm wichtig, um das Haar zu glätten oder mehr Volumen zu schaffen.

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Welcher Bart-Style steht mir?

Dreitagebart, Fünftagebart, Vollbart, Schnauzer – die unterschiedlichsten Barttypen kleiden mittlerweile wieder das Gesicht. Das war jedoch nicht immer so, wie unser Experte erklärt: „Nachdem sich der Trend zum Bart in den letzten Jahren eher langsam entwickelt hat, ist er jetzt umso stärker präsent. Dabei ist vom polierten, „very groomed“-Look bis hin zum raueren, verwachsenen Bart alles dabei. Hauptsache, es passt optimal zum Träger.“ Apropos Träger – wie erkennt dieser, welcher Bartstil zu ihm passt? „Wie beim normalen Haarschnitt gilt es auch beim Bart zu beachten, dass die Proportionen zur individuellen Gesichts- und Kopfform passen. Für ein stimmiges Gesamtbild unbedingt auch die Ästhetik der Frisur berücksichtigen.“, so Bruns.
 
Das wichtigste Kriterium ist jedoch der Bartwuchs selbst. Wer nicht von Natur aus mit einem fülligen Gesichtshaar, das gleichmäßig wächst, gesegnet ist, sollte den Dreitagebart noch etwas länger wachsen lassen, um die Härchen fülliger wirken zu lassen. Anschließend kann dann der gewünschte Look umgesetzt werden.
 
Dreitagebart, Vollbart oder Schnauzer - für welchen entscheiden Sie sich?

Dreitagebart, Vollbart oder Schnauzer - für welchen entscheiden Sie sich?


Was benötigt man zur Bartpflege?

Diese Frage ist ziemlich komplex und vor allem sehr individuell zu beantworten. Jeder Barttyp braucht eine andere Pflege und hat demnach auch verschiedene Bedürfnisse. Von reinen Pflegeprodukten über leichte bis starke Stylingprodukte mit langem Halt ist also alles dabei, was das Gesichtshaar braucht. Starke Bartwichse wird zum Beispiel zum Zwirbeln oder Formen von Oberlippenbärten verwendet wohingegen Pomade vor allem zum Fixieren von langen Bärten in Gebrauch ist.

In Sachen Pflege sind vor allem Shampoos oder die sogenannten Cleansing Conditioner gefragt. Denn was Sie nicht unterschätzen sollten: Die Barthaare sind wesentlich empfindlicher als die Kopfhaare und neigen eher zum Bruch. Eine spezielle Pflege ist daher Pflicht. Wie Daniel Bruns schon gesagt hat, ist das Bartöl ebenfalls wichtig. Es macht nicht nur das Haar geschmeidiger und zarter, sondern beugt gegen unangenehmen Juckreiz vor.
 
Wenn es um Bart-Tools geht, sind ein Kamm oder eine Bürste empfehlenswert, um den perfekten Look zu erhalten – welche Variante für Sie die richtige ist, ist sicherlich eine Frage des persönlichen Geschmacks und individuell zu treffen. Bei überstehenden Härchen in der Mundregion ist hingegen die Entscheidung einfach: Weg damit – und zwar am besten mit einer Bartschere. Konturen an Kinn, Hals oder im Wangenbereich werden  mit einem Barttrimmer geformt, damit die Linien gleichmäßig und sauber wirken.

Die wichtigsten Begriffe in der Bartpflege:


  1. "Pure Vibrance Face & Beard Tonic" von Ella Brantë, ca. 29 Euro
  2. Bartbürste von Oak, ca. 25 Euro
  3. Cleansing Conditioner von KMS, ca. 25 Euro
  4. Bartöl "The Groom" von Seb Man, ca. 24 Euro
  5. Pomade "Copse" von Graham Hill, ca. 15 Euro
  6. Rasierhobel von Marram Co, ca. 203 Euro