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Was macht Barbra Streisand heute?

Barbra Streisand gehört mit über 145 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Sängerinnen der Welt. Doch was macht die Amerikanerin eigentlich heute?

Barbra Streisand auf der Bühne
Auf der Bühne wurde Barbra Streisand während iher gesamten Show-Karriere gefeiert - doch was macht Barbra Streisand eigentlich heute? Getty Images

Barbra Streisands Musikkarriere: Wie alles begann

Barbara Joan Streisand wird am  24. April 1942 in New York City geboren. Sie wächst mit ihrer gläubigen Familie im jüdischen Stadtteil Williamsburg auf. Ihr Vater verstirbt als Barbra erst 15 Monate alt ist. Ihre Mutter heiratet erneut und bekommt weitere Kinder. Sie besucht die Erasmus Hall High School in Flatbush und begeistert sich früh für Musik. Mit dreizehn Jahren nimmt sie ihr erstes Demoband auf. Doch Barbra will lieber Schauspielerin werden und tritt deshalb in verschiedenen Musical-Produktionen auf und arbeitet parallel als Nachtclubsängerin.

Anfang der 60er Jahre taucht sie zum ersten Mal im Fernsehen auf: In der "Tonight Show" ist sie zu Gast und ein Jahr später unterschreibt sie ihren ersten Plattenvertrag. Die sympathische Amerikanerin fasziniert das Publikum und so folgen Auftritte bei Judy Garland und anderen TV-Größen. Meist singt Barbra eigene Songs oder Duette mit den Gastgebern. Mit 20 Jahren bringt sie ihr erstes Album heraus und nur ein Jahr später erscheint ihr zweites. Bei den Grammys 1964 bekommt sie hierfür gleich mehrere Preise - und damit nicht genug: Auch der Broadway will Barbra. Spätestens jetzt ist der Grundstein ihrer Karriere gelegt.

Durchbruch im Filmgeschäft: Barbra Streisand in Hollywood

Ihre wohl bekannteste Rolle Fanny Brice spielt sie 1964 im Musical Funny Girl. Dieses Engagement bringt ihr nicht nur einen Oscar als "Beste Hauptdarstellerin" ein, sondern ermöglicht ihr einen Fernsehvertrag mit CBS. Im Laufe der 60er Jahre produziert sie immer wieder Specials, die der Sender ausstrahlt, wie dem Konzert im Central Park, dem 300.000 Zuschauer kostenlos beiwohnen.

Anfang der 70er Jahre entscheidet sich Barbra dafür, das Genre zu wechseln: Jazz kombiniert sie von nun an mit Pop-Sounds und moderner Disco-Musik; auf dem Album "What about today" kommt dieser Wandel am besten zur Geltung. 1977 bekommt sie für die Komposition der Titelmusik zu "A Star is born" ihren zweiten Oscar und wird noch im gleichen Jahr mit einem Stern auf dem "Walk of Fame" geehrt. In den 80er Jahren versetzt die Sängerin ihre Lieder zusätzlich mit einer unvergleichbaren Dramatik, die ihr immer wieder mehrere Preise - wie Tony Awards und Grammys - einbringen. Auf dem Album "The Broadway Musical" vereint sie 1985 all das bisher Gelernte, zusammen mit ihren Wurzeln: Das Album wird ein riesen Erfolg und beschert ihr 1987 erneut den begehrten Grammy-Preis.

Betrachtet man Barbras gesamte Karriere - von Beginn an bis heute - veröffentlicht sie mehr als 60 Alben, für die sie mit über 50 Goldenen, über 30 Platin- und mehr als 18 Multi-Platin-Schallplatten ausgezeichnet wird. Zum Vergleich: Damit rangiert sie noch vor den Beatles und den Rolling Stones und nur knapp hinter Elvis Presley.

Zudem steht sie immer häufiger nicht nur vor der Kamera, sondern ist auch als Produzentin und Regisseurin aktiv. Bereits 1972 gründet sie ihre eigene Produktionsfirma "Barwoods Films", mit der sie unter anderem Filme wie "Yentl", "Nuts… Durchgedreht", "Herr der Gezeiten" und "Liebe hat zwei Gesichter" produziert - mit großem Erfolg.

Barbra Streisands Privatleben

1963 heiratet Barbra Streisand Schauspieler Elliot Gould und bekommt mit ihm ein Kind: Sohn Jason Gould. Die Ehe hält nur 8 Jahre und wird Anfang der 70er wieder geschieden. 1998 heiratet die Sängerin erneut: Schauspieler James Brolin und sie gaben sich in New York das Ja-Wort. Bis heute ist das Paar glücklich verheiratet und lebt aktuell in Brooklyn.

Was macht Barbra Streisand heute?

Die heute 78-Jährige denkt gar nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen: 2018 erscheint ihr aktuellstes Album "Walls" mit dem sie wie gewohnt in die internationalen Charts einsteigt. Auch Konzerttouren in Europa und Amerika gehören immer noch zu Barbras Alltag: 2012 und 2013 ist sie wochenlang unterwegs.

Neben ihrer Karriere engagiert sie sich in der Politik und macht zu anstehenden Wahlen auf das jeweilige Parteiprogramm der Demokraten aufmerksam. Sowohl Barack Obama als auch Hillary Clinton können die Sängerin zu ihren Unterstützern zählen. Übrigens: 1971 zählt sie zur Feindesliste des republikanischen Präsidenten Richard Nixon.

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