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Warum Frauen anders investieren sollten

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Finanzen galten lange als Männersache. Doch immer mehr Frauen informieren sich, investieren – und sichern sich selbst ab. Warum das nicht nur klug, sondern auch ziemlich empowering ist.

Es gibt immer noch erstaunlich viele Frauen, die beim Thema Finanzen innerlich einen Schritt zurücktreten. Zu kompliziert, zu trocken, zu sehr nach Anzug und Aktentasche. Oder man hatte einfach Glück: Eltern, Partner oder andere Familienmitglieder, die sich „darum kümmern“. Praktisch – solange alles gut geht. Doch genau hier liegt das Problem. Denn noch immer beschäftigen sich deutlich weniger Frauen aktiv mit Geld, Vorsorge und Investitionen. Nicht aus Desinteresse, sondern aus Unsicherheit. Aus Angst, etwas falsch zu machen. Oder weil ihnen nie beigebracht wurde, dass Geld etwas ist, das man selbstbewusst in die Hand nehmen darf.
Dabei gibt es kaum etwas Attraktiveres als eine Frau, die ihre eigenen Finanzen versteht. Wirklich. Selbstbestimmung ist sexy.

Frauen haben gute Gründe, sich anders – und bewusster – mit Geld zu beschäftigen. Sie verdienen im Schnitt weniger als Männer, arbeiten häufiger in Teilzeit, übernehmen mehr Care-Arbeit und leben länger. Altersvorsorge ist für sie kein optionales Zukunftsthema, sondern eine Notwendigkeit. Und zwar unabhängig davon, ob man in einer Beziehung ist oder nicht. Spannend ist: Wenn Frauen investieren, tun sie das oft langfristiger, nachhaltiger und überlegter. Weniger Risiko, weniger Zockerei, mehr Strategie. Genau deshalb entstehen immer mehr Podcasts, Plattformen und Communities, die Finanzwissen speziell für Frauen zugänglich machen – ohne Fachchinesisch und ohne Druck. Geldanlage darf ruhig zum eigenen Leben passen. Und sie darf Spaß machen. Denn investieren bedeutet nicht nur Aktien, ETFs und Börsenkurse. Es kann auch heißen, in sich selbst zu investieren: in Bildung, in ein eigenes Projekt, in finanzielle Unabhängigkeit. Oder sogar in Dinge, die Freude machen – etwa Designerstücke, Schmuck oder Uhren, die ihren Wert behalten oder steigern können. Wer sich auskennt, kauft nicht impulsiv, sondern bewusst. Am Ende geht es nicht darum, alles zu wissen, sondern anzufangen, Fragen zu stellen. Verantwortung zu übernehmen. Und sich nicht länger klein zu machen, wenn es um das Thema „Zahlen“ geht.

Unsere Podcast-Empfehlungen

Während TikTok und Instagram noch nach einem „man in finance“ suchen, fangen immer mehr Frauen an, sich selbst um ihre Finanzen zu kümmern – und das ist der deutlich bessere Trend. Diese Podcasts zeigen, dass Geld kein Tabuthema sein muss – und schon gar keine Männersache ist: Own it. The Female Finance Podcast, Female Finance und weitere Podcasts rund um Finanzen für Frauen.

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„Own it. Der Female Finance Podcast" von Natascha Wegelin
via Podcasts Apple
„Female Finance" von Janin Ullmann
via Spotify
„Auf Geldreise – Female Finance" von Anja
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