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Kreta als Refugium der Entschleunigung

Kreta als Refugium der Entschleunigung Kreta als Refugium der Entschleunigung
Von Achtsamkeit bis Abenteuer: Die Kunst des bewussten Erlebens im JW Marriott Crete Resort & Spa (Foto: PR Marriott International)

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Kreta ist mehr als Sonne und Strand. Die größte griechische Insel ist ein Ort der Ruhe, des Genusses und der Langsamkeit – und genau darin liegt ihre besondere Kraft.

Der Morgen beginnt leise. Das Meer liegt ruhig, die Luft ist noch kühl, Olivenbäume bewegen sich sanft im ersten Licht des Tages. Kreta zeigt sich in diesen Momenten unverstellt – warm, ruhig, geerdet. Eine Insel, die nicht laut verführt, sondern bleibt. Und genau deshalb immer mehr Reisende in ihren Bann zieht.

Kristallklares Wasser. Traumhafte Buchten. Endlose Küstenlinien. Griechenland ist seit jeher ein Sehnsuchtsort, doch Kreta fühlt sich anders an als viele seiner Schwesterinseln. Weniger inszeniert, weniger perfekt – dafür präsenter. Hier geht es nicht um das nächste Highlight, sondern um Zeit. Um das vielleicht kostbarste Gut überhaupt.

Zwischen Küste, Licht und Erde

Kreta lebt von Kontrasten. Schroffe Felsen treffen auf türkisfarbenes Wasser, sanfte Hügel ziehen sich bis ins Landesinnere. Olivenhaine prägen die Landschaft, scheinbar wild, und doch seit Jahrhunderten kultiviert. Thymian liegt in der Luft, Zikaden geben den Rhythmus vor. Alles wirkt entschleunigt – als folge die Insel einem eigenen Takt.

Besonders entlang der Küste entfaltet sich dieses Gefühl. Abseits der großen Orte liegen kleine Buchten und ruhige Strände. Man schwimmt, liest, geht am Wasser entlang. Mit jedem Schritt, jedem Atemzug, jedem Schwimmzug wird der Kopf freier. Gedanken ordnen sich, der Blick wird weiter.

Abseits der großen Orte laden stille Buchten zum Schwimmen, Lesen und Durchatmen ein – Kreta wirkt hier weit, ruhig und klärend. (Foto: PR Marriott International)

Genuss als Teil des Alltags

Gutes Essen gehört auf Kreta selbstverständlich dazu. Es ist kein Ereignis, sondern Alltag. Gebackener Feta mit Honig, sonnengereifte Tomaten, frischer Fisch, Olivenöl, das nach Erde und Wärme schmeckt. Die Küche ist ehrlich, tief verwurzelt, oft über offenem Feuer zubereitet. Gegessen wird draußen, geteilt wird großzügig, geblieben wird länger als geplant. Ohne Eile. Ohne Blick auf die Uhr.

Dieser reduzierte, aber intensive Zugang zum Genuss prägt auch eine neue Generation von Rückzugsorten auf der Insel. Orte, die den Charakter Kretas aufnehmen, statt ihn zu überdecken. Einer davon liegt in den Hügeln von Marathi, mit weitem Blick auf die Ägäis.

Kreta ist der perfekte Ort für alle, die Genuss mit Leichtigkeit verbinden – und das Leben in vollen Zügen feiern möchten.(Foto: PR Marriott International)

Ein Ort, der Kreta weiterdenkt

Es gibt Orte, an denen man sofort spürt, dass Architektur und Landschaft nicht gegeneinander arbeiten, sondern miteinander. Das JW Marriott Crete Resort & Spa ist so ein Ort - es fügt sich ruhig in die Landschaft ein.Schon bei der Ankunft fällt auf, wie selbstverständlich sich die Anlage in die karge, von Kräutern und Olivenbäumen durchzogene Küstenlandschaft einfügt. Statt eines großen, dominanten Hotelkomplexes verteilen sich die Gebäude terrassenartig entlang der Hänge über dem Meer. Naturstein, sandfarbener Beton, helle Hölzer und viel Glas greifen die Farben der Insel auf – das Licht der Ägäis scheint hier Teil des Designs zu sein.

Vom ersten Moment an stellt sich ein Gefühl von Weite ein. Der Blick wandert ungehindert über das Wasser, das je nach Tageszeit zwischen tiefem Blau und silbrigem Türkis changiert. Viele der Zimmer und Suiten verfügen über private Pools, die sich fast nahtlos mit dem Horizont verbinden. Aber es ist weniger dieser klassische Luxus, der den Aufenthalt prägt, als vielmehr die Ruhe und Großzügigkeit der Anlage. Zwischen den Gebäuden wachsen mediterrane Gärten mit Rosmarin, Thymian und Lavendel; Wege führen durch kleine Höfe, vorbei an schattigen Pergolen und Terrassen, auf denen der Wind vom Meer heraufzieht.

Auch kulinarisch erzählt das Haus viel über seine Umgebung. Statt internationaler Standardkarten setzt das Resort deutlich auf die kretische Küche und ihre Produkte. Besonders eindrucksvoll ist das Restaurant Anóee, das von einem der spannendsten griechischen Köche der jüngeren Generation geprägt wurde. Hier werden traditionelle Rezepte der Insel neu interpretiert: mit Zutaten, die fast ausschließlich aus der Region stammen: Olivenöl aus nahegelegenen Hainen, Kräuter aus den Bergen, Gemüse von kleinen Bauernhöfen. Die Gerichte wirken gleichzeitig archaisch und modern: langsam geschmortes Lamm mit wilden Kräutern, gegrillter Fisch mit Zitrone und Fenchel, dazu warme, duftende Brote aus dem Steinofen.

Ganz anders und doch ebenso überzeugend ist die Atmosphäre im Õnalos, einem Restaurant direkt am Wasser. Hier geht es leichter, maritimer zu: roher Fisch, Austern, gegrillte Meeresfrüchte, begleitet von mineralischen Weißweinen aus Griechenland. Am Abend, wenn die Sonne langsam hinter den Hügeln verschwindet und das Meer dunkler wird, entsteht eine fast filmische Stimmung. Die Tische stehen draußen auf einer Terrasse über dem Wasser, das Licht ist gedämpft, und irgendwo in der Ferne hört man nur das rhythmische Brechen der Wellen.

Eingebettet in die unberührte Küstenlandschaft bei Chania verbindet das Resort mediterrane Leichtigkeit mit ruhigem Design und weiten Blicken über das Meer. (Foto: PR Marriott International)
Sechs Restaurants und Bars zelebrieren kretische und internationale Küche – vom offenen Feuer über fangfrischen Fisch bis zu mediterraner Leichtigkeit, begleitet von Kräutern aus dem eigenen Garten und Signature-Cocktails bei Sonnenuntergang.(Foto: PR Marriott International)

Achtsame Aktivitäten

Kreta lädt zur Bewegung ein, ohne allzu große Herausforderungen. Wanderungen durch Schluchten, Bootsausflüge zu Lagunen, Entdeckungstouren durch Dörfer. Aktivitäten, die beleben, ohne Stress zu erzeugen. Gleichzeitig erlaubt die Insel, einfach nichts zu tun. Und genau darin liegt ihre besondere Qualität.

Viele Orte – darunter auch das JW Marriott Crete – greifen diesen Gedanken bewusst auf. Yoga, Atemarbeit, Klang, sanfte Bewegung. Angebote, die durch den Aufenthalt begleiten. Der Tag beginnt energiegeladen, aber ungezwungen. Alles kann, nichts muss.

Ein weiterer Rückzugsort ist das Spa, das sich stark an der Natur der Insel orientiert. Viele der Anwendungen arbeiten mit lokalen Pflanzen – Diktamos, Salbei, Olivenblätter – die auf Kreta seit Jahrhunderten in der traditionellen Heilkunde verwendet werden. Die Räume sind lichtdurchflutet, mit Blick auf das Meer, und auch hier ist die Architektur zurückhaltend: viel Stein, ruhige Farben, große Fenster. Vielleicht ist es genau diese Balance, die den Charakter des Resorts ausmacht. Es ist luxuriös, aber nicht laut. International, ohne seine Umgebung zu verleugnen. Und vor allem ein Ort, der Kreta nicht als Kulisse nutzt, sondern als Inspiration. Am Abend, wenn das Licht weich wird und der Duft von Kräutern durch die Anlage zieht, versteht man schnell, warum man hier so leicht die Zeit vergisst.Keine laute Geste, kein vordergründiger Luxus. Stattdessen klare Architektur, natürliche Materialien und viel Raum für Ruhe.

Warum Kreta heute so gut tut

Vielleicht ist es genau das, was Kreta so zeitgemäß macht: die Fähigkeit, zu entschleunigen, ohne zu langweilen. Zu berühren, ohne zu überwältigen. Orte wie dieses Resort verstärken dieses Gefühl – nicht als Inszenierung, sondern als leiser Rahmen für das, was die Insel ohnehin schenkt.

Kreta enttäuscht nicht. Es erdet und resetet. Man nimmt etwas mit nach Hause: ein Stück Ruhe, einen klareren Blick – und die Erinnerung daran, dass Gelassenheit kein Luxus ist, sondern eine Entscheidung ist.

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