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Filmfestspiele in Venedig 2026: Auf diese 7 Filme freuen wir uns besonders

Filmfestspiele in Venedig 2026: Auf diese 7 Filme freuen wir uns besonders Filmfestspiele in Venedig 2026: Auf diese 7 Filme freuen wir uns besonders
Auch ein deutscher Film ist dabei: die deutsch-italienische Koproduktion „Das Mädchen mit der Leica“ (Foto: Alberto Novelli)

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Die 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig zeigen vom 2. bis zum 12. September großes Weltkino.

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Großes Kino und Glamour: Die 83. Internationalen Filmfestspiele von Venedig eröffnen die Herbst-Saison des Weltkinos. Vom 2. bis zum 12. September 2026 verwandelt die Mostra del Cinema die Lagunenstadt erneut in das Zentrum der internationalen Filmwelt. Wenn die Prominenz im Wasser-Taxi am Palazzo del Cinema vorfährt, geht es nicht nur um glamouröse Abendroben, sondern vor allem um künstlerische Visionen, die Maßstäbe für das kommende Kinojahr und die Awards-Season setzen.

Das diesjährige Programm verspricht eine mitreißende Mischung aus hochkarätigen Wettbewerbsbeiträgen, cineastischen Überraschungen außerhalb der Konkurrenz und feinfühligen Porträts. Wir haben sieben Titel herausgepickt, auf die wir in diesem Jahr besonders gespannt sind.

1. „Ink“ von Danny Boyle

Jack O'Connell als Lamb in „Ink“ (Foto: Anthony Dickenson)

Den Auftakt der diesjährigen Festspiele macht der britische Regisseur Danny Boyle („Trainspotting“, „Slumdog Millionär“). Mit „Ink“ präsentiert er den offiziellen Eröffnungsfilm des Wettbewerbs und taucht dabei tief in die dunkle, faszinierende Welt des Journalismus und der Macht im London des späten 20. Jahrhunderts ein. Der Film erzählt von dem rücksichtslosen Aufstieg eines Medienimperiums – der Boulevardzeitung „The Sun“. Ein Festspiel-Auftakt, der den Ton für die kommenden Tage angibt – auch thematisch.

Kinostart: 25. Februar 2027

2. „Primetime“ von Lance Oppenheim

Robert Pattinson als Chris Hansen in „Primetime“ (Foto: Sinna Nasser)

Regisseur Lance Oppenheim, bekannt für seine Dokumentarfilme in Spielfilm-Optik, wagt mit „Primetime“ den Sprung in das fiktionale Erzählen im Wettbewerb. Auch dieser Film thematisiert Journalismus: Diesmal wird die glitzernde, aber hochtoxische Welt des US-Fernsehens der 1990er-Jahre beleuchtet. Im Mittelpunkt steht der ehrgeizige Journalist Chris Hansen, der für die Quoten eines neuen Sensation-Formats die Grenzen der Ethik überschreitet. Der Thriller behandelt dabei die Entstehung der Realityserie „To Catch a Predator“, die bis 2007 ausgestrahlt wurde: Hansen stellte hier pädophile Männer vor laufender Kamera zur Rede. Wir erwarten einen packenden Thriller über den Boulevard und die Anfänge des Sensationsjournalismus.

Kinostart: 24. September 2026

3. „Bunker“ von Florian Zeller

Penelope Cruz und Javier Bardem in „Bunker“ (Foto: Blue Morning Pictures)

Nach seinen gefeierten Dramen „The Father“ und „The Son“ meldet sich Oscar-Preisträger Florian Zeller im Wettbewerb zurück. In seinem neuen Psychothriller „Bunker“ glänzt das reale Ehepaar Penélope Cruz und Javier Bardem auf der Leinwand: Ein renommierter Architekt nimmt den Auftrag an, für einen rätselhaften Tech-Milliardär einen hochmodernen, luxuriösen Schutzraum zu entwerfen. Doch je weiter der Bau voranschreitet, desto mehr geraten die moralischen Überzeugungen des Paares und ihre eigene Ehe ins Wanken. Es geht um die psychologischen Abgründe unter der makellosen Oberfläche.

Kinostart: erwartet im 1. Quartal 2027

4. „Bucking Fastard“ von Werner Herzog

Rooney Mara und Kate Mara als Zwillinge in „Bucking Fastard“ (Foto: Gateway to Orkney LLC)

Wenn Kult-Regisseur Werner Herzog ein neues Projekt vorstellt, sind Kino-Fans gespannt: Für sein psychologisches Drama „Bucking Fastard“ besetzt Herzog die realen Hollywood-Schwestern Kate und Rooney Mara erstmals gemeinsam auf der Leinwand – als eineiige Zwillingsschwestern Jean und Joan Holbrooke. Die beiden führen eine bis zur Absurdität obsessive, fast symbiotische Beziehung: Sie sprechen gleichzeitig im selben Wortlaut, teilen dieselben Träume und verfallen sogar demselben Mann (gespielt von Orlando Bloom). Wir erwarten einen eigenwilligen Film über radikale Geschwisterliebe und die Abgründe der menschlichen Psyche.

Kinostart: noch unbekannt

5. „Oasis – Don’t Look Back in Anger“ von Dylan Southern und Will Lovelace

Noel und Liam Gallagher (Foto: Film Still)

Außerhalb des Wettbewerbs sorgt ein Dokumentarfilm für maximale Nostalgie und Rock-’n’-Roll-Atmosphäre auf dem roten Teppich. „Oasis – Don’t Look Back in Anger“ widmet sich dem Aufstieg, den Skandalen und dem legendären Erbe der Britpop-Ikonen Noel und Liam Gallagher. Mit bisher ungesehenem Archivmaterial und intimen Backstage-Aufnahmen zeichnet der Film das Porträt einer Band, die eine ganze Generation prägte – und sich am Ende selbst im Weg stand. Ein Muss für Musik- und Modebegeisterte gleichermaßen.

Kinostart: 9. September 2026

6. „Das Mädchen mit der Leica“ von Alina Marazzi

Emilia Schüle als Gerda Taro in „Das Mädchen mit der Leica“ (Foto: Manuel Alberto Claro)

Eine deutsch-italienische Koproduktion: Die italienische Regisseurin Alina Marazzi verfilmt den prämierten Roman von Helena Janeczek über das Leben der Pionier-Fotografin Gerda Taro. Die Deutsche, die als erste Fotojournalistin an den Fronten des Spanischen Bürgerkriegs ihr Leben ließ, erfand gemeinsam mit ihrem Partner Robert Capa den modernen Bildjournalismus. Der Film ist ein Porträt einer mutigen, avantgardistischen Frau, die in den 1930er-Jahren für Freiheit, Liebe und ihre Kunst kämpfte.

Kinostart: noch unbekannt

7. „Place to Be“ von Kornél Mundruczó

Ebenfalls außerhalb der Konkurrenz präsentiert Regisseur Kornél Mundruczó („Pieces of a Woman“) ein herzerwärmendes Roadmovie. In „Place to Be“ begibt sich die zurückgezogen lebende Witwe Brooke (gespielt von Hollywood-Legende Ellen Burstyn) gemeinsam mit einem ungewöhnlichen Weggefährten (Taika Waititi) auf eine emotionale Reise von Chicago quer durch die USA nach New York. Auf ihrem Weg treffen die beiden unterschiedlichsten Persönlichkeiten auf skurrile Wegbegleiter:innen (u. a. Pamela Anderson und Murray Bartlett) und knüpfen eine berührende Freundschaft. Wir erwarten große Emotionen!

Kinostart: noch unbekannt

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