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Das Haarebürsten gehört für die meisten von uns zu einer der ersten Schritte, die wir in unserer Schönheitspflege jeden Tag integrieren. Dabei sorgt die Bürste jedoch nicht nur für die Entwirrung unserer Haarpracht, sondern hat noch einige andere, pflegende Nebeneffekte. So wird durch das gründliche Ausbürsten der Haare das Kopfhaut-Sebum gleichmäßig bis in die Spitzen verteilt und sorgt so für glänzende Längen. Außerdem wird mit sanften, kreisförmigen Bewegungen der Haarbürste über die Kopfhaut ein massierender Effekt erreicht, der im nächsten Schritt zu kräftigerem Wachstum und stärkeren Wurzeln führen kann. Somit ist die Bürste ein wahrer Alleskönner in Sachen Haarpflege!
Wir stellen die verschiedenen Bürstenformen vor und erklären, welchen Nutzen sie haben und für welchen Haartyp sie geeignet sind. Denn: Bei der Bürsten-Wahl können mittels unterschiedlicher Formen unterschiedliche Ziele im Styling erreicht werden. Mit den folgenden Typen lässt sich jedes Haar in die gewünschte Form bringen:
1. Für glatte Haare: Die Paddlebrush
Der Klassiker unter den Haarbürsten ist wohl die Paddlebrush. Ihren Namen bekommt sie durch ihre Form, die einem eckigen, flachen Paddel gleichkommt. Wenn man von Natur aus glatte Haare hat und diese auch glatt föhnen möchte, dann eignet sich die Paddlebrush perfekt, ansonsten ist sie für das Styling nicht besonders gut zu gebrauchen. Vielmehr handelt es sich um eine Bürste zum Entwirren der Haare, entweder ausschließlich mit Holz- beziehungsweise Bambusstiften, Plastikstiften oder mit einer Mischung aus synthetischen und natürlichen Borsten, wie beispielsweise Wildschweinhaar.
2. Zum Entwirren: Die Detanglebürste
Die wahre Expertin im Entwirren ist, wie ihr Name schon verrät, die Detanglebürste. Meist ohne Stiel, liegt der ovale Bürstenkopf direkt auf der Handfläche auf, wodurch die Haare präzise und sanft auseinandergetrennt werden können. Dabei helfen auch die Plastikborsten, die unterschiedlich lang sind und so alle Haare erreichen. Für Locken sind diese Borsten meist zu dicht, aber lange, eher glatte Haare können besonders von der Entwirrungsbürste profitieren, die damit schnell wieder in Ordnung gebracht werden.
3. Zum Stylen: Die Rundbürste
Die Rundbürste hat einen runden, rundum beborsteten Bürstenkopf. Die Borsten sind hier zumeist aus Plastik oder aus Wildschweinborsten. Sie ist in verschiedenen Größen erhältlich und sorgt so beim Föhnen für feinere Locken, große Wellen oder ein dramatisches Blow-Out. Dafür sollten die Haare fast komplett getrocknet sein, damit sie in kleine Partien unterteilt werden können, die dann leichter zu stylen sind. Für besonders viel Volumen führen Sie die Rundbürste direkt vom Haaransatz mit Spannung im rechten Winkel vom Kopf weg und führen dabei den Föhn von oben nach unten an der Haarsträhne entlang. Bitte keine Strähnen mehrmals um die Bürste wickeln, da die Haare sonst sehr schnell verfilzen und die Bürste feststeckt.
4. Für Volumen: Die Skelettbürste
Der Name der Skelettbürste kommt von der Bürstenkopfform, die mit ihren vielen Öffnungen etwas an menschliche Rippen erinnert. Diese Öffnungen sorgen dafür, dass beim Föhnen besonders viel warme Luft zirkuliert, die Haare dadurch schnell trocknen und viel Volumen aufbauen. Besonders plattes oder dünnes Haar profitiert somit von diesem Effekt. Durch die weit auseinander stehenden Plastikstifte kann die Skelettbürste auch hilfreich sein, um nasses Haar und Locken zu entwirren.
Unabhängig davon, welche Bürste Sie verwenden: eine regelmäßige Reinigung ist ein Muss, denn in der Haarbürste können sich Schmutz, Haarschuppen und Talg absetzen. Deshalb sollten Sie alle paar Tage alle Haare aus der Bürste entfernen und etwa alle sechs Wochen eine Grundreinigung mit einem Shampoo-Bad vornehmen. So haben Sie möglichst lang etwas von dem pflegenden Effekt Ihrer Haarbürste.