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Kofferpacken wird schnell zur Herausforderung – besonders mit wenig Platz und vielen Outfit-Optionen. Die „Sudoku Packing Methode“ bringt Struktur ins Chaos und hilft, jeden Zentimeter im Koffer clever zu nutzen.
Richtig gut packen können ist eine Kunst! Es erfordert die richtige Strategie und eine konkrete Herangehensweise – insbesondere, wenn der Koffer klein ist aber im Urlaub nicht auf schöne Outfits verzichtet werden soll. In dem Fall sind gute Pack-Skills für Vorteil. Eine effektive Variante dafür: die Sudoku Packing Methode.
Die Grundidee
Sudoku Packing ist eine Packmethode, mit der man aus wenigen Kleidungsstücken möglichst viele Outfits kombinieren kann. Das Prinzip ähnelt dem Sudoku-Spiel: jedes Teil sollte mit so vielen anderen Piece wie möglich zusammenpassen. Diese Methode eignet sich vor allem hervorragend für den Sommer und warme Reiseziele, da mehrere Lagen und Schichten wie beispielsweise Jacken entfallen.
Sudoku Packing für warme Reiseziele
Wenn der Urlaub eine warme Destination ist, dann gelten hierfür folgende Anhaltspunkte. Man nehme drei Oberteile, drei Unterteile und drei Paar Schuhe – wichtig hierbei ist vor allem, dass alle Teile farblich und stilistisch aufeinander abgestimmt sind, sodass man sie beliebig kombinieren kann. Da bei warmen Reisezielen Jacken und Cardigans in der Regel entfallen, bleibt mehr Platz für Schuhe oder Taschen. Drei paar Schuhe sind hierbei der Schlüssel für eine abwechslungsreiche Outfit Rotation. Das liegt vor allem daran, dass Schuhe die Wirkung eines Outfits stark beeinflussen können. Eingepackt werden sollten dementsprechend ein Paar Sneaker oder bequeme Laufschuhe, die für sportliche und lässige Aktivitäten geeinigt sind, flache Sandalen oder Flipflops für den gelegentlichen Strand oder Poolbesuch und ein Paar elegantere Sandalen oder Heels die für schickeren Looks angewendet werden können.
Vorgehen in 4 Schritten
Schritt Nummer eins ist es, sich auf eine einheitliche Farbpalette zu fokussieren, beispielsweise auf vier Farben wie Weiß, Bardoux, Beige und Schwarz. Anschließend drei Pieces für jede Kategorie wählen – Oberteil, Unterteil, Schuhe. Danach wird ein typisches „Sudoku-Gitter“ aus den Outfits gebaut. Jedes Oberteil sollte zu jedem Unterteil passen und jedes Outfit sollte sich mit mindestens zwei Schuhoptionen kombinieren lassen. Der vierte Schritt ist, die Outfits innerhalb des Sudoku-Gitters zu bauen – jeweils horizontal, vertikal und diagonal. Wichtig hierbei ist es, immer von der Ecke aus zu arbeiten.
Beispiele zum Packen
Durch die 3x3x3 Kombination entstehen zahlreiche Outfits bei denen die Kombinationen bis zu 27 Mal umgesetzt werden können, bis sich die Rotation wiederholt.
Drei Oberteile
Drei Unterteile
Drei paar Schuhe
Optional noch ein Kleid, denn es verbraucht wenig Platz im Koffer und erweitert die Garderobe um weitere Outfit Möglichkeiten.
Die Sudoku-Packing Methode klingt vielleicht anfangs etwas verwirrend, ist aber einfach zu verstehen, vor allem wenn man den Packprozess spielerisch angeht – eben wie beim Sudoku.