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10 Skills für wirklich gute Leader

10 Skills für wirklich gute Leader 10 Skills für wirklich gute Leader

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Kuratiert aus MONSIEUR Ausgabe April 2023
„Change“ ist vom Prozess zum Dauer­zustand geworden in der Arbeitswelt. Gar nicht so einfach, da als Führungskraft immer eine gute Figur zu machen. Microsoft-Managerin und Autorin Magdalena Rogl hat ein paar Vorschläge

Magdalena Rogl kam als Quereinsteigerin in die Digitalbranche und unterstützt heute Unternehmen für mehr Resilienz, Innovation und Zukunftsfähigkeit auf Führungsebene. Mit uns teilt sie 10 Skills, die wirklich gute Führungskräfte haben sollten:

1. Seid Vorbilder

Führung oder Leadership ist nicht gleich Personalverant­wortung. Wir können alle Leader*innen und Führungskräfte sein, privat wie beruflich. Bei echter Leadership geht es da­rum, das Potenzial in Projekten, Prozessen und Menschen zu sehen, mutig für sich und an­dere einzustehen – und sich dabei seiner Vorbildfunktion bewusst zu sein.

2. Übernehmt Verantwortung

CEO zu sein, ist ein großes Privileg: In dieser Position hat man Einfluss auf das Unternehmen, die Gesellschaft, aber vor allen Dingen auf die Menschen, mit denen man arbeitet. Damit kommt aber auch die Verpflichtung, sich für eine Zukunft, eine Gesellschaft und ein Unternehmen einzusetzen, in dem alle Menschen die gleichen Chancen haben.

3. Seht die Realität

Diversität ist so viel mehr als eine Quote. Diversität ist die Realität unserer Gesellschaft – und CEOs haben die Verantwortung, sie wahrzunehmen, zu fördern und zu nutzen. Auch aus wirtschaftlichen Gründen: Es ist nachgewiesen, dass vielfältige Perspektiven Unternehmen dabei helfen, bessere Lösungen zu finden und innovativere Produkte zu entwickeln.

4. Lasst keinen zurück

Diversität kann sehr herausfordernd sein. Teams, in denen Menschen mit unterschiedlichsten Perspektiven, Erfahrungen, Sozialisierungen oder Voraussetzungen zusammenarbeiten, brauchen deshalb vor allem eines: Inklusion. Um Chancengleichheit und Vielfalt zu fördern und Menschen den Raum zu geben, ihr volles Potenzial zu nutzen, ist es wichtig, sicherzustellen, dass sie im Arbeitsalltag keine Energie darauf verwenden müssen, sich zu verstellen.

5. Du bist anders, er ist anders, sie ist anders

Mitarbeiter*innen sind keine Ressourcen, sondern komplexe, emotionale Individuen: Aus Human Resources sollten Human Relations werden. Achtet bei der Personalauswahl darauf, wie die Bewerber und Bewerbe­rinnen mit anderen Menschen umgehen und ob sie bereit sind, sich mithilfe ihrer Emotionen weiterzuentwickeln. Lasst uns unsere eigenen privaten und beruflichen Human Relations benutzen, um uns zu reflektieren, um voneinander zu lernen und so bessere Führungskräfte zu werden.

6. Reflektiert euch selbst

Viele Führungskräfte würden wahrscheinlich von sich selbst behaupten, selbstbewusst zu sein. Ich glaube allerdings, dass uns die wirkliche Bedeutung dieses Wortes verloren gegangen ist. Dabei brauchen moderne Führungspersönlichkeiten genau dieses Bewusstsein für sich selbst. Dazu müssen wir uns ehrlich und regelmäßig fragen: Wer bin ich wirklich? Was macht mich verletzlich? Warum reagiere ich wann und wie? Was sind meine Werte?

7. Vergesst Jahrespläne

In einer Welt, die sich ständig verändert, hilft uns ein Plan nicht weiter. Weil er morgen schon obsolet sein kann. Wenn wir Schritte gehen müssen, die wir noch nicht kennen, Wege einschlagen, die es noch nicht gibt oder deren Richtung sich immer wieder verändert, hilft uns ein Kompass, mit dessen Hilfe wir uns immer wieder orientieren können. Deshalb sollten wir uns als Menschen, vor allem aber auch als Unternehmen unserer eigenen Werte bewusst werden und sie als roten Faden nutzen.

8. Nicht immer mit dem Kopf durch die Wand

In der aktuellen Multikrisen-Situation sprechen alle von Resilienz. Die gängige Übersetzung lautet „Widerstands­fähigkeit“. Das lateinische Ursprungswort „resilire“ bedeutet aber auch „zurückspringen“ – das ist viel passender. Wenn Unternehmen vor allem in Krisensituationen ihre Energie nicht darauf verschwenden, Widerstand zu leisten, sondern versuchen, sich anzupassen, können sie schneller und vielleicht sogar mit mehr Kraft zurückspringen.

9. Lasst Gefühle zu

Wir müssen Raum für Emotionen schaffen – sowohl für unsere eigenen als auch die unserer Teammitglieder. Aber nicht unkontrolliert: Wenn wir unsere Gefühle reflektieren und ana­lysieren, anstatt sie aus der Arbeitswelt auszuschließen, können sie uns helfen, Leidenschaft zu entfachen und Ziele zu schaffen.

10. Überdenkt euren Titel

Durch empathisches Handeln können CEOs eine positive Unternehmenskultur schaffen, die Motivation, Teamarbeit und Innovation fördert und letztendlich zu nachhaltigem Unternehmenserfolg führen kann. Dazu gehört übrigens auch Selbstmitgefühl. Ich glaube, dass CEOs sich in Zukunft deshalb vor allem als eins sehen sollten: Chief Empathy Officer.

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