Alkaline-Diät: Das steckt hinter dem Trend

Die Alkaline-Diät erlangt durch diverse Hollywood-Stars einen immer höheren Bekanntheitsgrad. Doch was steckt eigentlich hinter dieser Diät-Methode?

Die Alkaline-Diät ist eine Art der basischen Ernährung

Die Alkaline-Diät ist eine Art der basischen Ernährung

Alkaline-Diät: Was ist das?
Entzündungsfördernd: Diese Lebensmittel schwächen das Immunsystem
Entzündungen

Diese Lebensmittel schwächen das Immunsystem

Wie jede Diät-Methode verspricht auch die Alkaline-Diät das eigene Körpergewicht zu reduzieren und sein Wohlfühlgewicht zu erhalten. Doch wie funktioniert die Diät, auf die Stars und Sternchen wie Jennifer Aniston oder auch Kirsten Dunst setzen?
 
Die Alkaline-Diät, auch A-Linie-Diät genannt, basiert auf dem Prinzip der basischen und alkalischen Ernährung. „Alkalinität“ beschreibt hierbei die Eigenschaft, Säuren zu binden oder diese zu neutralisieren. Und genau an dieser Stelle liegt das „Geheimnis“:
Ziel der Alkaline-Diät ist es nämlich, den Säuregehalt des Körpers zu senken und eine gewisse Balance herzustellen. Der Säuregehalt des Körpers gibt Auskunft darüber, wie stark oder schwach das Immunsytsem ist. Bei hohem Säuregehalt wird das Immunsystem geschwächt was zur Folge hat, dass die Anfälligkeit für Krankheiten und Infekte steigt. Wichtige Nährstoffe, wie zum Beispiel Magnesium, werden dann nämlich von der Säure angegriffen und fehlen somit dem Körper.
Kurzum: Ein zu hoher Säuregehalt schadet der Gesundheit.

Alkaline-Diät: Was darf man essen?

Wer die Alkaline-Diät ausprobieren möchte, der muss sich auf eine komplette Ernährungsumstellung einstellen. Hierbei ist übrigens noch eine wichtige Sache zu beachten: Säurehaltige Lebensmittel sind diejenigen, die beim Verstoffwechseln saure Rückstände hinterlassen – es ist irrelevant, ob diese Lebensmittel per se sauer sind. So gehören zum Beispiel Zitronen nicht zu den säurehaltigen Lebensmitteln, da sie vom Körper wunderbar zu verstoffwechseln sind.
 
Diese Lebensmittel sind erlaubt:
Diese Lebensmittel sind verboten:
 

Rezepte für eine Alkaline-Diät

Ein Reichtum an Variation ist bei der Alkaline-Diät eher ausgeschlossen

Ein Reichtum an Variation ist bei der Alkaline-Diät eher ausgeschlossen


Für ein alkalisches Frühstück eignet sich zum Beispiel ein Smoothie aus Früchten und Obst, der mit Soja-, Mandel-, oder Nussmilch verfeinert werden kann. Auch ein selbstgemachtes Müsli, bestehend aus Früchten und Erdmandelflocken ist möglich. Dieses liefert wichtige Ballaststoffe und gibt Energie für den Tag. Wer Abwechslung beim Essen liebt, der muss jedoch früher oder später feststellen: viele Variationsmöglichkeiten hat diese Diät nicht.

Kann man mit der Alkaline-Diät abnehmen?
Körper entschlacken
Körper entschlacken

Wie sinnvoll eine Detox-Kur wirklich ist

Wenn man sich die Liste der Lebensmittel anschaut, merkt man schnell, dass man ganz sicher mit dieser Diät-Form abnehmen kann — so wenig wie auf dem Speiseplan steht. Allerdings lehrt sie uns nichts Neues, denn dass Alkohol und Fastfood nicht gesund für den Körper sind und man stattdessen vermehrt auf Obst und Gemüse setzen sollte, ist jedem bewusst. Bei der Alkaline-Diät geht es in erster Linie jedoch nicht um das Abnehmen, sondern um den Gesundheitsgedanken dahinter: Die Säure wird im Körper  gebunden und der pH-Wert somit in Balance gehalten.

Das Fazit der Alkaline-Diät

Wie jede Diätmethode ist auch die A-Linie-Diät sehr umstritten. Dies fängt schon beim Ausgangspunkt an: Fachärzte meinen, dass der Körper keine Mittel von Außen benötigt, um den Säurehaushalt im Gleichgewicht zu halten. Er ist von Natur aus so konzipiert, dass er den Stoffwechselprozess alleine durchführen kann. Deshalb sollte man in diesen „natürlichen Zirkel“ gar nicht erst eingreifen. Angeblich soll die Alkaline-Diät auch Herzerkrankungen und sogar Krebs vorbeugen, da der Körper in einem alkalischen Zustand besser funktioniere – endgültige Beweise gibt es hierfür jedoch nicht.

Eine Orientierung an der Alkaline-Diät ist garantiert nicht verkehrt, wenn man seine Ernährung umstellen möchte und auf der Suche nach einer guten Grundlage ist. Empfehlenswert ist sie in unseren Augen jedoch nicht. Für alle, die diese Form der Diät  ausprobieren möchten, sollten dies im Vorweg mit einem Arzt absprechen.