Coronavirus

5 positive Dinge, die wir der Corona-Krise abgewinnen können

Die Welt ist im Ausnahmezustand - Ansteckungsangst, Pandemie-Panik und täglich neue Hiobsbotschaften prägen das aktuelle Zeitgeschehen. Es geht aber auch anders: 5 positive Dinge, die wir der Corona-Krise abgewinnen können

Frau steht in der Natur und hält die Arme ausgebreitet nach oben
5 positive Dinge, die wir der Corona-Krise abgewinnen können Foto: iStock

1. Die Umwelt wird es uns danken

Schon jetzt machen sich die ersten positiven Auswirkungen auf unsere Umwelt bemerkbar - so wie in Venedig: Weil das touristische Gondelfahren auf den Kanälen wegen des Coronavirus gänzlich eingestellt wurde, erstrahlt das Wasser wieder glasklar. Aber auch dank der Reiseverbote stehen Autos, Flugzeuge oder Bahnen öfter still, so dass viel weniger Emulsionen in die Atmosphäre gelangen.

2. Gezwungene Entschleunigung

Wann haben Sie sich zum letzten Mal ausschließlich mit sich selbst beschäftigt? Ein gutes Buch gelesen? Ein Home-Workout absolviert oder sich eine Gesichtsmaske gegönnt? Eben! Im Alltag finden wir häufig für Self-Care-Aktivitäten wenig Zeit, stattdessen haben uns die Arbeit und unser Sozialleben fest im Griff. Dies ist auch per se nichts Schlechtes und bringt uns Abwechslung - aber auch Stress. Aufgrund der Bitte der Regierung, das soziale Leben so gut wie einzustellen, haben wir nun ganz viel Zeit für uns. Nutzen Sie die Stunden im Zuhause sinnvoll und kommen Sie zur Ruhe, dann werden Sie auch merken, wie gut das Ihrem Körper und Geist zwischendrin tut.

3. Gemeinschaft stärken

So schwer es einem auch fällt, nicht mehr seine Liebsten sehen zu können - nehmen Sie das Positive mit, denn wir können immer noch via Videoanrufe, Chats und Telefon mit ihnen kommunizieren - und das ist jetzt wichtiger denn je.

Es zeigen sich auch immer mehr Menschen solidarisch und helfen anderen: Alte Leute, die zur Risikogruppe gehören, sollten nicht mehr einkaufen gehen und sich von Getümmel fern halten, weswegen sich Nachbarn aktuell bereit erklären und die Einkäufe für sie übernehmen. Oder aber Nachbarn versammeln sich spontan abends an ihren Fenstern und Balkonen und stimmen gemeinsam ein Lied an, um zu zeigen: Wir sind nicht allein, wir schaffen das!

4. Auskommen, mit dem was man hat

Für viele Länder dieser Erde ist der aktuelle Zustand, zu Hause zu bleiben oder gar mit einer Ausgangssperre leben zu müssen, etwas absolut Neues. Die heutige Welt bietet uns so viele Möglichkeiten und Privilegien, die man jetzt gerade erst richtig zu schätzen lernt. Halten Sie sich diese Dankbarkeit immer vor Augen; wer sich über die Einschränkungen beschwert, weiß nicht, wie es ist, in einem Entwicklungsland zu leben oder mit Krieg aufzuwachsen. Meckern auf ganz großem Niveau!

5. Lernen, Sozialberufe und den Einzelhandel zu wertschätzen

Miese Arbeitszeiten und eine schlechte Bezahlung eilen dem Ruf von Krankenschwestern, Altenpflegern oder Einzelhändlern voraus. Niemand fühlt sich mehr dazu bemächtigt, diese Berufe zu erlernen oder auszuführen - bis jetzt. Denn die Mitarbeiter in Supermärkten, Seniorenheimen oder Krankenhäusern leisten momentan Großes und halten die Stellung vor Ort, während wir im Home-Office - und somit größtenteils in Sicherheit vor einer Infektion - sitzen.

Man kann nur hoffen, dass die Bundesregierung und die Arbeitgeber aus der Corona-Krise mitnehmen, für bessere Bedingungen dieser wichtigen Berufe zu sorgen. Und auch wir als Kunden oder Patienten sollten den Menschen mehr Respekt erweisen, wenn wir nicht sofort und immer unsere Wünsche von den Mitarbeitern erfüllt bekommen.