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Kultur

10 kuriose Fakten, die Sie über Nordamerika noch nicht kannten

Über 400 Jahre sind mittlerweile vergangen, als die Mayflower in Cape Cod anlegte. Über 400 Jahre Nordamerika, deren Geschichte in dieser Zeit turbulenter, schöner und skurriler nicht sein könnte

Freiheitsstatue New York
Wetten, diese 10 kuriose Faken über Nordamerika kannten Sie noch nicht? Foto: iStock

Die Menschen in Nordamerika sind bekannt für ihre freiheitsliebende Mentalität - das ist schon geschichtlich so bedingt. Zwischen kulturellen Melting Pots in Großstädten und Nationalpatriotismus in republikanischen Staaten, haben die USA und Kanada aber auch jede Menge Kuriositäten aus der mittlerweile über 400 Jahre alten Geschichte auf Lager. Der Reisespezialist für Nordamerika CANUSA TOURISTIK hat die 10 skurrilsten Fakten evaluiert:

10 kuriose Fakten über die USA und Kanada

1. Die verschwundene Kolonie

Nur mal kurz nach England, um Versorgungsnachschub zu holen: Als drei Jahre später der englische Siedler John White auf Roanoke Island mit Lebensmitteln zurückkehrte, war seine Kolonie - samt Häusern - vollends verschwunden. Lediglich das Wort CROATOAN war in einen Baum geritzt, der Name eines Stammes von Einheimischen, mit denen die Siedler bei Whites Abreise friedlich koexistiert hatten. Wo die 117 Menschen geblieben sind, ist bis heute nicht aufgelöst und gehört zu einem der Gründungsmythen der USA.

2. Der ringende Präsident

Wussten Sie, dass „Honest Abe“ aka Abraham Lincoln mit einer Größe von 193 Zentimetern der bisher größte Präsident der Vereinigten Staaten Amerikas war? Und nicht nur das: Der Politiker hat mit dem Ringen seine Passion gefunden. Angeblich soll er 299 seiner 300 Kämpfe gewonnen haben...

3. Die zerteilte Freiheitsstatue

1885 kam Lady Liberty als Geschenk des französischen Volkes in New York City an - allerdings in 350 Einzelteilen aus England verschifft. Ganze neun Jahre hat es gedauert, bis alle Teile ankamen und auf Liberty Island zusammengebaut werden konnten.

4. Washingtons Dollar

Der erste Dollarschein wurde 1862 verbreitet und zeigte nicht - wie heute - George Washingtons Abbild, sondern den Finanzminister unter Abraham Lincoln, der die Banknote entwarf.

5. Unterirdische Toiletten

Ganze 50.000 Besucher hatten die unterirdischen Toiletten in Toronto um 1900 zu verbuchen, die mit Hilfe einer Treppe in den Straßen der Stadt aufzufinden waren. Mit der Ansiedlung von Cafés und Restaurants wurden die Örtlichkeiten jedoch geschlossen.

6. Ewige Prohibition

Zur Zeit der Prohibition, von 1920 bis 1933, war der Verkauf und Ausschank von Alkohol in den USA verboten. Doch auch nach der Aufhebung hielten einige Staaten am Alkoholverbot fest: Kansas und Oklahoma blieben bis 1948 und 1959 alkoholfrei, Mississippi war bis 1966 trocken - und auch heute noch klammern sich vereinzelte Landkreise an dieses Kredo.

7. Ungewollte Kamelplage

1855 importierte die US-Armee eine Herde Kamele in den Wilden Westen. Die Begründung: Die Tiere wären mehr an die rauen Bedingungen der Wüste angepasst als Pferde. Als die Truppen der Konföderation am 28. Februar 1861 in Camp Verde, Texas, einmarschierten, ließen sie die Tiere frei. 80 Tiere konnten wieder eingefangen werden, über Hunderte trieben von Iowa bis Kalifornien ihr Unwesen.

8. Pinkertons Verbrechergalerie

Die Pinkerton National Detective Agency ist seit 1850 in den USA als Aufklärer von Mord- und Kriminalfällen bekannt. Wie in einer Art Kartei legten die Pinkertons die einzelnen Verbrecherfotos und Fallgeschichten an, um eine lückenlose Auflösung zu gewährleisten. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde das FBI gegründet und löste die Agentur ab.

9. Kanadischer Basketball

Auch wenn US-Amerikaner Basketball als Nationalsport deklariert haben, so war es der Kanadier Dr. James Naismith, der 1981 den Auftrag erhielt, eine neue Hallensportart für Studenten zu erfinden. Im ersten Basketballspiel mussten übrigens Pfirsichkörbe als „Tor“ herhalten.

10. Ein Landeplatz für UFOs

1967 baute Kanada den ersten UFO-Landeplatz der Welt in St. Paul, Alberta. Bis auf eine Hubschrauberlandung des ehemaligen Verteidigungsministers bei der Einweihung ist seither keine fliegende Untertasse gelandet.