Waldluft wirkt wie ein Heilgetränk zum Einatmen

Gesundheits-Cocktail zum Atmen: Ein Spaziergang durch den Wald hat nicht nur Auswirkungen auf unsere Psyche, sondern beeinflusst auch das menschliche Immunsystem.

Ein Waldspaziergang wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus

Ein Waldspaziergang wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus

Waldluft macht gesund

Einatmen. Ausatmen. Entspannen. Ein Waldspaziergang im Sommer gehört wohl zu den entspannendsten Treatments, die man sich selbst gönnen kann. Da kann jedes Day Spa einpacken. Die Luft ist so rein, dass man das Gefühl bekommt, die Frische der Natur förmlich auf der Zunge zu "schmecken“. Was bislang wenigen bekannt ist: Waldspaziergänge wirken sich nicht nur positiv auf die menschliche Psyche aus und führen dadurch zu einer Reduzierung von Stress und Anspannung, sondern stärken auch konkret das Immunsystem.
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Ein Wald gleicht einem riesigen atmenden Bioorganismus. Bäume, Gräser und Büsche wachsen, treiben aus und stehen in fortlaufender Kommunikation mit ihren botanischen Nachbarn. Was sich nach spirituellem Humbug anhört, läuft auf feinstofflicher Ebene ab. Jedes Gewächs setzt einen Cocktail aus bioaktiven Substanzen frei, den sogenannten Terpenen.

Die chemischen Verbindungen treten in mehr als 8.000 unterschiedlichen Varianten auf und sind in ihrer biologischen Funktion bislang nur lückenhaft erforscht. Sicher ist jedoch, dass bei einem Spaziergang durch einen Wald Terpene durch die Haut und Atemwege aufgenommen werden und damit der menschliche Organismus in eine Art Kommunikation mit der Natur tritt.

Waldluft macht resistenter gegen Krebs

Manche Terpene interagieren mit dem menschlichen Immunsystem und führen beispielsweise zu einer Steigerung der natürlichen Killerzellen des Körpers. Der menschliche Körper wird wehrhafter gegenüber Krebs und anderen Krankheiten. Damit gleicht Waldluft einem Heilgetränk zum Einatmen.

In der Nippon Medical School in der Nähe von Tokio wird schon länger zu dem Thema geforscht. Eine Studie kam unter anderem zu dem Ergebnis, dass Probanden, die einen Tag in einem Waldstück verbrachten eine Steigerung der natürlichen Killerzellen um vierzig Prozent aufwiesen.