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LIFESTYLE | Gastro-GuideSternezauber auf dem TellerDiese Restaurants haben den magischen Ritterschlag erhalten: einen oder mehr Sterne vom Guide Michelin. Und punkten dazu mit relaxt-elegantem Ambiente![]() AMADOR*** Amador (3 Sterne), Vierhäusergasse 1, 63225 Langen, Tel. 06103/50 27 13, Di–Sa ab 19 Uhr ![]() CHEZANN* Chezann (1 Stern), Mühlenstr. 28, 18119 Rostock-Warnemünde, Tel. 0381/510 71 77, Di–So ab 18 Uhr CHEZANN*
Hirschrücken und Papayastrukturen mit Kräuterseitlingen, Zartbitter- schokolade und Szechuan- pfefferjus?... ![]() MEIEREI** Meierei Dirk Luther (2 Sterne) im „Alten Meierhof Vitalhotel“, Uferstr. 1, 24960 Glücksburg/Ostsee, MEIEREI**
Der Name ist hier Programm: Die Stadt im hohen Norden macht einfach glücklich – (auch) dank Sternekoch Dirk Luther und seinen 2-Sterne-Verwöhnkreationen. In der eleganten „Meierei“ (wunderbar dezente Einrichtung in Pastelltönen) kredenzt er klassisch-französische Köstlichkeiten – mit modernem Twist. Größten Wert legt der Hamburger Spitzenkoch auf erstklassige Produkte, die er präzise, aber ungewöhnlich kombiniert. Absolutes Highlight neben den Kreationen auf dem Teller: der atemraubende Panoramablick über die Ostsee hinüber bis zur Küste Dänemarks. ![]() AQUA*** Aqua (3 Sterne) im Hotel „Ritz-Carlton“, Stadtbrücke, 38440 Wolfsburg, AQUA***
Raffiniert, aber bodenständig (z.B. bretonische Seezunge auf moderne Finkenwerder Art) sind die Kreationen von 3-Sterne-Chef-de-Cuisine Sven Elverfeld. Er lässt Klassiker wieder aufleben und spielt so ganz bewusst mit regionalen Wurzeln, nimmt seine Gäste mit auf eine emotionale Reise zurück in die Kindheit. Die berühmte französische Interior-Designerin Andrée Putman kreierte ein klares Ambiente und spielt mit verschiedenen Materialien, z.B. einem Kupferdrahtgeflecht, das durch Lichteinfall bronze-golden leuchtet, findet sich in Lichtsäulen und Raumteilern; die blaugrau gebeizten Eichenwände und roten Art-déco-Sessel sind gelungene Farbkleckse. In der Wine Lounge hilft Sommelier Jürgen Giesle bei der Auswahl. ![]() ÜBERFAHRT** Überfahrt im „Seehotel Überfahrt“ (2 Sterne), Überfahrtstr. 10, 83700 Rottach-Egern, ÜBERFAHRT**
Es hat sich einiges getan im Seehotel Überfahrt: Vor knapp zwei Jahren kam Spitzenkoch Christian Jürgens an den Tegernsee und wurde gleich zum Koch des Jahres 2008 (Feinschmecker) gewählt. Im letzten Jahr wurde dann das Interior von der bekannten Designerin Anne Maria Jagdfeld komplett neu gestaltet. Das Ergebnis: Eine Wandvertäfelung aus braungrauem Hirschleder und Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Künstlerin Silke Lauff, die das Tegernseer Tal zeigen. Lokalkolorit auch beim Essen: Der 2-Sterne-Koch legt höchsten Wert auf frische Zutaten aus der Umgebung. ![]() BAREISS*** Restaurant Bareiss im Hotel „Bareiss“ (3 Sterne), Gärtenbühlweg 14, 72270 Baiersbronn-Mitteltal, BAREISS***
„Wir ruhen uns auf unseren Lorbeeren nicht aus. Als motiviertes Team schauen wir immer aufs Neue ganz genau hin und versuchen jede Kleinigkeit noch zu verbessern.“ Dieser Aufgabe stellt sich Küchenchef Claus-Peter Lumpp seit Jahren und wurde 2007 dafür belohnt: mit drei Michelin-Sternen für das Restaurant „Bareiss“. Ein Heimspiel für ihn, hat er doch hier in den 1980er-Jahren bei Paul Mertschuweit im Hotel „Bareiss“ seine Ausbildung gemacht (das Restaurant erkochte sich zu dieser Zeit zwei Sterne). Es folgten Erfahrungen weltweit, bevor Lumpp 1992 in seine Wahlheimat Baiersbronn im Schwarzwald zurückkehrte. Gemeinsam mit seinem Spitzenteam, z.B. mit dem preisgekrönten Sommelier Jürgen Fendt, gelang dann vor drei Jahren der Sprung in die absolute Topliga. Am „Bareiss“ liebt Claus-Peter Lumpp die gleichen Vorzüge wie auch die Gäste: die familiäre Atmosphäre und die Stille der Natur, die das Haus umgibt. Und natürlich die kulinarischen Köstlichkeiten: „Jeder Tag bietet die Chance, den Gästen zu beweisen, dass wir diese Auszeichnung auch verdient haben.“
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AMADOR***
Langen
„Mein Essen soll den Gästen nicht mehr aus dem Kopf gehen.“ Das hat sich Spitzenkoch Juan Amador zu seiner Maxime gemacht und war schnell erfolgreich: 2004 eröffnete er sein eigenes Restaurant; nur 2 Jahre und 7 Monate später erstrahlte es im Glanz von drei Sternen, Juan Amador war in den Olymp der neun besten Köche aufgestiegen. Deutsche Disziplin und spanisches Temperament (seine Eltern!) verbinden sich in seinen katalanisch-baskisch-französischen Gerichten, die auch von der Molekularküche beeinflusst sind, aber stets neu interpretiert werden: „Wir versuchen, die Avantgarde aus Spanien zu kultivieren, nicht zu kopieren.“