KULTUR | Musik

Musik-Tipp

Schön und gut: wenn Models Musik machen


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Eine schöne Frau hat es leichter, kein Zweifel. Muss sich aber auch der Frage stellen, ob sie ihre Karriere nicht etwa nur ihrer Attraktivität verdankt. Erst recht, wenn sie als Topmodel den Laufsteg mit der Musikbühne tauscht. Wie Carla Bruni: Die heutige First Lady Frankreichs bewies, dass sie nicht nur als Model faszinierte, sondern auch als Musikerin: Sie profilierte sich international als Sängerin. Als Model für Dior, Chanel & Co. spielt die Amerikanerin Karen Elson in der gleichen Liga wie seinerzeit Bruni. Auch künstlerisch, wie jetzt ihr Debüt „The Ghost Who Walks“ (XL Recordings / Beggars Group / Indigo) zeigt: Mit rauchiger Stimme intoniert sie elf selbst geschriebene Stücke – eine bittersüße Melange aus Sixites-Folk und Country. Zwar war sie schon vorher mit der von ihr gegründeten New Yorker Künstlergruppe The Citizens Band aufgetreten, um gegen die Wiederwahl von George W. Bush zu agieren. Aber erst ihr Mann (seit 2005) Jack White von den White Stripes, überzeugte sie, mehr aus ihrem Talent zu machen.


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Endlos lange Beine und eine großartige erotische Stimme hat auch Model Bunny Bonebreaker, wie sie sich als Musikerin nennt, vorzuweisen. Bei einem Fotoshooting in London sei sie vom exzentrischen Musikforscher und Milliardär Magnus Mastermind angesprochen worden – so die Story, die sie und ihre Partner lancieren. Das Debüt „Too Much Is Enough“ (Sony) der Band Operation Mastermind spricht für sich: knisternde Energie, gebündelt in Funk und coolen Beats.

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