Manchmal ist es Zeit, die sprichwörtlich ausgetretenen Jogging-Pfade zu verlassen: Lauf-Events garantieren Abwechslung und eine Extraportion Glück
Foto: Fuse/Gettyimages
Stimmt schon: Es ist ein schönes, zutiefst befriedigendes Gefühl, wenn man in selbst gewählter Regel- mäßigkeit zwei- bis dreimal die Woche die Laufschuhe schnürt und seinen persönlichen Parcours absolviert. Alles im Griff, der Körper wird nicht unter- und auch nicht überfordert, das heißt, das Leistungslevel bleibt annähernd gleich. Auf jeden Fall ein effektiver Weg, um fit zu bleiben. Manchen beschleicht aller- dings nach ein paar Monaten Training das Gefühl: Mir fehlt der Extra-kick! Das Zauberwort heißt dann: Lauf-Event. Das klingt nicht nur besser als der altbackene Volkslauf. Das Lauf-Event kann magische Kräfte freisetzen, von denen man nicht mal wusste, dass sie in einem schlummern. Allein der Gedanke, dass in ein paar Wochen der Startschuss für den Run fällt und man gegen die Zeit läuft, wird das Training beeinflussen: Man will sich ja schließlich in guter Form präsentieren.
Die nächste Zauberformel heißt dann: Trainingsreize steigern. Das klingt nach schweißtreibender Arbeit, man kann es auch ganz moderat – mit einem persönlichen Trainingscocktail – angehen.
Zum Beispiel kann jemand, der dreimal die Woche stets die drei gleichen 45-Minuten-Läufe absolviert, einen Lauf um ein paar Minuten länger gestalten. Einfach von Woche zu Woche so lange steigern, bis die magische Grenze von 60 Minuten erreicht ist. Das Wochenpensum 45-60-45 lässt sich dann locker so aufstocken, dass am Ende 60-60-60 stehen. Das ist eine solide konditionelle Basis und ein guter Grund, stolz auf sich zu sein: Der große Tag darf kommen.
Natürlich muss man zu „seinem“ Rennen gut informiert anreisen. Dem Internet sei Dank, präsentiert jeder Laufveranstalter auf seiner Webseite die wichtigsten Informationen. Dazu gehören die möglichen Distanzen (in der Regel 5, 8 und 10 Kilometer oder Halbmarathon / Marathon), der Streckenverlauf (flach oder hügelig, Asphalt oder querfeldein) und natürlich – ganz wichtig – der Anmeldeschluss. Bei der Wahl der Strecke ist erst mal Bescheidenheit angesagt: Vermeiden sollte man am Anfang auf jeden Fall die Halbmarathon- und Marathon-Distanzen: Wer in einem guten Feld nach hinten durchgereicht wird und erschöpft aufgeben muss, zieht sicher läuferisch einen Schlussstrich. Nein, die besten Strecken sind natürlich die kurzen Distanzen. Hier ist das Erfolgserlebnis programmiert. Und was gibt es Schöneres, als souverän das Ziel zu erreichen: etwas ausgepumpt, aber glücklich – und das nächste Lauf-Event im Kopf.
LAUF-EVENTS FÜR JEDEN GESCHMACK
RUN AM RING 2010 Auf dem legendären Nürburgring führt der Hauptlauf über stolze 24,4 Kilometer. Wer es ruhiger angehen will, meldet sich für die 5- bzw. 10-Kilometer-Distanz an. Termin: 21.8. 2010. Infos: www.run-am-ring.de
KÖ-LAUF DÜSSELDORF Der Name weist bereits dezent auf die Streckenführung hin. Neben dem 10-Kilometer-Hauptlauf kann man sich auch auf 4 Kilometern austoben. Termin: 5.9. 2010. Infos: www.stadtwerke-koelauf.de
WOMEN’S RUN 2010 Die Frauenlauf-Serie lädt sowohl in den Münchner Olympiapark (11.9.) als auch in den Wiener Donaupark (18.9.). Bei beiden Veranstaltungen hat man die Wahl zwischen einem 5 oder 8 Kilometer langen Parcours. Infos: www.womensrun.de
MEDICAL PARK TEGERNSEELAUF Im oberbayerischen Landschaftsidyll erwartet die Läufer die 10-Kilometer-Variante oder ein Halbmarathon (21,1 km). Termin: 19.9. Infos: www.tegernseelauf.de
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Stimmt schon: Es ist ein schönes, zutiefst befriedigendes Gefühl, wenn man in selbst gewählter Regel- mäßigkeit zwei- bis dreimal die Woche die Laufschuhe schnürt und seinen persönlichen Parcours absolviert. Alles im Griff, der Körper wird nicht unter- und auch nicht überfordert, das heißt, das Leistungslevel bleibt annähernd gleich. Auf jeden Fall ein effektiver Weg, um fit zu bleiben. Manchen beschleicht aller- dings nach ein paar Monaten Training das Gefühl: Mir fehlt der Extra-kick! Das Zauberwort heißt dann: Lauf-Event. Das klingt nicht nur besser als der altbackene Volkslauf. Das Lauf-Event kann magische Kräfte freisetzen, von denen man nicht mal wusste, dass sie in einem schlummern. Allein der Gedanke, dass in ein paar Wochen
der Startschuss für den Run fällt und man gegen die Zeit läuft, wird das
Training beeinflussen: Man will sich ja schließlich in guter Form präsentieren.
Die nächste Zauberformel heißt dann: Trainingsreize steigern. Das klingt nach schweißtreibender Arbeit, man kann es auch ganz moderat – mit einem persönlichen Trainingscocktail – angehen.