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BEAUTY | Thema
Schöne Aussicht
Clevere Pflege, modernste Inhaltsstoffe und aufregende Make-up-Trends: Das bringt unsere Augen zum Leuchten
Model: Gabrielle für Elite Stockholm. Haare & Make-up: Victoria Sörensdotter für Agent Bauer, mit Produkten von MAC und Redken
Foto: Johan Hultman für Andrea Heberger
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PROBLEMLÖSER: AUGENCREME
Die Haut um die Augen hat besondere Ansprüche. Mit knapp 0,5 Millimetern ist sie etwa dreimal dünner als die übrige Gesichtshaut. Stützendes Unterhautfettgewebe sowie Schweiß- und Talgdrüsen, die vor dem Austrocknen schützen, gibt es kaum. Zusätzlich wird ihre Elastizität jeden Tag auf eine harte Probe gestellt. Blinzeln (über 10.000-mal am Tag!), Mimik und Augenreiben lassen die hauteigene Spannkraft bereits ab Mitte zwanzig abnehmen. Aber auch zu wenig Schlaf, UV-Licht und Giftstoffe wie Nikotin und Alkohol hinterlassen schnell ihre Spuren in Form von Fältchen, Schwellungen und Augenschatten.
Normale Gesichts- oder gar Körpercremes sind ungeeignet für die Pflege der empfindlichen Augenpartie, da sie oft sogenannte kriechende Öle enthalten, die die Bindehaut reizen können. Spezielle Augencremes mit ausgeklügelten Rezepturen hingegen können bei den Hauptproblemen schnell Abhilfe leisten. Knitterfältchen und Linien rund ums Auge sind die Folge von Elastizitätsverlust des Gewebes und mangelndem Feuchtigkeitsgehalt. Cremes mit Hyaluronsäure durchfeuchten die Haut und halten sie geschmeidig. Um die Fältchen von innen aufzupolstern, eignen sich kollagenaktivierende Inhaltsstoffe, die das Gewebe restrukturieren und festigen (zum Beispiel „CS III Eyezone Creamfluid“ von Klapp).
Wer unter Augenringen leidet, sollte zu Pflege greifen, die die Mikrozirkulation ankurbelt. Dunkle Schatten entstehen durch einen Stau der Gewebeflüssigkeit in den feinen Gefäßen rund um das Auge. Ursache dafür ist meist ein zu niedriger Sauerstoffgehalt im Blut. Deshalb: viel Bewegung an der frischen Luft und, wenn möglich, bei offenem Fenster schlafen. Schnelle Hilfe am Morgen leisten kühlende Augengele und -masken mit Rosskastanie, Mangan oder Koffein, die die Durchblutung anregen und so die bläulichen Schatten mildern (beispielsweise „Masque Froid Contour des Yeux“ von Maria Galland).
Ein weiteres Problem tritt jenseits des 30. Lebensjahrs in Erscheinung, auch ohne dass man die Nacht zum Tag gemacht hat: geschwollene Augenlider. Da über Nacht der Lidschlag aussetzt, verlangsamt sich das Lymphsystem. Die Lymphflüssigkeit wird nun nicht schnell genug abtransportiert, Stauungen entstehen. Folge: Die Lider schwellen an. Salziges Essen am Abend oder ein zu flaches Kopfkissen können diesen Effekt noch verstärken. Auch hier helfen kühlende Cremes (am besten aus dem Kühlschrank) mit entstauenden Aktivstoffen wie Menthol, weißem Tee oder Weißwurzextrakt (z.B. „Défatigant Éclair Contour des Yeux“ von Clarins). Um das Lymphsystem zu aktivieren, die Creme vom äußeren Augenwinkel in Richtung Nasenwurzel sanft einklopfen. Den Liddeckel besser aussparen, um Irritationen zu vermeiden.