Endlich Sommer in Sicht. Da möchte man die positive Kraft der Sonne nutzen – ganz ohne schädliche Nebenwirkungen. Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen rund ums Thema Safer Sun
Während die Haut durch UV-Licht Pigmente aufbaut, verhält es sich bei den Haaren genau umkehrt – die Sonne entzieht ihnen die Farbpigmente. Die Folge: Sie trocknen aus und werden spröde. UV-Schutz ist also Pflicht. Vor dem Strandbesuch sollte daher spezielle Pflege mit integriertem Licht- schutzfaktor ins Haar gegeben werden. Die Formulierungen ummanteln die Haarfaser und schützen sie vor UVA- und UVB-Strahlen (z.B. „UV Spray“ von Wella SP). Nach dem Sonnenbad sorgen After-Sun-Shampoo und -Conditioner für eine Extraportion Feuchtigkeit. Hat blondes Haar durch zu viel Chlorwasser einen grünlichen Schimmer bekommen, bieten Haarkuren mit Lavendelextrakten schnelle Abhilfe (z.B. „Blond-Auffrischende Kur“ von Guhl).
Muss ich auch die Lippen vor der Sonne schützen?
Unbedingt. Da Lippen keine Hornhaut besitzen, sind sie der Sonne quasi schutzlos ausgeliefert. Die Lippenhaut kann außerdem kein Melanin produzieren. Vor allem die Unterlippe wird zu den Sonnenterrassen des Gesichts gezählt und ist besonders sonnenbrandgefährdet. Spezielle Lippen- pflege mit mindestens LSF 20 gehört deshalb in jede Strandtasche (z.B. „Stick Solaire Haute Protection SPF 30“ von Clarins). Lichtschutz beugt außerdem sonnenbedingten Herpesbläschen vor. Und wer auf seinen Lippenstift nicht verzichten möchte, kann diesen problemlos darüber auftragen.
Wie bekomme ich im Sommer einen helleren Blondton – ohne Stroh-Effekt?
Ohne Pflege mit Lichtschutz hellt blondes Haar im Strandurlaub ganz automatisch um ein bis zwei Farbnuancen auf, da UV-Licht und Salzwasser die Haarfaser regelrecht ausbleichen. Unschöner Nebeneffekt des Beach-Looks: Nach dem Urlaub ist das Haar strohig, stumpf und sieht ungepflegt aus. Eine schonende Alternative versprechen Blond-Produkte mit aufhellendem Effekt (z.B. „Go Blonder“ von John Frieda). Zitrus- und Kamillenextrakte zaubern ganz sanft helle Reflexe ins Haar und pflegen zusätzlich.
Muss man unbedingt After-Sun-Produkte verwenden?
Nach dem Sonnen ist die Haut strapaziert und benötigt Extrapflege. Auf fetthaltige Lotionen sollte aber lieber verzichtet werden. Sie können die Haut nur noch mehr reizen. Spezielle After-Sun-Produkte spenden nicht nur intensiv Feuchtigkeit, sie beschleunigen auch den natürlichen Reparaturprozess der DNA (z.B. „After-Sun Repair Night Balm“ von Lancaster). Sonnengeschädigte Zellstrukturen werden regeneriert und die Hautalterung somit hinausgezögert.
Gibt es Kleidung mit UV-Schutz?
Ja. Zwar schützt auch dunkle Kleidung die Haut bis zu einem gewissen Grad vor der Sonne, ein integrierter UV-Schutz kann die Strahlung allerdings bis zu 80 Prozent abhalten. Gekennzeichnet ist die Spezialkleidung mit dem Prüfsiegel „UV-Standard 801“. Die Shirts und Hosen sind vielleicht nicht ganz so chic, für empfindliche Kinderhaut aber mehr als sinnvoll (z.B. von Hyphen, über www.my-hyphen.com). Trotzdem gilt: bitte eincremen! Wer beim Sonnen weiße Bikini- oder Badeanzugstreifen vermeiden möchte, greift zu UV-durchlässiger Bademode (beispielsweise von „Solar“). Somit wird man auch angezogen nahtlos braun.
Brauchen Haare Sonnenschutz?
Während die Haut durch UV-Licht Pigmente aufbaut, verhält es sich bei den Haaren genau umkehrt – die Sonne entzieht ihnen die Farbpigmente. Die Folge: Sie trocknen aus und werden spröde. UV-Schutz ist also Pflicht. Vor dem Strandbesuch sollte daher spezielle Pflege mit integriertem Licht- schutzfaktor ins Haar gegeben werden. Die Formulierungen ummanteln die Haarfaser und schützen sie vor UVA- und UVB-Strahlen (z.B. „UV Spray“ von Wella SP). Nach dem Sonnenbad sorgen After-Sun-Shampoo und -Conditioner für eine Extraportion Feuchtigkeit. Hat blondes Haar durch zu viel Chlorwasser einen grünlichen Schimmer bekommen, bieten Haarkuren mit Lavendelextrakten schnelle Abhilfe (z.B. „Blond-Auffrischende Kur“ von Guhl).