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BEAUTY | Anti-AgingSchneller fit, länger jungBewegung macht glücklich, das ist bekannt. Und: In der perfekten Dosis ist sie ein perfektes Anti-Aging-Mittel![]() Foto: Esther Haase/Madame Figaro/Laif Sport wirkt – sofort! Bewegung als Jungbrunnen: Das sagen nicht irgendwelche wohlmeinenden Gymnastik-Übungsleiter einer Volkshochschule, sondern britische Wissenschaftler nach der Untersuchung einiger Tausend Versuchsteilnehmer. Das Ergebnis in einfachen Worten: Das Zauberwort heißt Telomere, das sind die Endstücke der Chromosomen, die sich wiederum im Zellkern befinden. Der Befund: Bei den sportlich aktiven Probanden hatte die Länge der Chromosomen-Enden mit dem Alter im Vergleich zu inaktiven Teilnehmern deutlich weniger abgenommen. Die Länge der Telomere gilt als wichtiger Maßstab für die Alterung der Zellen. Zudem scheint es für ein Mehr an Bewegung eine Art Belohnung zu geben, denn bei der Auswertung stießen die Forscher auf ein weiteres Phänomen: Körperlich besonders aktive Probanden wiesen im Vergleich zu nahezu inaktiven Zeitgenossen eine Telomerlänge auf, die einem Altersunterschied von zehn Jahren entspricht. Neustart – ganz einfach Mit dieser schönen Gewissheit im Hinterkopf fällt es schon viel leichter, das Leben auf Aktivmodus zu schalten. Nur: wie beginnen? Ganz einfach nach dem Lustprinzip! Sportmediziner betonen immer wieder: Das oberste Gebot beim Sport ist, mit Spaß dabei zu sein. Und fest steht: Jeder Mensch hat mindestens eine Lieblingssportart, es zählen auch Exoten wie Seilspringen oder Kickboardrollern dazu. Die wiederentdeckte Disziplin und der Spaß an der Bewegung wirken in der Regel wie eine Einstiegsdroge. Warum sollte man als Läufer nicht mal auch zur Hantel greifen oder als Schwimmer eine Balancetrainingsstunde besuchen? Es gibt Yogaaktivisten, die entdecken als Bereicherung ihres Programms Mountainbiken. Das Schöne ist: Bei Hunderten Sportarten sind die Kombinationsmöglichkeiten gigantisch. Drei Fitnessheilige Die Fitnesswelt ist dreigeteilt in die Sparten Ausdauer, Kraft und Koordination, aber mit sehr durchlässigen Grenzen. Denn ein guter Skifahrer, ein ambitionierter Tennisspieler oder ein begeisterter Jazzdancer braucht von jeder Abteilung etwas. Deshalb ist es für Freizeit- und Gesundheitssportler, das sind die, die zwei- bis dreimal in der Woche trainieren, sinnvoll, beim Sport auf mehreren Hochzeiten zu tanzen. Ein ideales Programm besteht zu gleichen Teilen aus Konditions-, Kraft- und Beweglichkeitstraining, sagt man etwas rigide in der Sportmedizin. Ganz so rigoros muss man allerdings nicht sein, eine Kombination aus zwei Komponenten wie Ausdauer und Kraft/Koordination bringt auch sehr viel. Wer sich grob an diese Maximen hält, kommt in den Genuss eines effizienten Automatismus: Die Muskeln werden in Form gebracht und gleichzeitig wird überschüssiges Fettgewebe abgebaut. Resultat: jüngeres Aussehen, frischerer Teint. Nicht nur die äußeren Kenngrößen, sondern auch die inneren, genannt Biomarker, drehen sich in den grünen Bereich: das sind Muskelmasse, der Körperfettanteil, das Blutbild oder die aerobe Ausdauerleistungsfähigkeit.
MADAME BEAUTY: WEITERE THEMEN ZU SCHÖNHEIT, ANTI-AGING & WELLNESS
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REGELMÄßIGER SPORT MACHT JUNG
Gute Nachrichten zur Lage der Nation hört man in diesen stürmischen Zeiten immer mit Freude. So war unlängst auf der Website des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung zu lesen, dass im Rahmen einer Online-Umfrage „Wie oft treiben Sie Sport?“ durchaus hoffnungsfrohe Werte herauskamen. Das Ergebnis: Die Mehrheit (51 %), und das bei einer steigenden Tendenz, ist zwei- bis viermal in der Woche sportlich aktiv. Nicht schlecht! Bleibt aber trotzdem – ohne rummäkeln zu wollen – die faire Frage, wie es sich mit den anderen 49 Prozent der bundesrepublikanischen Bevölkerung verhält. Haben sie für immer der sportlichen Bewegung abgeschworen? Sehen Sie keinen Sinn mehr darin, die Laufschuhe zu schnüren (zu anstrengend?), mal wieder eine Yogastunde zu nehmen (immer so gut besucht?) oder einfach mal einen zweistündigen Spaziergang zu machen (das wechselhafte Wetter?)? Wahrscheinlich fehlt ihnen ein ganz kleiner Motivationskick, zum Beispiel eine sensationell-schöne, erfreuliche Nachricht wie: Regelmäßiger Sport macht jung.