Sonnen: So bräunen Sie sich richtig

Die wohl wichtigste Regel für den gesunden Umgang mit UV-Licht: Wer B sagt, muss auch A sagen. Doch natürlich gibt es in Sachen Sonnen noch einiges mehr zu beachten. Wir erklären, worauf es dabei ankommt und zeigen wirksame Produkte gegen Sonnenbrand und Co.

Sonnen will gelernt sein - wenn man Folgeschäden vermeiden möchte.

Sonnen will gelernt sein - wenn man Folgeschäden vermeiden möchte.

UVA und UVB Sie wurden lange unterschätzt und können doch erheblichen Schaden anrichten: UVA-Strahlen verursachen zwar keinen Sonnenbrand, dringen aufgrund ihrer Langwelligkeit aber bis zur Lederhaut ein. Dort beschleunigen sie den Alterungsprozess, machen das Bindegewebe schwach, fördern Cellulite und sogar Hautkrebs. Wichtig ist das vor allem zu wissen, wenn man auch Solarien besucht, denn dort funktionieren die Geräte größtenteils mit UVA-Strahlen. UVB-Strahlen hingegen sind deutlich kurzwelliger und sorgen dafür, dass die oberen Hautschichten schneller braun werden. Außerdem regen sie die Bildung von dem Sonnenvitamin Vitamin D3 an. Beim Sonnen ist es unerlässlich, sich gegen beide Formen der UV-Strahlung zu schützen. Moderne Produkte enthalten inzwischen immer beide Filter in einem ausgeglichenen Verhältnis. Die beste Sonnencreme hilft allerdings nicht, wenn sie nicht richtig angewendet wird.

Sonnenschutz
Sonnenschutz

So schützen Sie sich richtig

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Lichtschutzfaktor
Für die Wahl des richtigen Lichtschutzfaktors hilft der sogenannte UV-Index, kurz UVI. Mit diesem international gültigen Wert lässt sich berechnen, wie lange man in der Sonne bleiben darf, ohne dass die Haut Schaden nimmt. Hinzukommt die Eigenschutzzeit der Haut, die je nach Typ zwischen drei und 40 Minuten variieren kann. Als Faustformel für den Lichtschutzfaktor (LSF) gilt:

Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = maximal mögliche Zeit, sich ohne Sonnenbrand zu sonnen. Was hilft gegen Sonnenbrand?


Ein höherer UV-Index (in den Sommermonaten liegt dieser in unseren Breiten um die Mittagszeit zwischen fünf und acht) und weitere Faktoren, wie etwa Reflexion durch Wasser oder Schnee, erfordern zusätzlichen Schutz. Weiterhin kommt es auch auf die verwendete Menge an Sonnencreme an. Für den Körper braucht man mindestens drei Esslöffel Sonnencreme, sonst kann sich der Lichtschutz um bis zu 70 Prozent reduzieren.Unbedingt an die so genannten Sonnenterassen wie Nasenrücken, Ohren und Sonnenschutz für die Lippen denken.



Täglicher Sonnenschutz Wichtig ist zudem, dass man den Sonnenschutz täglich verwendet, nicht nur beim Sonnenbaden. "Wir sind dem UV-Licht stärker ausgesetzt, als wir manchmal denken", weiß Dr. Gesa Muhr von der Beiersdorf Forschung & Entwicklung. "Es umgibt uns täglich, und auch bei bedecktem Himmel oder hinter Fensterscheiben erreicht uns noch immer ein Großteil der UV-Strahlung, welche die Hauptursache sichtbarer Lichtalterung der Haut ist." Jeden Tag eine schützende Creme mit Lichtschutzfaktor zu benutzen, ist daher nur zu empfehlen. Auch die Pflege der Haut ist besonders wichtig: Ein Anti-Aging-Produkt wie die neue Nivea Cellular Anti-Age Schutz Tagespflege LSF 30 vereint den besonders effektiven Schutz gegen die negativen Auswirkungen der Sonne mit intensiver Feuchtigkeitspflege und einem Verjüngungseffekt. Kennen Sie schon das neue Allround-Talent DD-Cream?

Die richtige Sonnenbrille

Die richtige Sonnenbrille Nicht nur die Haut, auch Haare und vor allem Augen brauchen beim Sonnen besonderen Schutz. Eine große Brille mit breiten Bügeln schützt die Netzhaut vor UV-Strahlen - und sieht dabei noch gut aus. Allerdings kommt es nicht, so ein gängiger Irrglaube, auf die Tönung der Gläser an: Je dunkler diese sind, umso weiter werden die Pupillen, und es können besonders viel UV-Strahlen ins Auge eindringen. Wirklich schützen kann nur ein separat eingebauter UV-Filter, den es in den Kategorien 0 bis 4 gibt: Für unsere Sommersonne reicht Schutzstufe 2, am Strand besser 3 benutzen.

After Sun Nach einem ausgiebigen Sonnentag braucht die Haut mindestens zwölf Stunden Ruhe. Zurücklehnen wird sie sich dabei aber nicht: Das hauteigene Reparatursystem kümmert sich darum, dass Zellschäden wieder behoben werden. Unterstützung bekommen Botenstoffe durch spezielle After-Sun-Produkte mit Reparaturenzymen. Darin enthaltende hautberuhigende und entzündungshemmende Substanzen helfen zusätzlich und versorgen die Haut mit jeder Menge Feuchtigkeit. Um langfristigen Folgen vorzubeugen, empfehlen Hautärzte, sich lediglich ein bis zwei Stunden pro Tag zu sonnen.

Bräune verlängern Wenn es auch sonderbar klingt: Für eine schöne und gleichmäßige Bräune sorgt ein sanftes Peeling. Gerade nach der Sonne schuppt sich die Haut intensiver. Das Peeling lässt den Teint frisch gebräunt strahlen. Wenn Sie unter der Dusche nur lauwarmes Wasser und zudem Duschöle verwenden, wird die sonnenverwöhnte Haut zusätzlich gepflegt.

Sonnen? Aber sicher! Vorbeugen ist besser als nachsorgen - sehen Sie deswegen abschließend einige Sonnenschutzprodukte, mit denen Sie gar nicht erst ins Schwitzen geraten. Ein weiterer Pluspunkt: Viele Sonnencremes enthalten ausgefeilte Rezepturen und spezielle Inhaltsstoffe, die freie Radikale neutralisieren sollen. Außerdem können die Auslöser für lichtbedingte Hautalterung gehemmt, das Erbgut der Zellen vor langfristigen Schäden und sonnenbedingte Pigmentflecken gemildert werden.

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