Forscher wissen endlich: Deshalb gehen Schnürsenkel immer wieder auf

Wir lieben Sneaker in allen Farben und Variationen. Das Blöde ist nur, wenn man sich gefühlt zehnmal am Tag die Schnürsenkel wieder aufs Neue zubinden muss. Forscher haben nun herausgefunden, warum Schnürsenkel immer wieder aufgehen – die Lösung des Problems ist ernüchternd.

Schnürsenkel öffnen sich gerne wie von Geisterhand - Forscher wissen nun den Grund

Schnürsenkel öffnen sich gerne wie von Geisterhand - Forscher wissen nun den Grund

Das Rätsel der Schnürsenkel
Balenciaga kopiert die berühmte Ikea-Tasche
Balenciaga kopiert Ikea-Tasche

Äh, die kennen wir doch?

Wie verhängnisvoll offene Schnürsenkel sein können weiß jeder, der sich schon einmal aus diesem Grund auf die Nase gepackt hat. Das ganze Spektakel tut nicht nur unheimlich weh, es sieht auch unheimlich blöd aus. Wissenschaftler an der Universität in Kalifornien haben das Phänomen der sich immer wieder öffnenden Schnürsenkel untersucht und sind geheimnisvollen Kräften auf die Schliche gekommen.

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Der Grund, warum sich Schnürsenkel ständig öffnen, ist das Zusammenspiel von zwei physikalischen Kräften, die sich auf die Schleifen auswirken. Zum einen gibt es die Dehnungskraft, die sich bei jedem Auftreten mit dem Schuh auf die Schnürsenkel auswirkt. Der Schaft ist ständiger An- und Entspannung aufgesetzt, dadurch wird der Knoten gelockert. Zum Anderen wirken sogenannte Trägheitskräfte an den losen Enden der Schleifen, sodass diese immer wieder vor- und zurückschwingen. Die Folge: Die Schnürsenkel lockern sich mit jedem Schritt und gehen auf.

Die Lösung des Problems Müssen wir jetzt wieder komplett auf Klettverschluss umsteigen? Wer sich das wiederholte Zuknoten ersparen möchte, der sollte das tun, denn selbst ein doppelter Knoten verhindert nicht das Problem. Der Grund, weshalb auch andere Techniken letztendlich nicht von langer Dauer sind, ist jedoch unbekannt: Man wisse noch nicht, welche mechanischen Unterschiede bei diversen Knoten vorliegen.


Bleibt also nur das Selbstexperiment, verschiedene Knotenvariationen auszuprobieren in der Hoffnung, dass man die Schuhe danach auch wieder ausziehen kann. Wer auch Nummer sicher gehen will, kann die losen Enden auch in die Seiten der Sneaker "verstecken" - dann wird eventuell wenigstens ein Gesetz außer Kraft gesetzt. 

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