Pigmentstörung - was hilft?

Was wirkt wirklich gegen die unschöne Pigmentstörung und wie werden die braunen Flecken verursacht? In der Haut gibt Melanin den Ton an. Der braune Farbstoff wird als natürliche Schutzreaktion gegen schädigende UV-Strahlen gebildet, doch manchmal läuft die Produktion aus dem Ruder. Die Folgen: Pigmentstörungen, die das Hautbild stören.

Pigmentflecken
Pigmentstörung: Ursachen und Auslöser

UV-Strahlen Sonnenlicht aktiviert in den Melanozyten die Produktion von Melanin. Wird die Haut der Sonne übermäßig stark ausgesetzt, kommt es zu einer Überproduktion. Von der Sonne hervorgerufene Hyperpigmentierungen verblassen meist im Winter. 

Hormone Unter hormonellen Einflüssen wie Schwangerschaft, Antibabypille oder Menopause entstehen sogenannte Melasmen. Diese dunklen und großflächigeren Flecken treten besonders im Stirn und Wangenbereich auf und verbleiben auf der Haut.

Alterungsprozess Im Alter wird das Stoffwechselpigment Lipofuszin nicht mehr abgebaut und lagert sich leider dauerhaft als sogenannte Dark Spots an der Hautoberfläche ab.
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Pigmentstörung: Genauer Hinsehen
Laut einer Studie der Universitäts-Hautklinik Göttingen schätzten Testpersonen am Computer Frauengesichter bis zu 20 Jahre älter ein, wenn der Teint unregelmäßig war und Pigmentflecken aufwies. Doch auch wenn sie meist harmlos sind, viele Betroffene (rund 40 Prozent der Frauen in Deutschland) fühlen sich erheblich von ihrer Pigmentstörung beeinträchtigt, da sie vermehrt auf gut sichtbaren Körperteilen wie Gesicht, Dekolleté oder Handrücken auftreten.

Achtung: Fleck ist nicht gleich Fleck! Unbedenklich sind Altersflecken und Sommersprossen. Muttermale, die sich verändern können, sollten immer wieder vom Dermatologen gecheckt werden.

Was hilft gegen Pigmentstörungen?
Das wirkt! Inhaltsstoffe wie Hydrochinon, Vitamin C und Kojisäure hemmen wirkungsvoll das Enzym Tyrosinase und verhindern damit die Melanin-Neubildung. Dazu hellen sie schon bestehende Pigmentflecken wieder auf und steigern die Leuchtkraft der Haut.

Der Experte über Pigmentflecken:
Prof. Dr. Eckhart Kämpgen, Dermatologikum Berlin: "Ohne effektiven Sonnen-Schutz sollte man nicht durch den Sommer gehen. gerade im UV-A-Bereich ist ein hoher LSF wichtig, da Hyperpigmentierungen genau durch diese Strahlen induziert werden. Wer seine Flecken behandeln lassen möchte, kann sich einer Lasertherapie unterziehen, die Haut mit Vitamin-A-Säure behandeln lassen oder Glutathion-Präparate einnehmen.Wichtig: all das ausschließlich unter Aufsicht eines Facharztes und zu einer sonnenarmen Zeit!"