New York City: Die besten Tipps

Weihnachtsshopping in New York – ein einziger Weihnachts- Basar, ein XXL-Shoppingparadies, ein Winterwunderland. Der Big Apple im Festgewand ist unwiderstehlich.

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Macy's im Weihnachtsglanz.

Schneeflocken, Stechpalmenzweige, überall Lichterglanz: Die Wochen vor Weihnachten sind eine sehr umtriebige, aber auch sehr romantische Zeit in New York. Der jährliche Weihnachts-Countdown beginnt traditionell am 28. November. Dann zieht die Thanksgiving- Day-Parade vom Central Park bis zu Macy’s am Herald Square in der 34. Straße.
Ein paar Tage später verwandelt sich die ganze Stadt in ein Winterwunderland, und alle warten gespannt auf den magischen Moment, wenn am 4. Dezember die 30 000 Lichter auf dem riesigen Weihnachtsbaum auf der Rockefeller Plaza erstrahlen. Die ersten New Yorker drehen auf der Eisfäche nebenan ihre Runden, und auf dem Weihnachtsmarkt im Bryant Park gibt’s Glühwein und Brezeln.

Shoppen & Schlafen: Die besten Tipps für New York

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Das Bistro "Charlie Bird"

Christmas Shopping New York
Zwischen Thanksgiving und Neujahr strömen rund acht Millionen Besucher in den Big Apple. Die Hotels sind noch besser gebucht als sonst und verwöhnen ihre Gäste mit Punsch und Weihnachtsgebäck vor fackerndem Kaminfeuer. Selbst passionierte Shoppingmuffel stürzen sich in dieser Zeit ins Gewühl, um ihre Wunschzettel abzuarbeiten. Mit Vorliebe in den großen Kaufhäusern wie den klassischen Department Stores Bloomingdales und Macy’s oder den coolen Luxustempeln Bergdorf Goodman, Barney’s oder Saks Fifth Avenue. Sie alle liefern sich einen Ästhetik-Wettbewerb um die am schönsten inszenierte Deko, in ihren Schaufenstern stapeln sich die hübsch eingepackten Geschenk boxen verführerisch, und der Sound von Jingle Bells und Co. heizt Kaufaune und Vorfreude an.

Die Edel-Shoppingmeilen Fifth und Madison Avenue sind mit Top-Designerlabels gepfastert, während sich die Lexington Avenue mit Drugstores, Zeitungsläden, Pharmacies und Coffeeshops zwischen den teuren Geschäften eher zurückhaltend gibt. Um sich im dichten Wald der Wolkenkratzer nicht zu verzetteln, konzentrieren sich Prof-Shopper auf höchstens zwei „Neighborhoods“ – Viertel mit unterschiedlichem Flair – täglich.

New York Manhattan
Am besten teilt man das Manhattan-Raster aus 155 Straßen, 2038 Blocks und zwölf Avenues in fußgängertaugliche Stücke. Angefangen mit Uptown zwischen der 110. Straße im Norden und der 59. Straße im Süden. Dazu gehört die Upper East Side mit der „Museum Mile“ sowie den attraktivsten Abschnitten der Madison und Park Avenue. Auf der anderen Seite des Central Parks, der Upper West Side, liegen das Lincoln Center mit der Met und das Museum of Natural History. Südlich davon, in Midtown, schlägt das Herz von Manhattan: Zwischen der 59. und der 34. Straße ziehen Times Square, Empire State Building, Rockefeller Center, Grand Central Station und das Museum of Modern Art Menschen aus aller Weltan.

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Very Brooklyn: "The Wythe Hotel"

Downtown Manhattan
teilt sich in die Viertel Chelsea, Meatpacking District, Greenwich Village, SoHo, TriBeCa, Chinatown und Little Italy. An der Südspitze, nur ein paar Schritte von Wall Street entfernt, kann man vom Pier 11 mit der Fähre auf die andere Seite des East River fahren, nach Brooklyn.

Es ist dreimal so groß wie Manhattan, doch alles konzentriert sich auf die Szene-Viertel Dumbo („Down Under the Manhattan Bridge Overpass“), Williamsburg, Park Slope und Red Hook. Wer gut zu Fuß ist und von Downtown Manhattan aus über die Williamsburg Bridge geht, wird mit Bilderbuchblicken auf die Skyline belohnt. Auf der Brooklyn-Seite locken die originellen Boutiquen der beschaulichen Bedford Avenue und die urgemütlichen Kneipen und Brauereien des trendigen Williamsburg.

Christine von Pahlen