Mode-Mythen: Diese Styling-Regeln sind längst überholt

Wie war das noch gleich? Kein Schwarz und Blau kombinieren? Totaler Quatsch! Diese 5 Styling-Mythen sind längst vergessen und absolut erlaubt.

Influencer-Star Xenia van der Woodsen beweist, dass sowohl Querstreifen nicht auftragen und Denim zu Denim absolut top aussieht

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Regeln in der Mode
Fakt: So viel Paar Schuhe braucht Frau wirklich in Ihrem Schrank
Schuh-Tick?

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Regeln sind da um gebrochen zu werden! Was wie eine Weisheit aus unserer Jugend klingt, gilt für die Mode erst recht. Hier und da wird man von Trends überrollt und soll gewisse Etiquetten beachten, wie und wo man was tragen soll und warum nicht. Dennoch: Wenn es einen Bereich gibt, in dem so ziemlich alles gemacht und neu erfunden werden darf, dann wohl in der Mode! Wir räumen mit den fünf größten Mode-Mythen auf und erlauben Ihnen, dass Sie diese aus dem Leben verbannen dürfen – ganz ohne Nebenwirkungen!

Mit diesen 10 Styling-Tipps sieht Ihr Outfit nie billig aus 

Diese 5 Mode-Mythen sind absolut passé


1. Jogginghosen sind nichts für den Alltag

Der gute Karl Lagerfeld sagte einst, dass man die Kontrolle im Leben verloren habe, wenn man sich in einer Jogginghose blicken lässt. Aber wieso eigentlich? Auf den Laufstegen der Welt sieht man bei Vetements, Chloé und Co. vor allem eines: Joggers! Mit High Heels kombiniert sind sie das absolute Nonplusultra und viel zu schade für die eigenen vier Wände! Sie sehen super aus, sind funktional und bequem – allein diese Argumente reichen bereits aus um den klischeehaften 90er Joggers den Kampf anzusagen. 

 
2. Schwarz und Blau passen nicht zusammen

Schwarz und Blau sehen zusammen einfach super aus! Keine Farbkombination wirkt so edel und dennoch so locker wie diese Zwei! Die beiden Farben wurden oft verpönt, weil man sie leicht miteinander verwechseln konnte. Dennoch ist das kein Grund, die Finger davon zu lassen. Unser Tipp: Die Kombination von unterschiedlichen Texturen macht den Look lebendig und schreit nach Aufmerksamkeit. Wichtig ist natürlich, dass Sie sich wohlfühlen. Die Mythen bezüglich diverser Farb-Variationen können Sie getrost ignorieren.
 

3. Die Tasche muss zu den Schuhen passen

Wer hat sich das eigentlich ausgedacht? Erstens, erhält man nie die gleichen Nuancen von Tasche und Schuhen und zweitens wirkt ein pikobello abgestimmter Look erzwungen und wie gewollt aber nicht gekonnt. Stilbrüche sind absolut erlaubt und kreieren stets einen stylischen Look. Dennoch: Sind Schuhe und Handtasche schwarz sieht das Ganze natürlich nach keinem Fauxpas aus, ganz im Gegenteil: Schwarz und Schwarz hat stets etwas Edles.
 
 

4. Keine Socken in offenen Schuhen

Diese Regel gilt nur noch für Sandalen und Tennissocken! Schicke Strümpfe, zum Beispiel mit Rüschen, Applikationen oder auch Transparenz dürfen in offenen Heels und Pumps getragen werden. Der Vorteil: Hierbei lassen sich verschiedene Stilrichtungen kreieren: Für die edle Variante sind Socken mit Seidenapplikationen und Pumps aus Veloursleder geeignet, darf es ein wenig verspielter sein, dann sind Socken mit Punkten oder metallischen Nähten zu farbigen Heels ein hübsches Statement.
 
 
 
5. Querstreifen tragen auf

Grundsätzlich gilt: Querstreifen können vorhandene Problemzonen tatsächlich unangenehm betonen und unvorteilhaft aussehen lassen – wer diese hat, greift allerdings automatisch nicht auf Querstreifen zurück. Zarte Linien tragen keinesfalls auf, lediglich bei breiten Blockstreifen sollte man aufpassen und auf die richtige Kombination zurückgreifen. Auch das Material ist entscheidend: Leichte Seidenstoffe sind vorteilhafter als dicke Strickpullis im Streifenlook, schwarze Hosen entschärfen die Wirkung von Querstreifen ebenso. Auch wenn hier Vorsicht geboten ist: Wer einfach so behauptet, dass Querstreifen auftragen, der irrt sich.