Masters of Sex - die Serie mit Aufklärungspotenzial

Liebe machen im Namen der Forschung? Mit diesem Ansatz untersuchte der Sexualforscher William Masters in den 50er-Jahren das menschliche Sexualverhalten - so wird es in der richtig gut gemachten US-Serie "Masters of Sex" dargestellt. Auf einer wahren Geschichte beruhend, mit ein paar dramatischen Anreicherungen, fesselt die Story, an der wirklich nichts Pornohaftes ist, vor richtig schön retro angehauchtem Szenenbild und mit tollen Darstellern, jetzt schon in der zweiten Staffel, die man derzeit bei SKY sehen kann.

Masters of Sex

"Masters of Sex" - mit grandiosem Cast (von links): Lizzy Caplan, Caitlin Fitzgerald, Michael Sheen, Beau Bridges, Teddy Sears und die großartige Allison Janney, die für ihre Rolle als sexuell-frustrierte Gattin des Verwaltungschefs der Klinik einen Emmy erhielt

Um alles über Sex zu erfahren, schlüpfen der Studienleiter selbst (Michael Sheen) und seine Assistentin Virgina Johnson (Lizzy Caplan) auf den Untersuchungstisch, schwer verkabelt, um miteinander zu schlafen und so bestenfalls alles über den weiblichen und männlichen Orgasmus herauszufinden. Zu dumm, dass William Masters verheiratet ist, seine Gattin zuhause mit dem Essen wartet und wohl keine Frau diese Art von wissenschaftlicher Methode gutheißen würde. Zudem werden auch innerhalb der Universität die Stimmen laut, diese Art von Forschung sei unmoralisch.

Masters of Sex Schauspieler

Michael Sheen und Lizzy Caplan spielen die Hauptrollen in "Masters of Sex"



Und so entspinnt sich ein aufregendes, weil ungewöhnliches Beziehungsgeflecht - das alles vor einem grandiosen Szenenbild und mit pointiert und die Protagonisten perfekt charakterisierenden Kostümen. Masters of Sex, eine Produktion des amerikanischen Senders Showtime, ist außerdem eine Sittenbild der 50er-Jahre. Unbedingt ansehen!