Selbsttäuschung: Diese 3 Lügen sollten Sie sich nie wieder selbst erzählen

Es ist nur natürlich, sich ständig selbst in die eigene Tasche zu lügen. Wie sonst sollten wir mit dem grausamen Humor der Realität zurechtkommen? Dennoch gibt es Lügen, die Sie sofort aufhören sollten sich selbst zu erzählen.

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Warum Sie dringend aufhören sollten, sich in die eigene Tasche zu lügen - auch wenn diese besonders hübsch ist.

Warum wir uns den ganzen Tag selbst belügen Lügen gehören zum sozialen Gleitgel unserer Gesellschaft. Wir sprechen sie aus, um beliebter zu werden, eloquenter zu wirken oder weil die Wahrscheit schlichtweg zu verletzend wäre. Was für wohlerzogene kleine Gutmenschen wir doch sind. Wir sollten uns am besten permanent auf die eigene Schulter klopfen.

Kleine Alltagslügen sind bequem. Nicht nur Kollegen, Freunde und Verwandte werden mit dem konstanten Nieselregen an unterbewussten Unwahrheiten bedacht, sondern am häufigsten lügen wir uns selbst an: Es ist egal, dass er nicht zurückschreibt. Morgen esse ich den ganzen Tag keine Kohlenhydrate. Eigentlich ist es schon zu spät, um bei den Großeltern anzurufen. Die meisten Lügen, mit denen wir uns selbst betrauen, sind harmloser Natur. Sie sind auf eine zähe Mischung aus alltäglicher Lethargie und fehlendem Momentum zurückzuführen – nervig aber undramatisch.

Andere Unwahrheiten, die wir uns gerne selbst glauben lassen, haben tiefliegende Ursachen. Sie sind Indikatoren dafür, dass wir unglücklich sind und eine echte Änderung dringend nötig hätten. Um auf natürliche Weise an Aufgaben, Verantwortung und unseren Mitmenschen zu wachsen, sollten wir unserer inneren Stimme aufmerksam zuhören.
So sollten Sie sich nie wieder selbst belügen
1.Morgen wird alles anders. Deshalb kann ich heute noch entspannen.

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Sie wollen etwas ändern? Dann tuen Sie es! Sofort. Jetzt. Wenn Sie das Ziel noch vor Augen haben und der Schweinehund schlummert. Sie wollen mehr Sport machen? Aufhören dreimal am Tag Kohlenhydrate zu essen und sich öfters abends mit Freunden treffen? Nichts hält Sie auf, außer Sie selbst! Mit dem Verschieben auf  einen späteren Zeitpunkt besitzt nicht nur die Pizza einen faden Beigeschmack. Ihr Selbstwertgefühl wird durch die mangelnde Disziplin aufgeweicht und bald denken Sie, dass es sowieso zu spät ist, etwas zu ändern.

2.Er/Sie meint es nicht so.

Es ist sehr nobel von Ihnen, dass Sie Ihren Mitmenschen immer wieder einen Vertrauensvorschuss einräumen. In vielen Fällen mag das rechtens sein. Er oder sie hat es vielleicht tatsächlich nicht so gemeint. Problematisch wird es, wenn Sie sich ausnutzen lassen. Entschuldigen Sie immer wieder Charaktereigenschaften Ihrer Liebsten, die Sie selbst verletzen, nur um Streit zu vermeiden? Warum machen Sie sich selbst so klein? Es ist vollkommen egal, ob es sich um Ihre Mutter, ihren Freund oder die beste Freundin handelt: Menschen, die Ihnen nah sind, sollten mit ihren Handlungen immer auch Ihr seelisches Glück im Auge behalten.

3.Wenn Das eintrifft, werde ich automatisch glücklich.

Natürlich wären Sie automatisch glücklicher, wenn Ihr Chef Ihnen spontan eine Gehaltsverhandlung anbieten würde, Sie über Nacht Ihre Traumfigur bekämen und Ihr Traumpartner mit einem Bund violetter Pfingstrosen vor Ihrer Haustür stünde. Was Sie jedoch nicht glücklich machen wird, ist darauf zu warten. Fragen Sie sich viel mehr, warum diese Dinge noch nicht eingetreten sind. Was bringt Ihnen genuin Glück und was können Sie aktiv unternehmen, um diese Ziele zu erreichen.