Lebenslange Freunde machen glücklicher als die Familie

Eine neue Studie zeigt auf, dass wahre Freunde uns besser unterstützen können als die eigene Familie - und unsere Autorin kann das vollkommen nachvollziehen.

Freunde tun der Seele gut - und sollen sogar glücklicher als die Familie machen

Freunde tun der Seele gut - und sollen sogar glücklicher als die Familie machen

Best friends forever
Deshalb sollten wir zuerst "Ich liebe dich" sagen
(Liebes)Worte

Deshalb sollten wir zuerst "Ich liebe dich" sagen

Freundschaften sind etwas ganz Besonderes: Wenn ich an meine Schulzeit zurückdenke und in mein heutiges Leben blicke, dann gibt es tatsächlich eine Handvoll Freunde, die mich immer noch begleiten. Zwar nur eine Handvoll, aber das ist auch gut so! Der Mensch braucht Gleichgesinnte, denn er ist meiner Ansicht nach definitiv nicht für die Einsamkeit geschaffen. Probleme, Wünsche, Ängste, Wut, Trauer - all das muss geteilt werden. In den schönsten sowie schlechtesten Zeiten kann ich stolz behaupten, dass meine Freunde immer für mich da waren und es noch immer sind! Eine aktuelle Studie der Michigan State University hat nun ergeben, dass „wahre“ Freundschaften und glücklicher machen können als die Familie. 
Wieso ich dieses Ergebnis absolut teile, werde ich Ihnen nun erklären. 
Eine Hommage an die Freundschaft!
 

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Freunde werden gewählt 

Freundschaften wirken sich positiv auf unsere Gesundheit und unsere Zufriedenheit aus, sogar besser als die Familie. Der Grund liegt eigentlich auf der Hand: Freundschaften sind optional, das heißt sie entstehen auf freiwilliger Basis. Wir selbst entscheiden, wen wir in unser Leben lassen und wen nicht.

 
Für die Studie wurden 280.000 Leute analysiert, die in zwei verschiedene Gruppen aufgeteilt wurden. Zunächst sammelte man von 271.000 Leuten unterschiedlichen Alters aus 100 Ländern Informationen über die psychische Gesundheit. Man fand heraus, dass mit steigendem Alter die Freundschaften immer mehr entscheidend für den Stand der Gesundheit und der Zufriedenheit waren.
 
Die zweite Studie legt dar, dass wenn Freundschaften als sehr unangenehm empfunden wurden, die Befragten sich gesundheitlich schlechter fühlten, als wenn Freundschaften einen positiven Einfluss ausübten.

 
Eigentlich überrascht das Ergebnis dieser Studie nicht, denn wir wissen es ja selber: Ein paar wirklich gute Freunde können unsere Welt in den dunkelsten Stunden ein wenig heller machen. Es ist folglich nur von Vorteil in Freundschaften zu investieren, die uns auf Dauer glücklich machen können. Letztendlich wählen wir Freunde fürs Leben was bedeutet, dass wenn wir schlau wählen, wir den größten Support bekommen können.

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Doch warum machen Freunde nun glücklicher als Familie? Wir fühlen uns unglaublich erleichtert, wenn wir mit Freunden über Probleme reden, es entlastet uns. Wenn wir stattdessen mit der Familie über Probleme reden weckt dies in uns nur selten Emotionen der Erleichterung. Gespräche können schnell ernster werden und von eintönigen und negativen Interaktionen geprägt sein. Diese zwei unterschiedlichen Assoziationen treten in dem meisten Fällen auf. 

 
Es gibt sogar Studien die sagen, dass Freundschaften zu mehr Glück verhelfen als Ehepartner. Ob dies tatsächlich so ist, sei mal dahingestellt. Allerdings stimmt es auch, dass wir so manches lieber mit unserer BFF ausgiebig diskutieren, als mit unserem Partner, richtig?

Freundschaft als Herausforderung 

Das Schwierige: Freundschaften müssen über eine sehr lange Zeit gut gepflegt und behütet werden. Erst ab einem bestimmten Zeitpunkt hat man die Schwelle zum selbstständigen Weiterlaufen einer Freundschaft übertreten. Ab diesem Moment weiß man, dass man nicht nur jemanden an seiner Seite hat, den man um Hilfe und Ratschläge fragen kann sondern auch jemanden der hinter einem steht, wenn man sich umdreht. 


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