Léa Seydoux' Mantel in "James Bond - Spectre"

Verliebt in Léa Seydoux' lässig-elegantem Camel-Mantel aus dem neuen James-Bond-Film „Spectre“ und keine Idee, von welchem Label das schöne Teil ist? Wir haben da etwas für Sie gefunden. Außerdem: Von diesem überraschend günstigen Modelabel ist das verführerische Abendkleid aus der Zug-Szene.

Camelfarbener Mantel aus Spectre
Auffällige Produktplazierungen gehören schon fast so sehr zum James-Bond-Mythos wie der geschüttelte Martini und jede halbe Stunde eine Verführung. Leider fehlt gerade von dem schönsten Teil des Films, dem greigefarbenen Wollmantel mit Taillengürtel von Léa Seydoux jeder Hinweis auf den Hersteller.

Macht nichts, wir haben uns auf die Suche gemacht und sind fündig geworden: Max Mara hat genauso einen Mantel mit breitem Revers und abgesteppter Naht in Creme, Akris einen in Camel.

Der lange Mantel im klassischen Schnitt gehört unbedingt zur Standardgarderobe jeder Frau: Die Anlehnung an den klassischen Herrenmantel lässt die Trägerin noch femininer wirken, Länge und Taillengürtel verlängern die Silhouette optisch.
Léa Seydox grünes Abendkleid in Spectre Die größte Überraschung bietet jedoch das blassgrüne Abendkleid, das Léa Seydoux in James Bond - Spectre beim romantischen Dinner im Zug durch die Wüste trägt: Nur ca. 315 Euro kostet das Vintage-inspirierte Kleid mit dem Wasserfall-Ausschnitt im Rücken. Ghost London heißt das Label, das sich jetzt über erhöhte Aufmerksamkeit freuen dürfte.

Zu den weiteren Accessoires mit Wiedererkennungswert in „James Bond – Spectre“ gehören unter anderem der Chloé Umhängetaschen-Klassiker im Boho-Look „Marcie“, eine runde Damensonnenbrille von Persol, James Bonds Sonnenbrillenmodell von Tom Ford, das neue Xperia Z5 Smartphone in einer limitierten James-Bond-Edition von Sony und jede Menge Autos von namhaften Herstellern.
Get the look

Die schönen Kostüme und opulenten Sets trösten jedoch nicht über die Tatsache hinweg, dass es sich bei "James Bond - Spectre" um einen Film handelt, dessen Plot verwirrend ist und sich in unnötigen Bond-Klischees verliert. Bonds Verführung einer frischen Witwe mangelte es nicht nur an Plausibilität, sondern maßgeblich an erotischem Knistern und schien nur wie ein Punkt auf einer langen Liste von Bond-Standards zum Abhaken. Der an sich wundervolle Christoph Waltz ist dem Hollywood-typischen Typecasting zum Opfer gefallen und darf offenbar nur noch schöngeistige Menschen mit dubioser Moral spielen - seine Rolle in Spectre so sensationsheischend wie überflüssig. Der heimliche Star aus dem vorherigen James Bond, Ben Whishaw als Vorzeige-Nerd Q, durfte in Skyfall Bond noch sarkastisch Paroli bieten und sich als Regelbrechender Retter in der Not beweisen. In Spectre mutiert auch er unter der Testosteronschleuder James Bond nur noch zur Damsel in Distress. Ein Jammer.

Für Schauspieler Daniel Craig ist das Kapitel James Bond damit abgeschlossen, neue Talente buhlen bereits publikumswirksam um die legendäre Rolle. Unter anderem bietet sich der britische Schauspieler Tom Hiddleston (Thor, Avengers) als Craigs Nachfolger an und selbst Gillian Anderson merkte via Twitter an, es sei mal Zeit, dass Bond eine Frau würde. Da wären wir dabei!
James Bond Spectre Trailer