Unglaublich: Diese Sportart ist tatsächlich ansteckend

Sport hat in vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen auf unseren Körper und die Gesundheit. Nun fanden Forscher nach einer langjährigen Studie heraus, dass eine Sportart sogar ansteckend ist – mit verblüffenden Folgen.

Laufen tut gut und ist ansteckend - im positiven Sinne

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Sport ist ansteckend
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Dürfen wir uns in Zukunft etwa von Momenten der Unmotiviertheit, was sportliche Aktivitäten angeht, verabschieden? Werden wir sozusagen psychisch durch unsere Freunde „gezwungen“, besser und aktiver zu werden, als sie selbst? Forscher der MIT's Sloan School of Management haben herausgefunden, dass eine Sportart tatsächlich ansteckend sein kann: Das Laufen. Können uns sportliche Freunde zu Höchstleistungen und zusätzlichen Kilometern motivieren? Die Antwort lautet: Ja!

So erzielen Sie beim Laufen die besten Erfolge

Für diese Studie haben Forscher über einen Zeitraum von fünf Jahren die Daten eines globalen, sozialen Netzwerks ausgewertet, die sich auf Fitness-Trackern befanden und mit Freunden geteilt wurden. Über 1,1 Millionen Läufer sowie mehr als 2 Millionen virtuelle Verbindungen wurden hierbei untersucht. Ebenso berücksichtigten die Forscher die Wetterbedingungen, da die meisten Jogger ihre Laufstrecke von den Temperaturen abhängig machen.
Mehr Kilometer für jeden
Die Ergebnisse sind mehr als beeindruckend: Lief ein Läufer an einem Tag einen Kilometer mehr so fiel auf, dass auch dessen Freunde im Durchschnitt 0,3 km mehr gelaufen sind – selbst wenn das Wetter in ihrer Umgebung schlechter war. Doch nicht nur die zusätzlichen Kilometer haben die Forscher aufhorchen lassen: War ein Läufer schneller unterwegs als normalerweise, so steigerte sich darauffolgend auch das Tempo seiner Freunde.
Weniger überraschend hingegen ist das Ergebnis, dass Frauen sich eher an der Leistung des gleichen Geschlechts orientieren, während Männer auch Vergleiche zu dem weiblichen Geschlecht ziehen. 

Wir können uns nach dieser Erkenntnis freuen: Mehr Kalorienverbrauch für den einen, bedeutet auch mehr Kalorienverbrauch für uns! 

Dank diesen Tipps können Sie den Kalorienverbrauch im Alltag ankurbeln
Das Tracken von Laufeinheiten und der Vergleich mit Freunden sind der Hauptgrund, dass Laufen ansteckend sein kann

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Sind Fitness-Tracker Schuld für die Ansteckung?
Dass der Freundeskreis Auswirkungen auf bestimmte Verhaltensweisen, wie zum Beispiel das Essverhalten, die verbale Ausdrucksweise oder auch auf das eigene Wohlbefinden haben kann, ist nichts Neues. In welchem Ausmaß wir uns tatsächlich gegenseitig beeinflussen und wie viel wir aus Eigenmotivation handeln, ist schwierig zu analysieren. Für diese Studie wurden deshalb lediglich die Daten berücksichtigt, die von Fitness-Trackern übermittelt wurden. Ebenso wurden nur Läufer aus verschiedenen Lokalitäten zum Vergleich herangezogen.

 
Die Frage, die übrig bleibt ist: Trifft dieses Phänomen auch auf Läufer zu, die ihr Training nicht aufzeichnen? Die Antwort darauf ist nicht eindeutig. Fakt ist, dass Fitness-Tracker aufgrund ihrer vielfältigen Funktionen zum „Wettkampf mit Anderen“ motivieren und eigene Höchstleistungen fördern

Unsere Redakteurin hat ein Selbst-Experiment gewagt und das Allround-Talent von Garmin, die fenix 5S für acht Wochen getestet.