Jaume Plensa für Ruinart

Der spanische Künstler Jaume Plensa fertigte für das Champagner-Haus Ruinart eine Skulptur an, die dem intellektuellen Schatz des französischen Traditionshauses eindrucksvoll Tribut zollt.

Wenn Kunst auf Champagner trifft Jaume Plensa tritt mit seiner Skulptur für Ruinart nicht nur in die berühmten Fußstapfen von Künstlern wie Erwin Olaf und Hubert LeGall, sondern zollt auch gleichzeitig dem reichen Erbe der Maison Tribut – eine Aufgabenstellung, die genauso zukunftsweisend wie respektvoll gegenüber der Geschichte des französischen Traditionalisten umgesetzt werden musste. Ruinart wurde 1729 durch Nicolas Irénée Ruinart, dem Neffen des Benediktinermönchs Dom Thierry Ruinart gegründet und ist das älteste noch aktive Champagnerhaus.

Die gemeinsame Kooperation wurde bereits im Jahr 2015 angestoßen, als Ruinart den Künstler im Rahmen einer seiner Ausstellungen kontaktierte. Für Jaume Plensa war die Zusammenarbeit mit dem geschichtsträchtigen Champagner-Haus ein Leichtes.

"Ruinart und ich haben viel gemeinsam“, erklärt er. "Zum einen liebe ich Champagner. Zum anderen stellt Ruinart einen der besten Champagner in ganz Frankreich her. Genauso wie die Kunst, besitzt auch die Maison eine lebendige Geschichte, von der sie immer noch profitiert. Die Wahrung von Traditionen ist auch in der modernen Kunst eine immerwährende fruchtbare Auseinandersetzung.“
#Ruinartartist2017 In seinen großformatigen Skulpturen macht sich Jaume Plensa auf die Suche nach den Unterschieden zwischen dem kulturellen Erbe verschiedener Völker. Auch bei seiner Skulptur für Ruinart verschmelzen Buchstaben und Schriftzeichen aus verschiedenen Alphabeten zu einem übermenschlichen Körper, der von Licht durchflutet werden kann.
Im Rahmen der Kooperation entstand auch eine Skulptur en miniature (links im Bild), die auf 20 Exemplare limitiert ist.

Im Rahmen der Kooperation entstand auch eine Skulptur en miniature (links im Bild), die auf 20 Exemplare limitiert ist.


"Champagner kann nur an einem Ort der Welt angebaut werden. Werden die Reben an einem anderen Ort gepflanzt, großgezogen und geerntet, kann man nicht mehr von Champagner sprechen. Das Produkt wäre gut, aber nicht ansatzweise vergleichbar. Für mich ist das eine wundervolle Metapher für den Menschen.“