Ist Ihr Hund ein Pessimist?

Hunde sind auch nur Menschen - oder so ähnlich. Eine Studie der Universität in Sydney hat nun herausgefunden, dass es auch bei Hunden eine generelle Unterscheidung zwischen Optimisten und Pessimisten gibt. Die Erkenntnisse sind nicht nur im privaten Bereich interessant, wenn man sich fragt, warum Tasso heute schon wieder so schwermütig wirkt, sondern lassen sich besonders im Bereich der Arbeitshunde schlau einbringen.

fröhliche englische bulldoggen

Sometimes happy, sometimes sad... Auch Hunde können Pessimisten sein

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Die Studie mit 40 Hunden unterschiedlicher Rassen funktionierte nach einem einfachen Prinzip, das wir hier natürlich nur grob wiedergeben: Ein bestimmter Ton wurde von einer Belohnung (in diesem Fall war es Milch, laktosefrei) gefolgt, ein zwei Oktaven davon entfernter Ton resultierte lediglich in dem Angebot eines Schluck Wassers.

Optimist oder Pessimist?


Schnell lernten die Hunde, den richtigen Ton mit der Belohnung zu assoziieren. Als dann ein Ton zwischen den beiden erlernten angeschlagen wurde, konnten die Wissenschaftler den Pessimistenhund vom Optimisten unterscheiden: Die Pessimisten gingen nicht mehr zum Schälchen, sie waren sich sicher, dass nichts Gutes folgt.
pessimistischer hund

Dieser Hund ist dann wohl eher pessimistisch...


Die optimistischeren Hunde dagegen sahen immer wieder nach, ob vielleicht doch ein Schlückchen Milch auf sie wartete. Sie gingen also davon aus, dass sie Gutes zu erwarten hätten.

Im Bereich der Arbeitshunde lässt sich das Ergebnis auf den perfekten Einsatzbereich der Tiere ummünzen: Hunde, die eher pessimistisch veranlagt sind, eignen sich beispielsweise gut als Blindenführer, weil sie vorsichtiger sind. Optimistische Hunde dagegen ließen sich besser als Drogen- oder Sprengstoffspürhunde einsetzen, so eine der Studienleiterinnen.

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