Hochzeitsrede: So gelingt die perfekte Hochzeitsrede

Sind Sie demnächst Gast auf einer Hochzeit, der Vater des Bräutigams oder sogar Trauzeugin und haben die ehrenvolle Aufgabe bekommen, die Hochzeitsrede für das Brautpaar zu halten? Herzlichen Glückwunsch, dann sollten Sie sich mindestens die nächsten fünf Wochen Zeit dafür nehmen! Mit diesen Tipps und Tricks gelingt Ihnen eines der wohl wichtigsten Plädoyers Ihres Lebens.

Die Hochzeitsrede: Ein Muss auf jeder Hochzeit

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Eine Hochzeitsrede gehört zur Hochzeit wie das Ja-Wort zur Trauung – es ist einfach ein Muss! Doch wer sollte die Hochzeitsrede halten, wann ist der perfekte Zeitpunkt dafür und vor allem: Was genau sollte man sagen? Zunächst gilt: JEDER darf eine Hochzeitsrede halten. Allerdings sollte diese nicht länger als fünf Minuten sein, aber auch nicht kürzer als zwei Minuten. Traditionell ist es jedoch Pflicht, dass der Vater der Braut die Rede eröffnet, dann folgen gegebenenfalls die Eltern des Bräutigams. Den krönenden Abschluss machen die Trauzeugen sowie das Brautpaar. Generell ist es jedoch kein Gesetz, dass die Eltern des Bräutigams sowie das Brautpaar eine Rede halten müssen – das darf jeder handhaben, wie er mag.
Die erste Rede sollte nach der Vorspeise und vor dem Hauptgang gehalten werden, denn so ist jeder Gast bereits versorgt und der erste Hunger gestillt.
Hochzeitsrede des Brautvaters In den meisten Fällen ist es so, dass der Brautvater die Hochzeitsrede hält und mit seiner Rede beginnt. In der Vergangenheit wurde dem Brautvater eine besondere Rolle zugesprochen, denn schließlich gibt er seine Tochter in die Hände eines anderen Mannes und spricht dem Brautpaar seinen Segen aus. Deshalb führt der Vater übrigens auch noch heute in den meisten Fällen seine Tochter zum Altar. Dieser sehr emotionale Moment im Leben eines Brautvaters sollte sich im besten Fall auf die Rede übertragen und viele unerwartete Passagen beinhalten.
 
1. Begrüßung
Beginnen sollte der Brautvater die Rede mit einer Anekdote, einem Witz oder einer lustigen Geschichte am Tag der Hochzeit. Er sollte keinesfalls vergessen, seinen Schwiegersohn sowie dessen Eltern zu begrüßen! 
2. Die Tochter
Das ist der wichtigste Teil der Rede, in dem es ganz allein um die Tochter des Vaters geht. Ziehen Sie gerne Vergleiche: Wie ist die eigene Ehe und welche Hürden kommen auf einen zu? Ferner noch: Was macht die Tochter so einzigartig? Setzen Sie auf Emotionen, aber auch auf Humor und Wortspielerei – das kommt immer gut an.
3. Der Schwiegersohn
Sind Sie beim ersten Treffen fast vom Stuhl gekippt und haben Schnappatmung bekommen oder haben Sie gleich einen positiven Eindruck gehabt? Erzählen Sie es! 
4. Segen
Was wünschen Sie dem Brautpaar? Anstatt auf Klassiker wie „viel Glück“, „gesunde Kinder“ oder „alles Gute“ zu setzen, sollten Sie hier kreativ sein: Hat Ihre Tochter besondere oder außergewöhnliche Wünsche? Vielleicht reisen beide gerne in verschiedene Städte, dann können Sie den beiden eine „hoffentlich nie endende Abenteuerlust“ mit auf den Lebensweg geben.
5. Toast
Zu guter Letzt fordern Sie die Gäste auf, auf das Brautpaar anzustoßen. Sind alle noch dabei, sich die Tränen vor Rührung oder Lachen mit einem Taschentuch abzuwischen? Sehr gut, dann haben Sie mit Bravour bestanden. 

Hochzeitsrede der Trauzeugen Sie sind Trauzeuge der Braut oder des Bräutigams? Super, dann kennen Sie immerhin schon mal einen Teil des Brautpaares. Ganz wichtig: Die Rede sollte nicht nur peinliche Momente aus der Vergangenheit beinhalten, aber auch nicht perfekt sein – eine Mischung aus beidem ist optimal. Darauf sollten Sie unbedingt achten:
 
 
Versuchen Sie nicht, in die Rolle eines Komikers zu schlüpfen – witzig sein ist harte Arbeit und das sollten Sie nur versuchen, wenn Sie von Natur aus ein Witzbold sind. Ihre Rede kann ebenso emotional und herzergreifend sein.
 
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Meistens meldet sich der Bräutigam zu Wort und bedankt sich kurz bei den vorherigen Rednern und den Gästen. Wenn Sie Bräutigam sind, dann können Sie selbst entscheiden, ob Sie eine Rede halten wollen oder nicht. Falls ja, dann dürfen Sie sich so richtig austoben: Schließlich sind Sie mitunter der Hauptakteur des Tages! Mit diesen Beispielen erfüllen Sie mindestens die Erwartungen aller Gäste:
 
Hochzeitsrede: Das sollten Sie nicht tun  Auch eine Hochzeitsrede hat bestimmte Regeln, an die Sie sich halten sollten. Wenn Sie sich zu Wort melden möchten, dann erheben Sie sich und klopfen Sie bloß nicht ans Glas – das wirkt eher unhöflich. Versuchen Sie sich durch bloßes Erheben Gehör zu verschaffen, so schreibt es die Stil-Knigge vor. Lediglich bei einer bereits zu ausgelassenen Stimmung ist es erlaubt, zu Hilfsmitteln zu greifen.  Ebenso wird das Glas erst beim Toast in die Hand genommen. Sagen Sie nie „Prost“ – das hört sich zu sehr nach einem Kneipenabend mit den besten Freunden an. Eindeutig besser klingt „Auf Euer Glück“ oder „Auf einen schönen Abend“.

Bei der Hochzeitsrede gilt vor allem eins: Haben Sie Spaß und zeigen Sie ruhig, dass Sie nervös sind. Involvieren Sie das Publikum in Ihre Rede und lachen Sie über sich selbst, dann kann nichts mehr schief gehen.