Hatha Yoga: Die beliebteste Praxis

Hatha-Yoga ist die gängigste und meist gelehrte Praxis. Mit diesen Übungen werden Sie schon bald ein wahrer Hatha-Meister.

Hatha Yoga bietet gerade für Anfänger einfache Übungen

Hatha Yoga bietet gerade für Anfänger einfache Übungen

Der Übungsweg
Yoga
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Diese Fakten sollten Sie über die uralte Lehre der Welt wissen

Der Körper wird beim Hatha Yoga als Ausgangspunkt des Weges bezeichnet. Eine Yogastunde dieses Stils beinhaltet eher langsame und entspannte Yoga-Übungen. Gezielte Reinigungsübungen (Kriya), Atemtechniken (Pranayama), Konzentrationswege (Dharana) und auch Übungen, die den Klang (Nada) mit einbeziehen gehören zum klassischen Übungsweg. Hatha Yoga verbindet die Festigung des Gleichgewichtsinns (körperlich und innerlich) mit einer Stärkung der Flexibilität sowie der Muskeln. Hatha Yoga ist der optimale Stil für Yoga-Anfänger, da nach und nach die Grundlagen gelehrt werden und man sich optimal steigern kann. 

Diese sechs Positionen (Asanas) sind Beispiele typischer Hatha Yoga-Übungen, die je nach Schwierigkeitsgrad in verschiedener Variation ausgeführt werden können. 

Auch während einer Reise können Sie ganz einfach Yoga im Flugzeug praktizieren, um Ihren Körper Gutes zu tun. 
 
Der Lotussitz
Der Lotussitz ist die wichtigste Sitzhaltung des Yoga, da er der Wirbelsäule eine stabile Basis für die Aufrichtung bietet. Allerdings bedeutet diese Haltung bei den meisten eine große Überbelastung der Fuß- und Kniegelenke, weshalb andere Sitzhaltungen vorzuziehen sind.
 
Die Kobrahaltung
Diese Position ist eine Rückbeuge aus der Bauchlage. Die Aufrichtung geschieht, indem die Beine und das Becken fest gegen den Boden gedrückt werden. Die Wirkung ist durchaus positiv: Die Rumpfmuskulatur wird gekräftigt, die Vorderseite des Körpers gedehnt und der Herzraum wird geweitet. Ebenso regt diese Position die Verdauung an.
Der Lotussitz und die Kobrahaltung

Der Lotussitz und die Kobrahaltung

 
Gedrehte Dreieckhaltung
In dieser Übung bilden die gegrätschten Beine, Rumpf und Arme miteinander Dreiecke. Diese Position kräftigt die Bein- und Hüftmuskulatur sowie die Schulter- und Nackenmuskulatur. Außerdem wird die untere Wirbelsäule entlastet und der Kreislauf und Stoffwechsel angeregt.

Die Taubenhaltung
Bei dieser Position wird eine Sitzhaltung eingenommen, die einem halben Spagat ähnelt. Die Übung mobilisiert vor allem die Hüft- und Beckengelenke und den Psoas, den wichtigsten Hüftbeuger. Dadurch werden insbesondere chronische Ischiasbeschwerden gelindert. Bei der Übung ist jedoch Vorsicht geboten, gerade bei Beschwerden im unteren Rücken und in den Hüftgelenken sollte die einfachste Variation ausgeführt werden.
Die gedrehte Dreieckhaltung und die Taubenhaltung

Die gedrehte Dreieckhaltung und die Taubenhaltung


Die Bogenhaltung
Bogenhaltungen sind Rückwärtsbewegungen in der Bauchlage oder im Stand, der Fokus dieser Übungen liegt auf die kraftvolle Weite im Herzraum. Deshalb sollten sie nur mit genügend Vorbereitung und Erfahrung geübt werden. Der Bogen dehnt die Leisten und damit die Muskeln, die die Hüfte verkürzen, sodass eine bessere Beckenaufrichtung trainiert wird. Ebenso werden der Schultergürtel sowie die Muskeln gedehnt, die ihm Halt geben.
 
Die Kindhaltung
Die Kindhaltung wird als Yoga Mudra bezeichnet und ist eine Vorbeuge aus dem Fersensitz. Die Haltung gilt als Sinnbild und sogenanntes Kennzeichen (Siegel) des Yoga, da man sich mit allen Sinnen von der Außenwelt zurückzieht und nach innen geht. Dadurch werden besonders die Organe des Kopfes durchblutet und das Nervensystem beruhigt. Es ist die optimale Übung um sich dem Stress zu entziehen, abzuschalten und zu sich zu kommen. 
Die Bogenhaltung und die Kindhaltung

Die Bogenhaltung und die Kindhaltung