Grünes Curry von Schwarzwurzel und Spinat

Foodbloggerin Kerstin Brachvogel kombiniert heimisches Wurzelgemüse neu und zaubert mit asiatischen Einflüssen überraschende Gerichte.

Curry

Knusprige Petersilienwurzelchips und Koriander setzen Akzente

Grünes Curry von Schwarzwurzel und Spinat
Zutaten für vier Personen

Für das Curry:
Zitronenrisotto mit Garnelen
Zitronenrisotto mit Garnelen

Sinfonie in Grün-Weiß-Rosarot: ein Zitronenrisotto mit Romanesco und Garnelen


700 g wachsige Kartoffeln
300 g zarter Blattspinat
300 g Schwarzwurzeln
2 weiße Zwiebeln
1 mittelgroße Petersilienwurzel
1 Glas Gemüsefond
1/2 l Kokosmilch
2 gehäufte EL grüne Currypaste
1 Stiel Zitronengras
1 EL Salz
Zum Garnieren:
1/2 Bund Koriander

Für die Chips:
2 Petersilienwurzeln
einige Chiliflocken
1/2 Knoblauchzehe
1 EL Sesamöl
Salz zum Abschmecken

Zubereitung

Für das Curry die Kartoffeln schälen und grob würfeln, Spinat säubern, Schwarzwurzeln schälen und in etwa 3 cm lange Stücke schneiden (erst kurz vor dem Gebrauch, sonst verfärben sie sich), Zwiebeln schälen und würfeln. Zitronengras ganz fein hacken. Korianderblättchen abzupfen. Die Zwiebeln und Petersilienwurzel in wenig Öl anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Mit dem Gemüsefond ablöschen und die Kartoffeln, Zitronengras, Currypaste und Schwarzwurzelstücke einrühren und 10 Minuten köcheln lassen. Dann die Kokosmilch einrühren und weitere 10 Minuten garen. Zum Schluss den Spinat hineingeben und etwa 1 bis 2 Minuten mitgaren lassen, mit Salz abschmecken. Für die Chips Petersilienwurzeln schälen und fein hobeln, mit der halben geriebenen Knoblauchzehe, Chiliflocken und Sesamöl in einer Schüssel vermengen, salzen und marinieren lassen. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech im Ofen bei 250 Grad etwa 7 bis 8 Minuten knusprig backen. Curry mit frischem Koriander (abgezupfte Blättchen) und Petersilienwurzelchips anrichten.

                                   Basis-Brevier Vitamine & Co: über die Vorzüge der in den Rezepten erwähnten heimischen Produkte
Petersilienwurzel

Petersilienwurzel


Ab Ende Oktober werden sie frisch geerntet, sie enthalten B-Vitamine, Eiweiß, Kalzium, Eisen und viel Vitamin C. Die intensiv aromatischen Wurzeln schmecken nicht nur als Suppenwürze gut, sondern auch als Gemüse: püriert, gebraten oder roh in Salaten.

Schwarzwurzel

Schwarzwurzel


Sind die Schalen entfernt, kann man ihren nussartigen Geschmack von Oktober bis Januar voll genießen. Sie punkten mit viel Phosphor und entwässerndem Kalium, enthalten wenig Fett und Kalorien und sind für den Fettstoffwechsel und die Darmflora Wellness pur.