Happy Face: 3 Facts über Gesichtsmasken - plus Rezept zum Selbermachen

Manchmal muss es schnell gehen. Aber manchmal lohnt es sich auch, etwas mehr Zeit zu investieren - zum Beispiel bei der Reinigungsroutine. Oder wie oft machen Sie eigentlich eine Gesichtsmaske? Wir erklären drei Facts und wie man eine Gesichtsmaske selber machen kann.

Gesichtsmaske
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1) Welche unterschiedlichen Gesichtsmasken gibt es? Mehr Feuchtigkeit, weniger Rötungen: Je nach individuellem Bedürfnis gibt es verschiedene Varianten einer Gesichtsmaske. Trockene Haut kann durch eine Gesichtsmaske einen extra Frischekick erhalten, Produkte mit entzündungshemmender Wirkung klären das Hautbild. Je nach gewünschtem Effekt kann man beispielsweise zu einem Schaum, einer Creme oder einem Vlies greifen, auf das die einzelnen Wirkstoffe aufgebracht sind. Manche Masken lässt man einfach einziehen, andere wiederum wäscht man nach kurzer Einwirkzeit wieder ab oder zieht sie herunter (so genannte Peel-Off-Masken).

2) Für wen sind Gesichtsmasken geeignet? Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihren Hauttyp kennen: Ist er eher trocken oder fettig? So empfehlen Experten zum Beispiel:

Bei trockener Haut: Masken mit Aloe Vera oder Avocado

Bei fettiger Haut: Masken mit Zink oder Heilerde

Bei empfindlicher Haut: Masken mit Arnika, Hamamelis oder Kamille

"Am Allerwichtigsten ist es jedoch, auf die Zusammensetzung der Gesichtsmaske zu achten, man sollte dabei schlechte Inhaltsstoffe wie Silikone, Parabene, Parfums und PEG’s vermeiden", erklärt Natalie Franz, Gründerin von Magicstripes. "Bei einigen Stoffen wurde beispielsweise herausgefunden, dass sie gerade bei Frauen den Hormonhaushalt beeinflussen und das Krebsrisiko steigern können."

Bei der Wahl der Gesichtsmaske sollte man zudem nicht generalisieren, sondern auf die Bedürfnisse seiner Haut achten und ganz individuell darauf eingehen. Wie fühlt sich meine Haut heute an? Spannt sie oder ist sie eher ölig? "Das ist natürlich auch abhängig von beispielsweise klimatischen Bedingen, aber auch Heizungsluft und lange Flüge spielen eine große Rolle in der Beschaffenheit der Haut", weiß Natalie Franz.
Für jedes Haut- und Pflegebedürfnis sollte man bestenfalls die passende Maske wählen, z.B. von Magicstripes

Für jedes Haut- und Pflegebedürfnis sollte man bestenfalls die passende Maske wählen, z.B. von Magicstripes



3) Wie wende ich eine Gesichtsmaske richtig an? Eine Gesichtsmaske ist eine gute Ergänzung zur täglichen Pflege. Doch wie oft soll man sie anwenden? Und vor allem wann? "Eigentlich je nach Bedarf", sagt Natalie Franz. "Wenn man auf der Party heute Abend mit toller Haut glänzen möchte, dann unbedingt vor dem Ausgehen eine Feuchtigkeitsmaske, dann sitzt auch das Make-Up besser. Aber natürlich auch am Morgen, um der Haut den richtigen Energy-Boost für einen langen Tag zu geben. Ich verbinde die Maske mit einem entspannenden Ritual, nehme mir dann eine kleine Auszeit von 20-30 Minuten und atme tief durch."

Spezielle Masken (z.B. die "Beauty Sleeping Mask" von Shiseido, um 45 Euro, oder die "Drops of Youth Bouncy Sleeping Mask" von The Body Shop, um 26 Euro) können auch über Nacht angewendet werden, da sie die Wirkstoffe aller anderen Pflegeprodukte in der Haut einschließen und feine Linien und dunkle Schatten quasi wie im Schlaf eliminieren.

Gesichtsmaske selber machen Wer sagt eigentlich, dass man Superfoods nur ins Müsli oder den Smoothie geben soll? Schönheit kommt zwar auch von innen, aber mit den kleinen Wunderhelfern lässt sich auch spielend leicht eine - leckere - Gesichtsmaske anrühren. Dafür den Saft 1 Zitrone auspressen und mit 20 pürierten Blaubeeren und 1 pürierten Banane mischen sowie 10g Forever Beautiful Mix (mit Chia Samen, Acai und Maqui Beeren, Acerola Kirsche, Blaubeeren und Maca, von Your Superfoods, um 22 Euro) einrühren. Danach auf das Gesicht auftragen, 20 Minuten einwirken lassen, mit warmem Wasser abspülen und entspannt strahlen.
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