Beauty Talk: Gal Gadot

Miss Israel, "Wonder Woman" und das neue Testimonial für Gucci Bamboo: Gal Gadot beeindruckt uns mit ihrem vielseitigen Lebenslauf. Dass sie außerdem Mutter einer vierjährigen Tochter ist und zwei Jahre lang beim israelischen Militär diente, ist da noch nicht mit eingerechnet. Grund genug, im Interview mehr von der 30-Jährigen zu erfahren - zum Beispiel auch, wie Ihre tägliche Beauty-Routine aussieht, welche Superkräfte sie gerne hätte und was sie aus ihrer Zeit in der Armee gelernt hat.

Gal Gadot

Gal Gadot ist das neue Testimonial für Gucci Bamboo

Gal Gadot

Gal Gadot trägt Gucci Bamboo natürlich auch selbst


Madame.de: Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen Job! Eine besondere Ehre für Sie?
Gal Gadot: Solange ich denken kann, ist Gucci eines der größten Modehäuser der Welt. Als sie mich anriefen und fragten, war meine erste Reaktion natürlich sofort: Jaaa, ich bin dabei! Jetzt mit der Marke und all den Menschen, die daran beteiligt sind, zusammenzuarbeiten, war eine sehr erfreuliche Erfahrung für mich.

Wer ist die Frau, die den Duft trägt?
Gucci Bamboo wurde für Frauen gemacht, die nach Macht und Stärke streben, aber dabei ihre Weiblichkeit nicht außer Acht lassen. Der Duft ist intensiv, aber nicht zu intensiv. Er ist süß, aber nicht zu süß. Er ist sehr frisch und einfach sehr gut.

Können Sie uns etwas über Ihre Beauty-Routine verraten?
Ich halte sie sehr simpel, weil ich während meiner Arbeit so viel Make-up trage. Privat versuche ich, so wenig wie möglich zu benutzen. Nach dem Aufstehen wasche ich mein Gesicht und trage eine Feuchtigkeitspflege auf. Wenn ich Meetings habe, verwende ich eine leichte Foundation, die ich mit meiner Tagescreme mische. Dazu Mascara, Blush und Bronzer - und fertig. Wenn ich ins Bett gehe, achte ich darauf, dass ich mein Gesicht sehr gut reinige und wieder eine Feuchtigkeitspflege auftrage. Und ich trinke sehr viel Wasser! Denn am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, wie viel Creme man benutzt, wenn man seine Haut nicht auch von innen heraus befeuchtet.

Haben Sie auch ein Geheimnis, das Sie mit uns teilen wollen?
Eigentlich nicht wirklich Geheimnisse, ich habe kleine Tricks. Wenn ich bei der Arbeit viel Make-up trage, wird es nach einigen Stunden ziemlich glanzlos. Anstelle mir noch mehr Schminke auftragen zu lassen, sprühe ich mir lieber Thermalwasser ins Gesicht. Das gibt einen wirklichen Frischekick.

Sie sind Model, Schauspielerin, Mutter - welche Rolle gefällt Ihnen am besten?
Natürlich Mutter! Meine Tochter reist mit mir, aber sie hat ihren eigenen Zeitplan. Wenn sie mich bei der Arbeit besucht, konzentriert sie sich lieber auf die Süßigkeiten beim Catering. Das ist großartig!

Bald werden Sie auch "Wonder Woman" sein. Gibt es für Sie auch "Wonder Women" im echten Leben?
Meine Mutter. Die Art wie sie mich und meine Schwester zusammen mit meinem Vater erzogen hat. Sie hat uns gezeigt, wie man in der Welt zurecht kommt. Die Fähigkeit, im Leben immer die positive Seite zu sehen.
Wonder Woman

Gal Gadot als Wonder Woman in "Batman v Superman" (2016)


Auch Mütter scheinen Superkräfte zu haben. Welche hätten Sie gerne?
Eine Mutter kann auch mitten in der Nacht aufstehen und total glücklich und entspannt sein. So bin ich aber nicht! Ich bin müde, kann kaum aufstehen oder meine Augen öffnen. Es wäre toll, wenn ich das auch könnte!

2016 kommen ganze vier Filme mit Ihnen ins Kino. Das dürfte Ihr Jahr werden ...
Ich fühle mich sehr geehrt und bin dankbar, dass ich in letzter Zeit so viel arbeiten und tolle Projekte realisieren konnte. Jetzt kommt plötzlich alles gleichzeitig. Das ist sehr aufregend!

Eigentlich haben Sie ja Jura studiert. Bereuen Sie es, dass Sie hingeschmissen haben?
Auf keinen Fall! Alles richtig gemacht!

Sie waren auch beim Militär. Was haben Sie aus dieser Zeit gelernt?
In meiner Heimat Israel ist die Armee Realität, man muss dort seinen Dienst leisten. Alle meine Freunde waren da, meine Familie. Es wäre toll, wenn kein Land der Welt eine Armee brauchen würde und wir Frieden hätten. Aber in Wirklichkeit sieht das leider anders aus. Ich habe dort viel über Disziplin gelernt und darüber, dass ich dem Land, aus dem ich komme, und der Gesellschaft etwas zurückgeben kann.



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