Fair Fashion: Das versteht sich unter nachhaltiger Mode

Was meint man eigentlich, wenn man von „nachhaltiger Mode“, „sustainable Fashion“, „Öko-Mode“ oder "Eco-Fashion“ spricht und welche bekannten Modelabels nehmen sich dem Thema an? Ein wichtiger Guide zum Thema Fair Fashion.

Fair und wunderschön: Das Label Philomena Zanetti gehört zu den Vorreitern und überzeugt mit kleinen Details

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Nachhaltigkeit in der Mode

„Fast Fashion“ und „Slow Fashion“ sind zwei Begriffe, welche die Modewelt seit Jahren dominieren und immer häufiger in aller Munde sind. Was auf der einen Seite das „Wollen“ nach dem neuesten Trend ist, ist auf der anderen Seite das ständige Erwerben neuer Kleidung. Die Antwort darauf: Nachhaltige Mode, welche die Standards von Fair-Trade erfüllt. Denn Fast Fashion ist die zweitgrößte umweltverschmutzende Industrie der Welt.
 


Was ist Fair Fashion?

Mode ist schon längst nicht mehr ein bloßes Wort, sondern hat sich längst zu einer Einstellung etabliert, die mehr und mehr das Bewusstsein nach der Herkunft und Herstellung der Materialien fordert,  mit denen sich der Konsument so gerne schmückt. Namhafte Designer verwenden die Bezeichnung „Fair Trade“, die zum Beispiel auf humane Arbeitsbedingungen und ein sicheres Einkommen der hinweisen. Doch unter welchen Bedingungen darf sich ein Produkt eigentlich als nachhaltig bezeichnen?

 
Soziale Aspekte, Umwelt und Entsorgung spielen eine relevante Rolle in Sachen Slow Fashion und somit Nachhaltigkeit. Es geht bei Slow Fashion nicht nur um Bio-Produkte, sondern auch um die Produktionsstätten. Fairer Lohn, keine Kinderarbeit und eine organisierte Arbeitsstruktur sollten nie aus den Augen verloren werden. Natürlich ist dieser Leitgedanke leichter gesagt als getan, jedoch kann man mit dem Kauf bestimmter Produkte einen Schritt in die richtige Richtung gehen. Auch Recycling spielt eine große Rolle, da die meisten Fasern wiederverwendet werden können.

 
Nachhaltige Mode erkennen

Verschiedene Öko-Siegel sind ein guter Anhaltspunkt, an denen man nachhaltig produzierte Kleidung erkennen kann. Das Fairtrade-Siegel, die GOTS-Zertifizierung, bluesign Standard, das Naturland-Siegel oder Öko-Tex sind weit verbreitete Symbole. Bei allen Auszeichnungen stehen verschiedene Kriterien im Mittelpunkt, die eingehalten werden müssen, um seine Produkte mit dem jeweiligen Symbol auszeichnen zu dürfen.
 


Fair Fashion Labels

Dass Fair Fashion schon lange keine Metapher mehr für unstylische Öko-Mode ist, beweisen High-Fashion Designer wie Stella McCartney, Filippa K oder auch Philomena Zanetti schon lange. Fashionlabels mit ethischen Standards sind mehr als absolut angesagt und mit gutem Gewissen absolut tragbar.
Das sind unsere schönsten Fair-Fashion-Labels: